Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes

!!! ACHTUNG !!! Fake-E-Mails zur Corona Soforthilfe im Umlauf – NBank nicht Versender

Im Namen der NBank werden E-Mails versendet, in denen aufgefordert wird, eine Rückzahlung von im Rahmen der Corona-Soforthilfe-Programme des Landes Niedersachsen und des Bundes zu viel erhaltenen Fördergeldern vorzunehmen. Die NBank ist nicht Versender dieser Mails.
Wie Sie jetzt weiter vorgehen können!

Finanzielle Soforthilfe für Kleinunternehmen, Soloselbstständige und Angehörige der Freien Berufe in der Coronakrise

1. Kleinstunternehmen (einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion) und Angehörige der Freien Berufe mit bis zu 10 Beschäftigten sowie Soloselbstständige, die

a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler oder Soloselbstständige tätig sind und in beiden Fällen

b) ihre Tätigkeit von einem niedersächsischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und

c) bei einem niedersächsischen Finanzamt angemeldet sind.

2. Kleine Unternehmen (einschließlich Unternehmen mit landwirtschaftlicher Urproduktion) und Angehörige der Freien Berufe mit 11 bis 49 Beschäftigten, die

a) wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen oder im Haupterwerb als Freiberufler tätig sind und in beiden Fällen

b) ihre Tätigkeit von einem niedersächsischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und

c) bei einem niedersächsischen Finanzamt angemeldet sind.

In allen Fällen gilt:

  • Es ist unerheblich, ob die Antragsberechtigten ganz oder teilweise steuerbefreit sind.
  • Personenvereinigungen und Körperschaften werden als eine Einheit betrachtet.
  • Freie Berufe und Soloselbstständige sind nur dann antragsberechtigt, wenn die Tätigkeit im Haupterwerb ausgeführt wird. Das Unternehmen muss vor dem 11. März 2020 gegründet worden sein.

Mein Unternehmen hat mehrere Betriebsstätten/Filialen: Kann ich für jede Betriebsstätte/Filiale einen Antrag stellen?“

Nein. Für das gesamte Unternehmen mit allen Betriebsstätten/Filialen darf nur einmal ein Antrag auf Soforthilfe gestellt werden. Der Antrag sollte daher vom Hauptsitz des Unternehmens gestellt werden. Für eine Antragstellung in Niedersachsen muss der Hauptsitz in Niedersachsen liegen. Für die Antragstellung ist die Anzahl der Beschäftigten aller Betriebsstätten/Filialen (deutschlandweit) und der Liquiditätsengpass in Summe aller niedersächsischer Betriebsstätten zu ermitteln. Es darf nicht für jede Betriebsstätte/Filiale ein Antrag gestellt werden. Auch nicht für Betriebsstätten/Filialen in anderen Bundesländern.

Wer ist außerdem antragsberechtigt?

1. Gemeinnützige Unternehmen sind unabhängig von ihrer Rechtsform über die Formulierung „wirtschaftlich und damit dauerhaft am Markt als Unternehmen tätig“ erfasst und damit antragsberechtigt, wenn sie die oben genannten Kriterien erfüllen.

2. Vereine mit Sitz in Niedersachsen, wenn sie eine wirtschaftliche Tätigkeit nachweisen können.

3. Start-ups, wenn sie ihre Tätigkeit von einer niedersächsischen Betriebsstätte oder einem niedersächsischen Sitz der Geschäftsführung aus ausführen und bei einem deutschen Finanzamt angemeldet sind.

4. Vermieterinnen oder Vermieter von (einer) Ferienwohnung(en) mit Erstwohnsitz in Niedersachsen, die für die Vermietung ein Gewerbe angemeldet haben und bei denen die Vermietung der Ferienwohnung(en) deren Haupterwerb darstellt.

Wer ist nicht antragsberechtigt?

Unternehmen, die sich zum Stichtag 31.12.2019 in wirtschaftlichen Schwierigkeiten befunden haben oder für die ein Insolvenzverfahren beantragt bzw. eröffnet worden ist oder die zur Abgabe der Vermögensauskunft verpflichtet worden sind bzw. bei denen diese angenommen wurde.

Öffentliche Unternehmen sind von der Förderung ausgeschlossen.

Voraussetzung ist, dass die Antragstellerin oder der Antragssteller durch die Covid-19- Pandemie in wirtschaftliche Schwierigkeiten geraten ist, die seine/ihre Existenz bedrohen, weil die fortlaufenden Einnahmen aus dem Geschäftsbetrieb voraussichtlich nicht ausreichen, um die Verbindlichkeiten in den auf die Antragstellung folgenden drei Monaten aus dem fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwand (bspw. gewerbliche Mieten, Pachten, Leasingraten) zu zahlen.

Nicht berücksichtigt werden in diesem Zusammenhang u.a. Kosten für die eigene Lebenshaltung, Altersvorsorge, private Krankenversicherung, Personalkosten, Sozialversicherungsbeiträge sowie Steuerzahlungen.

Eine Auflistung der anerkannten Kosten des Sach- und Finanzaufwands sowie nicht berücksichtigter Kosten finden Sie in den FAQs.

