15.04.2021 | Gründung, Investition & Wachstum

Niedersächsischer Start-up Monitor belegt hohe Start-up Gründungsdynamik in Niedersachsen

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Corona-Krise wirkte nicht dämpfend

Die erste Ausgabe des Niedersächsischen Start-up Monitors für Niedersachsen wurde veröffentlicht. Er beruht auf einer Sonderauswertung des bundesweiten Start-up-Monitors des Bundesverbandes der Start-up-Unternehmen mit Daten für das Jahr 2020.

Die Zahl der Startup-Gründungen stieg im Jahr 2020 in Niedersachsen trotz Corona-Krise um beachtliche 19 Prozent an. Ralf Borchers, Leiter Start-up-Förderung der NBank, sieht darin auch einen sichtbaren Erfolg des Gründungsstipendiums: „Damit haben wir vielen Gründerinnen und Gründern Mut gemacht und die Möglichkeit gegeben, finanziell abgesichert die ersten Schritte zu einer erfolgreichen Start-up-Gründung zu gehen“. Allein im Jahr 2020 gab es mehr als 100 Stipendienzusagen.

Ein weiteres Ergebnis der Studie: Der Anteil staatlicher Förder- und Finanzierungsmittel an der Gesamtfinanzierung der Start-ups ist mit rund 50 Prozent signifikant höher als im Bundesdurchschnitt mit 44 Prozent. „Dies ist einerseits ein Hinweis auf die leider noch zu schwach ausgeprägte private Investorenszene in Niedersachsen. Andererseits aber auch ein Beleg dafür, dass die Förderprogramme der NBank und die Beteiligungsprogramme der NBank Capital wie z.B. NSeed dazu beitragen, diese Lücke zu füllen“, so Borchers.

Auch der mit 50 Millionen Euro Landesmitteln ausgestattete Wachstumsfonds, mit dem weitere 50 Millionen Euro privates Fondskapital aktiviert werden sollen, erweitert das Finanzierungsangebot für Start-ups in der Wachstumsphase spürbar.

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