16.02.2017 | NBank initiierte 2016 für Niedersachsen und Bremen erstmals mehr als 50 Mil-lionen Euro Auszahlungen beim Meister-BAföG (jetzt Aufstiegs-BAföG)

Antragszahlen haben sich seit Beginn der Förderung vor zwanzig Jahren fast vervierfacht

Mit dem Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz (AFBG) werden Maßnahmen der beruflichen Aufstiegsfortbildung – etwa zum Meister, Fachwirt, Erzieher oder zur Fachpflegekraft – altersunabhängig unterstützt. Dabei werden auch Fortbildungen gefördert, die auf den ersten Blick ungewöhnlich erscheinen. Beispielhaft aufgeführt: der geprüfte Taucher, die Tanztherapeutin oder der Fachagrarwirt Besamungstechnik.

Die NBank betreut dabei die Förderanträge aus Niedersachsen und Bremen. Im Förderjahr 2016 durchbrachen die Zuschussauszahlungen erstmals die Grenze von 20 Millionen Euro und betrugen für Niedersachsen 24,65 Millionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung um mehr als 30 Prozent.

Hinzu kommen noch Darlehen in Höhe von 29,8 Millionen Euro, die durch die NBank bewilligt und von der KfW ausgezahlt wurden. Insgesamt wurden im Jahr also 54,45 Millionen Euro für Aufstiegs-BAföG ausgezahlt und über 18.000 Personen in ihrer Weiterbildung begleitet.

In drei Novellen seit der Einführung des Gesetzes im Jahr 1996 wurde der Förderumfang deutlich ausgeweitet. Die Förderung umfasst aktuell einkommensunabhängig einen Beitrag zu den Kosten der Fortbildung und darüber hinaus einen Beitrag zum Lebensunterhalt, wenn die Bildungsmaßnahme nicht nur berufsbegleitend durchgeführt wird. Insgesamt hat sich die Zahl der bewilligten Anträge seit 1996 fast vervierfacht.

Ab August 2016 wurde der Förderumfang noch einmal erweitert. „Der hohe Zuschussanteil von bis zu 64 Prozent und die Ausdehnung auf Bachelorabsolventen, die eine Aufstiegsqualifizierung anstreben, lässt deutlich steigende Antragszahlen erwarten“, so der AFBG-Experte der NBank, Olaf Haushälter. Die Antragstellung läuft in der Zwischenzeit digitalisiert in einem Onlineverfahren ab. „Damit wird die Datenqualität deutlich verbessert und die Rückfragen auf ein Minimum beschränkt“, verspricht Haushälter. Positiv für die Antragsteller bei der NBank ist, dass mit diesem Verfahren die Antragszeit verkürzt wurde.

Hintergrund:
Über die NBank:
Die „Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank“ ist der kompetente Ansprechpartner in Niedersachsen für alle relevanten Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes, des Landes und der Kommunen. Die NBank wurde 2004 gegründet und gehört zu 100 Prozent dem Land Niedersachsen. Derzeit beschäftigt sie etwa 380 Mitarbeiter und weist eine Bilanzsumme von 4,8 Milliarden Euro aus. Insgesamt hat die NBank in ihrer zehnjährigen Tätigkeit ein Fördervolumen von über 7 Milliarden Euro vergeben.

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