07.05.2020 | NBank bewilligt über Liquiditätskredit und Soforthilfe mehr als 900 Millionen Euro für niedersächsische Wirtschaft

In den Soforthilfeprogrammen von Bund und Land bewilligte die NBank bisher mehr als 700 Millionen Euro für Unternehmen, Freiberufler und Soloselbst-ständige in Niedersachsen. Zudem gewährte die Bank über den Niedersach-sen-Liquiditätskredit Darlehen mit einem Umfang von fast 205 Millionen Euro. Über die NBank wurden damit insgesamt mehr als 900 Millionen Euro für die niedersächsische Wirtschaft bereitgestellt, um die Auswirkungen der Coronakrise abzufedern.

Derzeit liegen Anträge für den Niedersachsen-Liquiditätskredit über ein Gesamtvolumen von insgesamt 382 Millionen Euro vor. In der Corona Soforthilfe hat die Bank bereits 105.000 Anträge bewilligt.

Erkennbar lässt die Dynamik in der Antragstellung nach. Während es zu Beginn der Coranakrise täglich bis zu 10.000 waren, pendelt sich die Zahl nunmehr bei etwa 1.000 Neuanträgen täglich ein. Diese Neuanträge sind weitgehend automatisch zu bearbeiten. Die Bitte, die Anträge gewissenhaft auszufüllen und nicht mehrfach einzureichen, hat sich sehr positiv ausgewirkt.

Nunmehr kann sich die NBank noch intensiver um die Abarbeitung der unvollständig und fehlerhaft oder mehrfach versendeten Anträge kümmern. Viele IBAN sind beispielsweise falsch angegeben und müssen in Abstimmung mit dem Kunden korrigiert werden. Nicht immer sind alle Anträge komplett. Fehlende Unterlagen werden oft unsortiert nachgereicht. Die Anträge müssen dann in der Bank händisch komplettiert werden. Daraus ergibt sich insgesamt eine Vielzahl von Dubletten, die alle überprüft werden müssen. Nicht zuletzt ist diese Plausibilitätsprüfung allerdings ein wesentlicher Baustein, mögliche Betrugsversuche abzuwehren.

In der Spitze lagen über 40.000 nicht automatisiert zu bearbeitende Antrags-E-Mails vor. Da diese alle händisch durch die Mitarbeiter der NBank bearbeitet werden, verzögern sich eine schnelle Bearbeitung und Auszahlung deutlich.

Die NBank setzt alles daran, diese Anträge möglichst schnell zu bearbeiten, auch wenn die Qualität der Unterlagen dies häufig erschwert.

Die in der Förderrichtlinie vorgesehene Anrechnung bereits erhaltener Landesmittel auf die noch auszuzahlenden Bundesmittel führt zu einer Verzögerung der Auszahlung. Gleichzeitig müssen wir die Kunden darüber informieren, wenn es zu einer Überförderung gekommen ist. Derzeit liegt die Summe der Rückführungen und Rückforderungen bei etwa 4 Millionen Euro.

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