Modernisierung von Mietwohnraum in besonderen Fördergebieten

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Diese Förderung unterstützt Sie bei der Modernisierung sowie der energetischen Modernisierung von Mietwohnungen.

Modernisierung von Mietwohnraum in besonderen Fördergebieten

Wer wird gefördert?

Investoren, die Mietwohnungen modernisieren oder energetisch modernisieren wollen, die vor dem 01.02.2002 fertiggestellt worden sind.Diese müssen in Gemeinden mit den Mietstufen IV bis VII bzw. in Kommunen investieren, die nach der Niedersächsischen Mieterschutzverordnung als Gebiete mit angesapnnten Wohnungsmarkt geltenden

Was wird gefördert?

  • Modernisierungsmaßnahmen
    … zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts des Wohnraums oder des Wohngebäudes
    … zur dauerhaften Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse
    … zur nachhaltigen Einsparung von Energie oder Wasser
    … zum Austausch von Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation
    … bei denen unter wesentlichem Bauaufwand Wohnraum an geänderte Wohnbedürfnisse angepasst wird (z. B. barrierefreies Wohnen)
  • Energetische Modernisierungen auf Grundlage des GEG (KfW-Effizienzhaus 75)
    Dazu gehören insbesondere:
    … nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume,
    … Fenster und Außentürenerneuerung
    … Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe
    … Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energieträger

Wie wird gefördert?

Bedingungen

Förderhöhe

  • Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG (geringe Einkommen):
    ... Darlehen bis zu 75 % der durch die Modernisierung verursachten Kosten (jedoch höchstens zwei Drittel der Kosten eines vergleichbaren Neubaus); im begründeten Einzelfall bis zu 85 % mit Tilgungsnachlass von 30 % des Darlehensursprungsbetrages; davon zwei Drittel nach Abschluss der baulichen Maßnahmen und ein Drittel nach Ablauf des 20. Jahres.
  • (Nur energetische Modernisierung)
    Berechtigte nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG (mittlere Einkommen):

    ... Darlehen bis zu 75 % der durch die Modernisierung verursachten Kosten (jedoch höchstens zwei Drittel der Kosten eines vergleichbaren Neubaus); im begründeten Einzelfall bis zu 85 %.
  • Zusätzlicher Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro für jede barrierefrei nutzbare Wohnungen gemäß DIN 18040-2.

Zulässige Miete

  • Die vereinbarte Miete ist nach Abschluss der baulichen Maßnahmen für die Dauer von drei Jahren festgeschrieben (Nettokaltmiete).

    Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG:
    Mietenstufe IV bis VII: 6,10 Euro je m² Wfl./Monat

    Berechtigte nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG
    Mietenstufe IV bis VII: 7,50 Euro je m² Wfl./Monat
  • Im Übrigen gelten für bislang nicht preisgebundene Wohnungen die weiteren Bestimmungen der Nr. 21 Wohnraumförderbestimmungen (WFB).

Weitere Bedingungen

Zinsen:
Berechtigte nach
... § 3 Abs. 2 NWoFG: Jahr 1 - 25: 0%; Jahr 26-42: marktüblich
... § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG: Jahr 1-20: 0 %; Jahr 21-42: marktüblich

Tilgung:
... bis Jahr 25 bzw. 20 mindestens: 1,25%%
... ab Jahr 26 bzw. 21 mindestens: 2,5%
... Darlehenslaufzeit max. 42 Jahre

Jährlicher Verwaltungskostenbeitrag:
... .0,5 % vom jeweiligen Darlehensrestschuldbetrag

Bearbeitungsentgelt: jeweils einmalig 1 % des bewilligten Darlehens und 0,75 % des bewilligten Zuschusses.

Sicherheiten: Es muss eine grundpfandrechtliche Sicherheit durch eine nachrangige Grundschuld gestellt werden. (ggfs. weitere Sicherheiten).

Auszahlung: Das Darlehen wird entsprechend des Baufortschritts in Ra-ten ausgezahlt, nachdem die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind; der Zuschuss wird mit der letzten Darlehensrate ausgezahlt.