Bitte nutzen Sie die telefonische Beratung bei der NBank oder einer der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, falls Sie unsicher sind, ob Sie die Kriterien für eine Förderung erfüllen oder welche Kosten berücksichtigt werden.

Was wird gefördert?

Nur betrieblicher Sach- und Finanzaufwand wie z.B. Mieten und Pachten, Zins- und Tilgungsraten für Kredite, Leasingraten, Aufwendungen für Steuerberatung sowie offene Warenrechnungen. Eine detaillierte Aufstellung finden Sie in den FAQ.

Was wird nicht gefördert?

Lebenshaltungskosten zählen nicht zu den Betriebskosten. Sollten die Lebenshaltungskosten nicht gedeckt sein, ist ergänzend die Grundsicherung nach ALGII beim Jobcenter/ der Arbeitsagentur zu beantragen. Personalkosten und z.B. Sozialversicherungsbeiträge bzw. Kosten für eine private Krankenversicherung können ebenfalls nicht berücksichtigt werden! Beiträge für die private Altersvorsorge können nicht berücksichtigt werden. Geplante Investitionen sind nicht förderfähig.

Hinweis: Laufenden Kosten und Einnahmen werden rückwirkend (z.B. ab April) nicht angerechnt. Betrachtungszeitraum sind die auf die Antragstellung folgenden drei (bzw. fünf bei Mietnachlass) Monate.

Im Rahmen der Niedersachsen-Soforthilfe Corona mit finanzieller Unterstützung des Bundes erhalten sie keine einheitlichen Förderbeträge. Die Höhe der Förderung bemisst sich vielmehr nach der Zahl der Beschäftigten in Ihrem Unternehmen sowie nach Ihrem tatsächlichen Bedarf.

1. Zahl der Beschäftigen

Abhängig von der Zahl der Beschäftigten in Ihrem Unternehmen (Vollzeitäquivalente) gelten für die Förderung folgende Höchstgrenzen:

  • bis 5 Beschäftigte: bis zu 9.000 Euro
  • bis 10 Beschäftigte: bis zu 15.000 Euro
  • bis 30 Beschäftigte: bis zu 20.000 Euro
  • bis 49 Beschäftigte: bis zu 25.000 Euro

Detaillierte Hinweise zur Berechnung der Anzahl der Beschäftigten finden Sie in den FAQs.

2. Tatsächlicher Bedarf

Um den tatsächlichen Bedarf und damit die Höhe Ihrer Förderung zu berechnen, zählen Sie die Kosten Ihres fortlaufenden erwerbsmäßigen Sach- und Finanzaufwands für die kommenden drei Monate zusammen und ziehen davon Ihre voraussichtlichen betrieblichen Einnahmen für die kommenden drei Monate ab.

Förderung = Anrechenbare Betriebskosten - Betriebliche Einnahmen (jeweils für die folgenden drei Monate)

Bitte beachten Sie: Ihre Förderung kann die für Ihre Beschäftigtenzahl gültige Höchstgrenze nicht überschreiten, selbst wenn der tatsächliche Bedarf höher sein sollte.

Für den Fall, dass Ihnen im Antragszeitraum ein Miet- und/oder Pachtnachlass von mindestens 20% gewährt wurde, können Sie für die Berechnung nicht nur die folgenden drei sondern fünf Monate ansetzen. Eine nachträgliche Senkung der Miete und/oder Pacht führt nicht zu einer Rückforderung.

Eine Auflistung der anerkannten Kosten des Sach- und Finanzaufwands finden Sie in den FAQs.

Die Antragstellung soll für Sie einfach und möglichst unbürokratisch möglich sein. Daher benötigen Sie lediglich drei Dokumente:

  • 1. Das vollständig am Computer ausgefüllte Antragsformular (PDF).
  • 2. Eine eingescannte und unterschriebene (!) Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses (Vorder-und Rückseite).
  • 3. Das am Computer ausgefüllte Formular "Erklärung zu Kleinbeihilfen", allerdings nur dann, wenn Sie bereits Kleinbeihilfen beantragt oder erhalten haben. Informationen zu Kleinbeihilfen, und was dazu zählt, finden Sie in den FAQs.

Das Antragsformular sowie die Erklärung zu Kleinbeihilfen können Sie auf unserer Downloadseite herunterunterladen.

Bitte beachten Sie außerdem unseren Leitfaden zur Antragsstellung.

Bitte nutzen Sie die telefonische Beratung bei der NBank oder einer der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, falls Sie Unterstützung beim Ausfüllen/Zusammenstellen der Unterlagen benötigen oder unsicher sind, ob sie die Erklärung zu Kleinbeihilfen abgeben müssen. Unvollständige Unterlagen können von uns leider nicht maschinell bearbeitet werden.

Weitere Hilfestellungen:

Produktinformation
Richtlinie vom 31.03.2020
Coronavirus: Antworten auf häufig gestellte Fragen (BMWi)

1. Laden Sie sich den Antrag herunter und speichern Sie diesen auf Ihrem PC.

2. Sie haben bereits andere Kleinbeihilfen erhalten oder beantragt? Dann laden Sie sich zusätzlich die Erklärung zu Kleinbeihilfen herunter und speichern Sie diese auf Ihrem PC.

