NBank unterstützt kommunale Wohnraumversorgungskonzepte

21.11.2018

40 Städte und 12 Landkreise sind bereits gut aufgestellt

Zu Beginn des Jahres 2016 wurden die Förderbedingungen für den allgemeinen Mietwohnungsneubau angepasst. Seitdem können neue Mietwohnungen in allen niedersächsischen Städten und Gemeinden öffentlich gefördert werden, was zuvor nur in „städtischen Gebieten“ möglich war. Kommunale Wohnraumversorgungskonzepte sind Pflicht, wenn neuer Wohnraum vom Land gefördert werden soll. Das Konzept dient dazu, Fehlallokationen zu vermeiden. Viele Kommunen setzen bei der Erstellung des Wohnraumversorgungskonzepts auf das Wissen der NBank über die niedersächsischen Wohnungsmärkte.

Bis heute haben 40 Städte und zwölf Landkreise kommunale Wohnraumversorgungskonzepte entwickelt. Darunter befinden sich fast alle zwanzig großen Städte in Niedersachsen mit mehr als 50.000 Einwohnern und die meisten Kreisstädte.

In weiteren zwölf Landkreisen werden Konzepte gerade erarbeitet bzw. stehen kurz vor der Fertigstellung, darunter die Region Hannover. In Kreisen wie Leer, Friesland, Cuxhaven, Nienburg, Peine und Northeim beschränken sich die Konzepte im Wesentlichen auf die Kreisstädte. In den Landkreisen Wittmund, Lüchow-Dannenberg, Heidekreis, Schaumburg, Holzminden und Goslar sind bisher flächendeckend noch keine Konzepte geplant.

„Die Erstellung von Wohnraumversorgungskonzepten ist meist eng verknüpft mit konkret geplanten Förderprojekten. Oftmals dienen sie dazu, sich die Fördermöglichkeit prinzipiell offenzuhalten. Für die Kommunen ist generell eine vorausschauende Wohnungspolitik existentiell wichtig“, so NBank Vorstand, Dr. Ulf Meier. Hierfür wurden in vielen Städten und Gemeinden Monitoringsysteme aufgebaut. In diese Systeme werden häufig die Daten der Wohnungsmarktbeobachtung der NBank integriert.

Zudem treffen sich seit 2010 auf Initiative der Förderbank Stadtplaner aus rund 20 niedersächsischen Städten und Gemeinden im Frühjahr und im Herbst. Sie tauschen sich über ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Entwicklungen zum Thema Wohnungsmarkt aus und bringen sich auf den neuesten Wissenstand. Darüber hinaus unterstützt die NBank mit Knowhow und einem umfangreichen Basis-Datensatz. Steht nach drei bis fünf Jahren eine Aktualisierung der jeweiligen kommunalen Wohnungsmarkt Monitorings an, unterstützen die Experten der NBank-Wohnungsmarktbeobachtung die betreffenden Kommunen mit ihrem Fachwissen. Diesen Service erhalten die Kommunen unentgeltlich.

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