03.04.2014 | NBank reformiert ihren Beirat

Frauen und Männer auf allen Ebenen gleichermaßen in Verantwortung bringen!

Einige turnusmäßige Neuberufungen von Beiratsmitgliedern hat die NBank auf Initiative der Vorsitzenden des Verwaltungsrates, Daniela Behrens, zum Anlass genommen, die Geschäftsordnung zu reformieren. Zukünftig sollen Frauen und Männer gleichermaßen im Beirat vertreten sein. Den entsendenden Verbänden und Organisationen wird empfohlen, bei einem Personalwechsel abwechselnd eine Frau und einen Mann zu benennen. Läuft die Amtszeit eines Beiratsmitgliedes aus oder beendet es selbst seine Tätigkeit, soll künftig einem Mann eine Frau folgen und umgekehrt.

Im Beirat der NBank sind zahlreiche Verbände und Institutionen vertreten, die den Vorstand und den Verwaltungsrat bei der Wahrnehmung ihrer Aufgaben im Zusammenhang mit Förderprogrammen sachverständig beraten.

„Wir wünschen uns überall in der NBank Frauen wie Männer in der Verantwortung“, begründet NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter die Änderung. In öffentlichen Unternehmen seien Frauen an der Spitze immer noch ebenso gering vertreten wie in privaten. Dies gilt insbesondere für Spitzengremien öffentlich-rechtlicher Banken und Sparkassen, wie das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) im November 2012 ermittelte. Die NBank bilde hier eine echte Ausnahme, sagt Kiesewetter: „Wir haben selbst die sogenannte ‚gläserne Decke‘ durchstoßen, nach der der Anteil von Frauen in Führungspositionen mit der Hierarchieebene fällt. Nicht so in der NBank“. So sei der Vorstand der Bank von Anfang an mit seiner Kollegin Frau Dr. Sabine Johannsen besetzt. Nur in Brandenburg sind im Vorstand der Förderbank zwei Frauen vertreten. In der NBank beträgt auf der zweiten Führungsebene der Frauen-Anteil 48%, auf der dritten Ebene 36%. Dort teilen sich sogar zwei Frauen eine Teamleitung, damit beide Beruf und Familie besser vereinbaren können.

Der Verwaltungsrat der NBank ist seit der letzten Landtagswahl mit 43% weiblichen Mitgliedern besetzt. Seine Vorsitzende, die Staatssekretärin des Niedersächsischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr, Daniela Behrens, begrüßte daher diesen konsequenten Schritt, in allen Gremien der Bank Frauen und Männer gleichermaßen zu berücksichtigen.

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