Sonntag 27.10.2019 - Samstag 02.11.2019 | Delegationsreise des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums nach Ruanda, Uganda und Kenia

Vom 27. Oktober bis 02. November 2019 wird der Niedersächsische Minister für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung, Dr. Bernd Althusmann in Begleitung einer Wirtschaftsdelegation Ruanda, Uganda und Kenia besuchen.

Die niedersächsische Landesregierung fördert und unterstützt gezielt kleine und mittlere Unternehmen sowie Handwerksbetriebe bei der Erschließung neuer Märkte. Im Mittelpunkt der Reise werden wirtschaftliche und politische Gespräche, Netzwerkveranstaltungen sowie Unternehmensbesuche stehen.

In Abhängigkeit von der Zusammensetzung der Delegation sollen Schwerpunkte gesetzt werden, die in den Bereichen Agrar- Umwelt- und Wasserwirtschaft, Energieversorgung Logistik sowie IT/IKT liegen könnten.

Folgender Reiseverlauf ist geplant:

  • So. 27.10.2019 Abflug Hannover nach Ruanda, Kigali
  • Mo. 28.10.2019 Programm Kigali
  • Di. 29.10.2019 Programm Kigali und Weiterreise nach Uganda
  • Mi. 30.10.2019 Programm Kampala
  • Do. 31.10.2019 Weiterreise nach Kenia und Programm in Nairobi
  • Fr. 01.11.2019 Programm Nairobi, abends Rückreise
  • Sa. 02.11.2019 Ankunft Hannover

Die Delegationsreise wird vom Wirtschaftsministerium gemeinsam mit der IHK Hannover organisiert.

Hintergrund

Ruanda bietet gute Rahmenbedingungen für exportorientierte Unternehmen. Es zählt zu den wirtschaftlich aktivsten und wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften Afrikas. Das durchschnittliche Wirtschaftswachstum von 7% p. a. und die Mitgliedschaft im Wirtschaftsverbund der East African Community machen Ruanda zu einem strategischen Ausgangspunkt für den ostafrikanischen Markt. Rang 2 der afrikanischen Länder im Doing-Business-Report der Weltbank bestätigt die Reformbemühungen des Landes für ein unternehmerfreundliches Umfeld.

Hauptwirtschaftssektor ist die Agrarwirtschaft, sie bildet die Grundlage der gesamten wirtschaftlichen Entwicklung. Rund 85% der Bevölkerung leben direkt von ihr. Die Voraussetzung für den Aufbau einer kommerziellen Landwirtschaft und einer verarbeitenden Industrie sind in Ruanda gegeben. Neue Technologien in den Bereichen Bewässerung, Anbau, Bodenaufbereitung, Saatgut, Dünge- und Futtermittel sind gefragt und notwendig; alles Felder, in denen Niedersachsen gut aufgestellt ist.

Uganda zeichnet sich in den letzten Jahren durch ein starkes Wirtschaftswachstum aus. Positiven Einfluss auf das Wirtschaftswachstum nehmen öffentliche, kreditfinanzierte Infrastrukturausgaben für Projekte im Strom- und Transportsektor sowie private Immobilienvorhaben. Knapp 80% der Bevölkerung ist im Agrarsektor tätig, was etwa ein Viertel des Bruttoinlandsproduktes ausmacht. Über die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts wird allerdings im Dienstleistungssektor erwirtschaftet. Bis 2020 möchte Uganda „middle income country“ werden.

Für Kenia, das den Status eines „middle income country“ bereits erreicht hat, wird in den nächsten Jahren ein hohes BIP-Wachstum erwartet. Treibende Kraft der größten Volkswirtschaft Ostafrikas sind das hohe jährliche Bevölkerungswachstum von etwa 2,6 Prozent und die meist teuer finanzierten staatlichen Infrastrukturvorhaben. Mit einem Bruttoinlandsprodukt von rd. 80 Mrd. USD ist der kenianische Markt so groß wie die Märkte der übrigen Mitglieder der ostafrikanischen Union (Tansania, Uganda, Ruanda und Burundi). Das Wirtschaftswachstum liegt relativ konstant zwischen 5 und 6 Prozent. Zu Kenias Vorzügen gehört seine strategische Lage in der Region. Mit dem Hafen Mombasa und dem Regional-Hub Nairobi gilt es als Tor zu den anderen Märkten Ostafrikas. Eine liberale Wirtschaftsordnung mit relativ gut entwickeltem Privatsektor, ein wachsender Konsumgütermarkt sowie umfangreiche Marktpotenziale sprechen für eine Unternehmensexpansion in dieses Land.

Mit Blick auf das Bevölkerungswachstum strebt die Regierung ein zweistelliges Wirtschaftswachstum an. Um dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen, sind weitere Strukturreformen erforderlich, ebenso konsequente Maßnahmen gegen Korruption, mangelnden Zugang von Krediten, Kriminalität, unzureichende Infrastruktur, hohe offizielle Steuern und ineffiziente Bürokratie.

In allen drei Ländern werden deutsche Unternehmen durch ein AHK-Büro oder eine Stelle des Global Business Network der GIZ vor Ort unterstützt.

Reisekosten

Die Kosten für Flüge und Hotelunterbringung werden für die gesamte Reise ca. 3.000 € (Eco-nomy Class), bzw. ca. 3.200 € (Economy Comfort Class) bzw. ca. 5.600 € (Business Class) betragen und sind von den Teilnehmenden selbst zu tragen.

Bitte beachten Sie, dass es sich bei den vorstehenden Preisen um tagesaktuelle Preise handelt, diese können sich jederzeit ändern und sind abhängig von der Buchungssituation.

Weitere Informationen unter

https://www.nds.de/de/im-fokus/delegationsreisen2019

Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!