Fördercheck Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen

Handelt es sich bei Ihrem Unternehmen um ein kleines und mittleres Unternehmen (KMU) mit Hauptsitz in Niedersachsen und führen Sie Ihre Tätigkeit im Haupterwerb durch?

Das Förderprogramm Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen richtet sich an kleine und mittlere Unternehmen (KMU), für die eine Bestätigung der wirtschaftlichen Tätigkeit im Haupterwerb durch eine entsprechende Gewerbeanmeldung vorliegt und deren Hauptsitz sich in Niedersachsen befindet.

Ist Ihr Unternehmen rechtlich selbstständig und entstehen mehr als 50 % der Lohnsumme an niedersächsischen Betriebsstätten?

Antragsberechtigt sind rechtlich selbstständige Unternehmen mit Hauptsitz in Niedersachsen, bei denen über 50 % der Lohnsumme an niedersächsischen Betriebsstätten/Standorten entstehen.

Wurde Ihr Unternehmen bis zum 28.02.2022 gegründet?

Das Programm Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen richtet sich an Unternehmen, die bis zum 28.02.2022 gegründet wurden. Später gegründete Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Erhält Ihr Unternehmen eine Förderung aus dem Energiekostendämpfungsprogramm (EKDP) des Bundes?

Sollte Ihr Unternehmen eine Förderung aus dem EKDP des Bundes erhalten, ist es von einer Förderung aus dem Programm Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen ausgeschlossen.

Wird Ihr Unternehmen bei einem deutschen Finanzamt geführt?

Förderberechtigt sind nur Unternehmen, die bei einem deutschen Finanzamt geführt sind.

Ist Ihr Unternehmen ein öffentliches Unternehmen?

Als öffentliche Unternehmen gelten Unternehmen, die sich im Mehrheitsbesitz (über 50 % der Anteile oder der Stimmrechte) des Landes, des Bundes, einer Kommune, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eines anderen öffentlichen Unternehmens befinden.

Sind gegen Ihr Unternehmen Sanktionen der Europäischen Union (EU) verhängt?

Sanktionierte Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Ist Ihr Unternehmen im Eigentum oder unter Kontrolle von Personen, Organisationen oder Einrichtungen, gegen die die EU Sanktionen verhängt hat?

Unternehmen unter Kontrolle von sanktionierten Personen, Organisationen oder Einrichtungen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Liegt für Ihr Unternehmen ein Insolvenzantrag vor oder besteht die Pflicht zur Eröffnung eines Insolvenzverfahrens?

Sofern für Ihr Unternehmen ein Eröffnungsantrag für ein Insolvenzverfahren vorliegt oder zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Insolvenzantragspflicht bestand, ist es für das Programm Wirtschaftshilfe KMU Niedersachsen nicht antragsberechtigt.

Wies der Cashflow oder die Einnahmen-Überschuss-Rechnung Ihres Unternehmens im Zeitraum Juli bis November 2022 einen Fehlbetrag aus?

Das Förderprogramm Wirtschaftshilfen KMU Niedersachsen richtet sich an Unternehmen, die ohne Hilfe in ihrer wirtschaftlichen Existenz absehbar bedroht oder massiv beeinträchtigt sind. Dieses Kriterium ist im Sinne dieser Richtlinie erfüllt, wenn der Cashflow oder die Einnahme-Überschuss-Rechnung für den Zeitraum Juli bis November 2022 mindestens einen Fehlbetrag in Höhe der beantragten Hilfe aufweist (mindestens 2.400 Euro).

Liegt für Ihr Unternehmen mindestens eine Verdopplung der Beschaffungsausgaben für Energie im Betrachtungszeitraum Juli bis Dezember 2022 gegenüber dem Zeitraum Juli bis Dezember 2021 vor?

Bemessungsgrundlage für eine Förderung ist der zwischen Juli und Dezember 2022 über eine Verdopplung hinausgehende Ausgabenanstieg für Energie gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Es gelten die Nettopreise.

Beträgt der Ausgabenanstieg für Energie mindestens 3.000 Euro?

Die über die Verdopplung hinausgehende förderfähige Ausgabensteigerung muss mindestens 3.000 Euro (netto) betragen.

Ist der Anstieg der Beschaffungsausgaben für Energie Ihres Unternehmens kausal auf die Folgen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine zurückzuführen?

Sollte der Anstieg der Beschaffungausgaben für Energie Ihres Unternehmens nicht in kausalem Zusammenhang mit dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine stehen, ist Ihr Unternehmen nicht förderberechtigt.

Die Förderung einbeziehend: Bewerten Sie zum Zeitpunkt der Antragstellung (ab 23. Februar 2023) den Fortbestand Ihres Unternehmens als gesichert?

Unternehmen, die vor Antragstellung in ihrer wirtschaftlichen Existenz bedroht sind, sind von der Förderung ausgeschlossen.

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