02.01.2020 | Internationale Geschäfte

Europäischer Index für Regionale Wettbewerbsfähigkeit – Niedersachsen verbessert sich leicht

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Die EU-Kommission hat den neuen European Regional Competiveness Index 2019 (RCI 2019) veröffentlicht. Der Index bildet die Leistung von 268 Regionen auf der „NUTS-2“ Ebene in den 28 EU-Mitgliedstaaten ab mit dem Ziel, eine möglichst präzise Darstellung der Wettbewerbsfähigkeit der einzelnen Regionen darzustellen.

74 Indikatoren werden dafür analysiert: Unter anderem werden die Dimensionen Innovation (Technologiereife, Innovationsgrad und Geschäftsentwicklungen), Effizienz (Bildungsgrad, Arbeitsmarkteffizienz und Marktgröße) und Basisaspekte (Institutionen, Gesamtwirtschaftliche Stabilität, Infrastruktur, Gesundheit und Grundbildung) in den Regionen betrachtet und verglichen.

Wo steht Niedersachsen?
Alle 4 Regionen liegen weit unter der Wettbewerbsfähigkeit von Oberbayern (unter den Top 10). Dennoch gab es im Vergleich zu 2016 in den Regionen Braunschweig, Hannover, Lüneburg und Weser-Ems eine leichte Verbesserung.

Es wurde eine überdurchschnittlich gute Leistung im Vergleich zu anderen europäischen Regionen in Braunschweig in Bezug auf den Innovationsgrad, in Hannover in den Geschäftsentwicklungen, in Lüneburg in der Arbeitsmarkteffizienz und in der Weser-Ems Region in der gesamtwirtschaftlichen Stabilität ermittelt. Dennoch wurde in Lüneburg eine unterdurchschnittliche Leistung in Bezug auf den Bildungsgrad und in der Weser-Ems Region auf den Innovationsgrad festgestellt.

Die Top 10
Besonders die Metropolregionen in Nord- und Westeuropa (Stockholm Platz 1, London Platz 2 und Utrecht Platz 3) haben die größte Wettbewerbsfähigkeit, doch auch Deutschland ist mit der Region Oberbayern in den Top 10 vertreten.

European Regional Competiveness Index 2019 (RCI 2019)

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