• WOM Bericht 2019

Wohnungsmarktbericht 2019

08.07.2019

„Die größte Herausforderung in Niedersachsen bleibt für die nächsten Jahre die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum“, auf diesen Nenner brachte Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies die Aussagen des aktuellen Wohnungsmarktberichtes, den er heute (Montag) gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der NBank, Michael Kiesewetter, und der Verbandsdirektorin der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft, Dr. Susanne Schmitt, in Hannover vorstellte.

„Mehr Mietwohnungen in den Zentren – kleiner, bezahlbarer Wohnraum in Stadt und Land für Jung und Alt – absehbarer Generationenwechsel in den älteren Einfamilienhäusern. Das sind wichtige Herausforderungen für die Wohnungsmarktakteure in Niedersachsen in den kommenden Jahren“, so fasste NBank-Vorstandsvorsitzender Michael Kiesewetter die Ergebnisse der aktuellen Wohnungsmarktbeobachtung 2019 der NBank auf der heutigen Pressekonferenz zusammen.

Die Wohnungsmarktbeobachtung präsentierte er zusammen mit Niedersachsens Bauminister Olaf Lies und der Verbandsdirektorin der Wohnungs- und Immobilien-wirtschaft, Dr. Susanne Schmitt. Es handelt sich um den 23. Bericht zur Entwicklung der Wohnungsmärkte in Niedersachsen seit 1996.

„Die Aussagen des Wohnungsmarktberichtes sind eindeutig: Wir haben weiterhin vielerorts im Land einen angespannten Wohnungsmarkt. Das gilt vor allem für unsere Ballungsgebiete, Universitätsstädte, wirtschaftlichen Regionen aber auch für die ländlichen Räume. Vielerorts fehlen günstige und vermehrt barrierefreie Wohnungen, Mietpreissteigerungen und ein Anziehen der Kaufpreise für Eigenheime und Eigentumswohnungen sind die Folge. Gleichzeitig ist der Bestand an Sozialwohnungen weiter rückläufig. Insofern ist die Schaffung von günstigen Wohnungen die Kernaufgabe der nächsten Jahre“, erklärte Niedersachsens Bauminister Olaf Lies.

„Die regionalen und lokalen Wohnungsmärkte in Niedersachsen brauchen eine nachhaltige, strukturelle Verbesserung“, so die Verbandsdirektorin, Dr. Susanne Schmitt.

Welche Aufgaben dabei vor Ort bewältigt werden müssen, hängt stark davon ab, ob die Zahl der Haushalte in der jeweiligen Kommune zukünftig wächst, schrumpft oder auch beides nacheinander.

Die Ergebnisse beruhen auf wohnungsmarktrelevanten Daten und Informationen bis Ende 2017 sowie auf der neuen kleinräumigen Bevölkerungs-, Haushalts- und Wohnungsbedarfsprognose bis 2040.

Hier finden Sie weitere Informationen zur NBank-Wohnungsmarktbeobachtung.

Hier finden Sie den Wochnungsmarktbericht 2019 als Download.

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