3. Öffnen Sie den Antrag und - im Falle bereits erhaltener oder beantragter Kleinbeihilfen - die Kleinbeihilfenerklärung direkt (über rechte Maustaste „öffnen mit“) von dem Speicherort auf Ihrem PC mit dem aktuellen Adobe Acrobat Reader DC.

4. Füllen Sie den Antrag und - im Falle bereits erhaltener oder beantragter Kleinbeihilfen - die Kleinbeihilfenerklärung vollständig am PC aus und speichern Sie beide Dokumente auf Ihrem PC ab (Dateiname muss nicht geändert werden).

5. Fertigen Sie eine Kopie Ihres Personalausweises oder Reisepasses an (Vorder- und Rückseite). Unterschreiben Sie die Kopie eigenhändig auf jeder Seite und scannen sie diese anschließend wieder ein oder fotografieren Sie diese ab (bitte auf Leserlichkeit achten).

6. Erstellen Sie eine E-Mail, die folgende Anhänge enthält:

  • Das digital ausgefüllte Antragsformular (bitte ausschließlich als elektronisch ausgefülltes PDF, andere Formate wie Scans, Fotos oder Weblinks können von uns nicht geöffnet oder bearbeitet werden)
  • Falls erforderlich: Die digital ausgefüllte Erklärung zu Kleinbeihilfen (bitte ausschließlich als elektronisch ausgefülltes PDF, andere Formate wie Scans, Fotos oder Weblinks können von uns nicht geöffnet oder bearbeitet werden)
  • Die unterschriebene Kopie Ihres Personalausweises

Senden Sie die E-Mail mit Ihren Unterlagen an folgende Adresse: antrag@soforthilfe.nbank.de

7. Wir versenden aktuell keine Eingangsbestätigung. Alle Ihre Anträge kommen aber an! Bitte sehen Sie von Nachfragen per Telefon oder E-Mail ab.

Weitere Hilfen zur Antragsstellung

Leitfaden zur Antragsstellung

Die IHK Oldenburg hat für Antragsstellende ein Klick-Tutorial erstellt, in dem das Antragsformular Schritt für Schritt erläutert wird. Das Tutorial können Sie hier aufrufen:

Anleitung zur Antragsstellung

Bitte nutzen Sie die telefonische Beratung bei der NBank oder einer der Industrie- und Handels- sowie Handwerkskammern, falls Sie Unterstützung beim Ausfüllen/Zusammenstellen der Unterlagen benötigen oder unsicher sind, ob sie die Erklärung zu Kleinbeihilfen abgeben müssen. Unvollständige Unterlagen können von uns leider nicht bearbeitet werden.

Antworten auf häufige Fragen

zu den FAQs

Förderprogramm „Soforthilfe Corona"

zum Antrag

Eingegangene Förderanträge werden von uns auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit überprüft. Sollten Sie nichts von uns hören, ist alles in Ordnung.

Sofern diese Prüfung zu einem positiven Ergebnis führt, werden wir Ihnen die beantragte Soforthilfe schnellstmöglich auf das von Ihnen im Antrag angegebene Konto auszahlen.

Sollten sich im Rahmen der Prüfung Rückfragen ergeben oder die Unterlagen unvollständig sein, werden wir Sie hierzu kontaktieren. Bitte kontrollieren Sie daher regelmäßig den Posteingang Ihres E-Mail-Kontos.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aktuell keine Rückfragen zum aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Antrags beantworten können, da dies die allgemeine Bearbeitungszeit verzögert. Wir geben unser Möglichstes, um Ihren Antrag so schnell wie möglich zu bearbeiten und melden uns bei Ihnen, falls wir Fragen haben.

Sie müssen nichts Weiteres nach der Antragstellung tun. Die Antragsbearbeitung erfolgt in einem automatisierten Prozess und wird bis zur Auszahlung einige Werktage in Anspruch nehmen. Die vollständig elektronisch eingegangenen Anträge können wir zügig maschinell bearbeiten. In der Regel erhalten Sie die Auszahlung sogar vor unserem Bescheid.

Leider kann durch das hohe Antragsvolumen kein genauer Zeitpunkt für die Auszahlung genannt werden.

Unvollständige oder fehlerhafte Anträge können leider nicht bearbeitet werden. Wir werden Sie in diesem Fall kontaktieren und Sie ggf. dazu auffordern, einen neuen Antrag auf Förderung zu stellen. Bitte kontrollieren Sie daher regelmäßig den Posteingang Ihres E-Mail-Kontos.

Bitte haben Sie Verständnis, dass wir aktuell keine Rückfragen zum aktuellen Bearbeitungsstand Ihres Antrags beantworten können, da dies die allgemeine Bearbeitungszeit verzögert. Wir geben unser Möglichstes, um Ihren Antrag so schnell wie möglich zu bearbeiten und melden uns bei Ihnen, falls wir Fragen haben.

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