21.01.2014 | NBank ist ein wert- und wirkungsvolles Instrument niedersächsischer Förderpolitik

Land beabsichtigt Ausbau des Förderbankgeschäftes im Jubiläumsjahr

Das Land unterstützt die vorgeschlagene Strategie des NBank-Vorstandes, den Ausbau des Förderbankgeschäftes anzustreben. Der Verwaltungsrat, dessen Vorsitzende Staatssekretärin Daniela Behrens ist, hat den Vorstand der NBank beauftragt, dazu ein konkretes Konzept vorzulegen. Dies teilte die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, mit. Staatssekretärin Behrens und NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter stellten Eckpunkte einer Weiterentwicklung der NBank heute auf einer Pressekonferenz aus Anlass des zehnjährigen Jubiläums der Investitions- und Förderbank vor.

„Mit der Gründung der NBank hat das Land ein wert- und wirkungsvolles Instrument der niedersächsischen Förderpolitik geschaffen“, sagte die Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens. Erfahrungen, Potentiale und Kompetenzen, die die Bank in den letzten zehn Jahren gesammelt habe, gelte es künftig stärker zu nutzen. Gerade vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen mit verringerten EU-Fördermitteln und großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie die tiefen regionalen Unterschiede im Land erweise sich die Gründung der Förderbank als richtig. „Eine Förderbank kann neben der reinen Zuschussförderung auch nachhaltige Förderinstrumente wie Darlehen oder Beteiligungskapital anbieten. Wir haben den NBank-Vorstand daher beauftragt, konkrete Vorschläge für den Ausbau des Förderbankgeschäftes zu entwickeln“, erklärte Behrens. Das Land möchte laut Behrens stärker als bisher Instrumente nutzen, die zur NBank zurückfließen und dadurch mehrfach eingesetzt werden können. Als denkbare auszuweitende Betätigungsfelder sieht die Staatssekretärin neben der traditionellen Mittelstands- und Wohnraumförderung z.B. die Finanzierung von Breitbandinfrastrukturmaßnahmen sowie Darlehen zur Erhöhung der Energieeffizienz.

Eckpunkte dieses Auftrages präsentierte NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter: „Unser erster Ansatzpunkt ist der Einsatz von EU-Mitteln in Darlehens- und Beteiligungsfonds, um die erforderlichen nachhaltigen, weil revolvierenden Förderinstrumente zu schaffen.“ Bei weiteren Förderbankprodukten wird es insbesondere um Darlehen dort gehen, wo sie die Angebote der Banken vor Ort förderpolitisch sinnvoll ergänzen. „Geschäftsbanken wird die langfristige Finanzierung von Investitionen wegen strengerer rechtlicher Auflagen künftig schwerer fallen. Hier kann die NBank als Konsortialpartner der Banken vor Ort neue Finanzierungsspielräume schaffen“, erklärte Kiesewetter weiter.

Die NBank ist am 1.1.2004 an den Markt gegangen. Bis zu jenem Tag waren die Förderaufgaben des Landes auf unterschiedliche Einrichtungen verteilt. Seitdem sind der NBank wesentliche Förderaufgaben des Landes anvertraut worden, unter anderem die gesamte Förderung mit Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und des Europäischen Sozialfonds (ESF). Im Auftrag des Landes sind über die NBank in Niedersachsen über 40.000 Arbeitsplätze und über 8.000 Ausbildungsplätze geschaffen worden. Ebenso sind über 32.000 Unternehmen und der Bau über 8.000 Häuser, Eigentums- und Mietwohnungen gefördert worden. Außerdem hat das Land die NBank mit der Beratung und Bewilligung von Aus-, Fort- und Weiterbildung sowie von Städtebau, Kultur und Naturschutz betraut. Die Erfahrungen, Kompetenzen und Potentiale hinter diesen Zahlen wird die NBank nach übereinstimmender Meinung ihrer Verwaltungsratsvorsitzenden Behrens und ihres Vorstandsvorsitzenden Kiesewetter künftig noch stärker einsetzen.

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