Voraussetzungen

  • Eine angemessene Größe der Wohnung im Verhältnis zur Größe des Mieterhaushaltes. Folgende Wohnungsgrößen gelten als angemessen:
    ... Haushalte mit einer Person bis zu 50 m²
    ... Haushalte mit zwei Personen bis zu 60 m²
    ... Haushalte mit drei Personen bis zu 75 m²
    ... Haushalte mit vier Personen bis zu 85 m²
    ... jedes weitere Haushaltsmitglied bis zu 10 m²
    zusätzlich.
  • Die angemessene Wohnfläche erhöht sich um weitere 10 m², wenn rollstuhlgerechter Wohnraum nach DIN 18040-2 „R“ geschaffen wird (12 m², wenn dem Wohnraum ein Freisitz zugeordnet ist).
  • Eine Überschreitung der angemessenen Wohnungsgröße um nicht mehr als 2 % ist förderunschädlich. Im Einzelfall kann die Wohnraumförderstelle einer Überschreitung von bis zu 10 vom Hundert zustimmen.
  • Die Wohnfläche einer Wohnung soll 30 m² nicht unterschreiten.
  • Zuwendungsfähig sind die notwendigen Kosten. Maßstab für die Not-wendigkeit ist ein durchschnittlicher Ausführungsstandard, der nicht über die gesetzlichen Anforderungen hinausgeht.
  • Die Bonität des Investors und die Wirtschaftlichkeit des Mietobjektes müssen gegeben sein.
  • Die Eigenleistungen sollen 25 % der Gesamtkosten (z. B. Guthaben, Sach- und Arbeitsleistungen) betragen; in begründeten Einzelfällen mindestens jedoch 15 %.
  • Bereits begonnene Vorhaben dürfen nicht gefördert werden. Als Vorha-benbeginn ist grundsätzlich der Abschluss eines dem Vorhaben zuzurechnenden Lieferungs-, Leistungs-, Kauf- oder Werkvertrages zu werten.
  • Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) ist durch eine Bestätigung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachzuweisen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht ei-ne Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.
  • Förderfähig sind grundsätzlich nur Gebäude mit mindestens drei Wohneinheiten. In dem selbständigen Gebäude müssen mindestens zwei geförderte Mietwohnungen geschaffen werden.
  • Sofern Wohnraum für Menschen mit Behinderungen gefördert wird, muss dieser den Anforderungen an barrierefreie Wohnungen gemäß DIN 18040-2 entsprechen. Sind Wohnungen für Benutzerinnen bzw. Be-nutzer von Rollstühlen bestimmt, sind zusätzlich die mit einem “R” kennt-lich gemachten Anforderungen der DIN 18040-2 einzuhalten.
  • Wohnraum für ältere Menschen darf, wenn ein Aufzug nicht vorhanden ist, nur im Erdgeschoss angeordnet und muss von der öffentlichen Verkehrsfläche aus stufenlos erreichbar sein.
  • Vorhaben mit einem Zuwendungsbedarf von weniger als 10.000 Euro werden nicht gefördert.

Zweckbestimmung

  • Die geförderten Wohnungen dürfen nur an Haushalte neu vermietet werden, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen gemäß § 3 Abs. 2 NWoFG bzw. § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
  • Die Wohnungen können zum Zeitpunkt der Förderung vermietet sein. Bestehende Mietverhältnisse bleiben unberührt.
  • Die Zweckbestimmung der Wohnungen beträgt:
    … für Berechtigte nach § 3 Abs. 2 NWoFG 25 Jahre
    ... für Berechtigte nach § 5 Abs. 2 Nr. 1 DVO-NWoFG 20 Jahre
  • Sie beginnt, wenn die Modernisierungen abgeschlossen sind.

Zum Mitnehmen

Die vollständigen Informationen zu unseren Förderprogrammen finden Sie in der Produktinformation.

Produktinformation Modernisierung von Mietwohnraum iin besonderen Fördergebieten

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Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

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Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Darlehen

Eigentumsföderung

Wenn Sie selbst genutztes Wohneigentum bauen bzw. erwerben oder ihr selbst ge...

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Wenn Sie selbst genutztes Wohneigentum bauen bzw. erwerben oder ihr selbst genutztes Wohneigentum modernisieren wollen, unterstützt Sie diese Förderung bei verschiedenen Maßnahmen.

Auf einen Blick

  • Neubau, Erwerb, Modernisierung, energetische Modernisierung
  • Darlehenshöhe nach Maßnahmenart
  • Zusätzlicher Zuschuss je Kind und Menschen mit Behinderungen

Darlehen

Mietwohnraum für gemeinschaftliche Wohnformen

Diese Förderung unterstützt Sie bei der Schaffung von Mietwohnraum für Wohngrup...

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Diese Förderung unterstützt Sie bei der Schaffung von Mietwohnraum für Wohngruppen und Wohngemeinschaften für Menschen ab 60 Jahre, Menschen mit Behinderung sowie hilfe- und pflegebedürftige Menschen.

Auf einen Blick

  • Neubau, Änderung (Aus-/Umbau) und die Erweiterung von Gebäuden
  • Zunächst zinslose Darlehen
  • Tilgungsnachlass von 30% für Berechtigte mit geringem Einkommen
  • Zusätzlicher Zuschuss für barrierefrei nutzbare Wohnungen
  • Kumulation mit BEG WG und BEG EM (Barzuschuss BEG wird als Eigenleistung anerkannt)

Schritt für Schritt zur Förderung

Der Förderantrag zu Modernisierungsmaßnahmen von Mietwohnungen stellen Sie bitte bei der für den Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, bzw. Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.

Eine Übersicht der örtlichen Wohnraumförderstellen finden Sie auf der Internetseite der NBank.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antrag-stellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin in einer unserer Beratungsstel-len.

Beratung, Fragen, Termine

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Tel: 0511 300 31-333

Fax: 0511 300 31-11333

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