12.05.2013 | Präsentation der NBank-Förderbilanz:

NBank-Verwaltungsratsvorsitzende Behrens: „Potenziale noch stärker nutzen“

Wirtschaftsstaatssekretärin Daniela Behrens hat heute für 2013 eine positive Bilanz der Wirtschafts-, Arbeitsmarkt-, Wohnraum- und Infrastrukturförderung in Niedersachsen gezogen. Als Vorsitzende des Verwaltungsrates präsentierte die Staatssekretärin gemeinsam mit den NBank-Vorständen, Michael Kiesewetter und Dr. Sabine Johannsen, die Förderbilanz der Investitions- und Förderbank.

„Die NBank hat auch im Jahr 2013 wieder in hervorragender Weise die Fördermaßnahmen, die die Ministerien konzipiert haben, umgesetzt und dafür gesorgt, dass Darlehen, Beteiligungen und Zuschüsse effizient und effektiv zu einer nachhaltigen Förderung von Wachstums- und Beschäftigung in Niedersachsen beitragen konnten“, sagte Staatssekretärin Daniela Behrens heute in Hannover.

2013 hat die NBank ein Fördervolumen von insgesamt 849 Millionen Euro im Vergleich zu 792 Millionen Euro 2012 bewilligt. Dazu haben wesentlich die höheren Volumina an Darlehen beigetragen. Mit den Förderungen wurden 2.975 kleine und mittlere Unternehmen unterstützt, über 1.500 davon waren kleine Firmen mit weniger als zehn Beschäftigten. Mit den Fördermaßnahmen konnten insgesamt 2.362 neue Arbeitsplätze geschaffen und über 24.000 Arbeitsplätze gesichert werden.

NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter freute sich über das Ergebnis der Förderdarlehen. Ihr Volumen macht in der Wirtschaftsförderung mit 405 Millionen Euro in 2013 79% des Volumens aus. „Im letzten Jahr haben wir erfolgreich begonnen, unsere Darlehen zu fokussieren. Künftig werden wir noch stärker spezifische Finanzierungsbedarfe wie Energieeffizienz und Gründungen fördern.“ Die beiden fokussierten Darlehen Unternehmerkredit Energieeffizienz Niedersachsen mit 99 Millionen Euro und Niedersachsen Gründerkredit mit 108 Millionen Euro haben etwas mehr als die Hälfte des Volumens ausgemacht. Die andere Hälfte waren die 198 Millionen Euro des 2013 ausgelaufenen Niedersachsen-Kredites. Profitiert von den Darlehen haben erneut überwiegend Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern. Erfreut zeigte sich Kiesewetter außerdem über die ungebrochen hohe Nachfrage des Energieeffizienzdarlehens in der Wohnraumförderung. Durch das NBank-Darlehen hat das Land sein Fördervolumen bei der energetischen Modernisierung 2013 verdoppelt. „Haben wir 2012 15 Millionen für die Darlehensförderung energieeffizienten Wohnens vergeben, sind es im letzten Jahr 30 Millionen Euro gewesen, davon 22 Millionen Euro allein über das Energieeffizienzdarlehen“, sagte Kiesewetter.
Auch im Jahr 2013 bestimmten Förderungen von Innovation und Qualifizierung die Volumina. „Mit 36 Millionen Euro machte die Förderung von Innovationen durch Unternehmen und Hochschulen das größte Volumen bei den Zuschüssen der Wirtschaftsförderung aus“, hob NBank-Vorstand Dr. Sabine Johannsen hervor. Mit 34 Millionen Euro folgte die Einzelbetriebliche Investitionsförderung (GRW), bei der die geförderten Unternehmen erstmals soziale Kriterien gemäß dem Leitbild „Guter Arbeit“ zu beachten hatten. Zufrieden zeigte sich Dr. Johannsen auch über das 2013 mit 110 Millionen Euro annähernd so hohe Fördervolumen der Arbeitsmarktförderung wie 2012: „Der Fachkräftebedarf in Niedersachsen wird immer spürbarer. Umso wichtiger ist es, die Aus, Fort- und Weiterbildung von Beschäftigten, Arbeitslosen und Auszubildenden zu fördern. Nur so werden wir das Erwerbstätigenpotential im Land stärker ausschöpfen können.“

Von den 849 Millionen Euro, die die NBank im vergangenen Jahr für das Land bewilligte, sind neben den insgesamt 512 Millionen Euro für die Wirtschaftsförderung und den 110 Millionen Euro für die Arbeitsmarktförderung 54 Millionen in die Wohnraum- und 173 Millionen Euro in die Infrastrukturförderung gegangen. In der Infrastrukturförderung sind die Förderungen wirtschaftsnaher Infrastruktur ebenso enthalten wie die des Städtebaus, der Kultur und des Küsten- und Naturschutzes.

Niedersachsen habe die verfügbaren Mittel umfassend und erfolgreich für vielfältige Projekte und nachhaltige Impulse für Niedersachsen einsetzen können, berichtete Staatssekretärin Behrens. Derzeit bereitet sich das Land darauf vor, die neue EU-Förderperiode ebenso erfolgreich zu gestalten. „Auch mit den diesmal zu erwartenden geringeren Mitteln wollen wir über die NBank effektiv und effizient in Niedersachsen fördern“, sagte die Staatsekretärin. Dazu sollen unter anderem Programme fokussiert und Verfahren vereinfacht werden. Außerdem sollen stärker als bisher revolvierende Förderinstrumente wie Darlehen und Beteiligungen genutzt werden. „Wir wollen die Potenziale der NBank für einen nachhaltigen Förder-Erfolg noch stärker ausschöpfen als bisher“, bekräftigte Staatssekretärin Daniela Behrens in ihrer Funktion als NBank-Verwaltungsratsvorsitzende abschließend.

Pressesprecher NBank: Jörg Wieters, Tel: 0511 / 30031-250

Pressesprecherin Wirtschaftsministerium: Sabine Schlemmer-Kaune, Tel: 0511 / 120-5427

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