Rekordjahr bei Startup-Neugründungen in Niedersachsen

Kofinanziert von der EU
19.05.2026

Der Niedersächsische Startup Monitor 2026 zeigt aber weiterhin Potenzial für Finanzierungen

Der neue Niedersachsen Startup Monitor 2026 ist veröffentlicht. Der jährliche Report beleuchtet anhand der Zahlen aus dem Jahr 2025 die Entwicklungen im Startup-Ökosystem des Landes. Die Ergebnisse zeigen: 2025 wird zum Rekordjahr bei Startup-Gründungen. Niedersachsen verfügt gleichzeitig über erhebliches Potenzial für die nächste Entwicklungsphase.

Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen

Das Rekordjahr bei den Startup-Neugründungen bestätigt die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes. Gleichzeitig werden wir beim Kapitalzugang künftig noch fokussierter unterstützen.

Grant Hendrik Tonne
Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen

Die wichtigsten Ergebnisse des Startup Monitor 2026:

1. Rekordzahl bei Startup-Neugründungen: Mit 167 neuen Startups war 2025 das stärkste Gründungsjahr in Niedersachsen seit über einem Jahrzehnt. Damit verzeichnet Niedersachsen bereits das dritte Wachstumsjahr in Folge.

2. Handlungsbedarf bei Finanzierungen: Der Zugang zu Kapital ist für Startups zunehmend eine Herausforderung. Das zeigt sich daran, dass die Zahl der Finanzierungsrunden – auch deutschlandweit – deutlich zurückging. Besonders in der Frühphase ist dieser Rückgang zu beobachten.

3. Hoher Anteil der Gründerinnen: Viele gute Ideen entstehen in einem diversen Umfeld – der vergleichsweise hohe Frauenanteil unter den Neugründungen ist daher eine Stärke des niedersächsischen Ökosystems. Die Quote stieg um 3,6 Punkte auf nun 23,4 Prozent und liegt damit deutlich über dem gesamtdeutschen Durchschnitt von 19,8 Prozent.

4. Steigende Standortattraktivität: Immer mehr Startups aus anderen Bundesländern ziehen nach Niedersachsen. Die positive Nettobilanz der Zu- und Abwanderungen ist damit weiterhin steigend und liegt nun bei +28 Startups.

Grant Hendrik Tonne, Niedersächsischer Minister für Wirtschaft, Verkehr und Bauen, zum neuen Startup Monitor: „Das Rekordjahr bei den Startup-Neugründungen und der insgesamt positive Trend bestätigen die Attraktivität unseres Wirtschaftsstandortes und ein funktionierendes innovatives Startup-Ökosystem. Besonders erfreulich ist der hohe Anteil von Gründerinnen, der deutlich über dem Bundesdurchschnitt liegt. Die Ergebnisse zeigen insgesamt: Niedersachsen hat eine starke Basis für Startups aufgebaut.
Gleichzeitig sehen wir noch Unterstützungsbedarf bei der Finanzierung. Bestehende Förderprogramme greifen zwar gut ineinander, der Kapitalzugang bei Anschlussfinanzierungen und strategische Partnerschaften bieten aber noch Potenzial. Das werden wir künftig noch fokussierter unterstützen, um die guten Ideen unserer niedersächsischen Startups erfolgreich in die Wirtschaft zu begleiten.
Bei Finanzierungen hat Deutschland insgesamt Nachholbedarf. Daher sollte die Bundesregierung ihre Start-up- und Scale-up-Strategie mit entsprechenden Maßnahmen zügig veröffentlichen.“

Über den Niedersächsischen Startup Monitor: Der Niedersächsische Startup Monitor wird jährlich von der Startup-Initiative bei Niedersachsen.next und der NBank in Zusammenarbeit mit Startupdetector GmbH im Auftrag des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Verkehr und Bauen herausgegeben. Der Bericht liefert wichtige Daten und Analysen für politische und wirtschaftliche Strategien im Bundesland. Grundlage sind Daten aus dem Handelsregister und eine Befragung des Startup-Verbands.

Quelle: Niedersächsisches Ministerium für Wirtscahft, Verkehr und Bauen

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