Heimatwerk Hannover erhält für Mehrgenerationenhaus das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen

16.01.2019

NBank förderte ausgezeichnetes Wohnprojekt in Barsinghausen

Laut polizeilicher Kriminalstatistik 2017 stiegen die Einbruchsversuche im Vergleich zu den Vorjahren an. Gleichzeitig ging die Zahl tatsächlich gelungener Einbrüche zurück. Diesen Erfolg schreibt die Einbruchstatistik sowohl der Sensibilisierung der Bevölkerung als auch dem verstärkten Einbau professioneller Sicherheitstechnik zu.

„Wir brauchen guten Einbruchsschutz durch Prävention“, so Justizministerin Barbara Havliza auf der Jahrestagung der Sicherheitspartnerschaft im Städtebau in Niedersachsen (SiPa) in der NBank. Das gemeinsame Ziel der Mitgliedsorganisationen lautet: Wohnungseinbrüche so gut wie möglich zu verhindern. Aus diesem Grund kamen am 20. Dezember 2018 sie, sowie Gäste aus Politik, Verwaltung, Sicherheitsbehörden und Wohnungswirtschaft zum fachlichen Austausch in der NBank zusammen.

Nach der Begrüßung von Dr. Ulf Meier, Vorstandsmitglied der NBank, überreichte die Niedersächsische Justizministerin Barbara Havliza in diesem Rahmen das Niedersächsische Qualitätssiegel für sicheres Wohnen an insgesamt fünf Unternehmen.

Das Siegel wurde von der SiPa entwickelt, um Wohnanlagen und Wohngebiete auszuzeichnen, die ein besonders sicheres Wohnen ermöglichen. Die Geschäftsstelle für das Qualitätssiegel für sicheres Wohnen in Niedersachsen ist in der NBank angesiedelt.

Wohnprojekt in Barsinghausen erfüllt alle sicherheitsrelevanten Anforderungen
Eins der ausgezeichneten Unternehmen ist das Heimatwerk Hannover mit dem Wohnobjekt Am Reitbach 12/ Kirchdorfer Straße 9 in Barsinghausen. 12 der 37 Mietwohnungen des 2017 erbauten Mehrgenerationenhauses wurden über das NBank-Förderprogramm „Mietwohnungen für gemeinschaftliche Wohnformen“ mit rund 600.000 Euro gefördert.

Entstanden sind zwei Baukörper, die einen Innenbereich mit verschiedenen Aufenthaltsqualitäten umfassen. Ein großzügiger Aufenthaltsbereich mit Blickbeziehungen zum Außenraum steht allen Bewohnern und Bewohnerinnen zur Verfügung. Für die 37 Zwei- bis Vier- Zimmer- Wohnungen wurden 20 verschiedene Grundrisstypen entwickelt. Die bauliche Vielfalt schlägt sich in der Bewohnerschaft nieder. Menschen mit unterschiedlichen Lebensstilen, Altersstufen und Haushaltsformen leben hier zusammen.

Darüber hinaus bietet die Wohnanlage Schutz vor Einbruch durch ihre städtebauliche Form, die architektonische Gestaltung und die technische Ausstattung. So wurden beispielsweise beide Häuser über einen Treppenhauskern mit Aufzug erschlossen. An der Straße als auch am rückwärtigen Eingang sind Klingelanlagen angebracht und per Videokamera mit der Gegensprechanlage in jeder Wohnung verbunden. Die technischen Anforderungen an die Einbruchhemmung der Fenster und Türen sind normgerecht eingehalten. Die Heimatwerk Hannover e.G. nahm bereits in der Planungsphase die Beratung der Polizei in Anspruch und setzte die Anregungen und Empfehlungen sehr gut um.

Mehrgenerationenhaus lebt von Kommunikation der Einwohner
Die Wohnanlage bietet außerdem Schutz durch das Engagement von Eigentümern, Mietern und Verwaltung. Um die gute Nachbarschaft zu pflegen, wurden die Wohnungen per Vorgespräch an Mieterinnen und Mieter vergeben, die Interesse an Gemeinschaft und guter Kommunikation untereinander haben. Es gibt einen Hausmeister und eine Vermietungsabteilung, die für sämtliche Fragen zur Verfügung stehen.

Weitere Details zum Projekt sowie zur SiPa finden Sie unter "Qualitätssiegel Heimatwerk Hannover".
Alle ausgezeichneten Unternehmen finden Sie in der Pressemitteilung des Niedersächsischen Justizministeriums unter „Wir brauchen guten Einbruchsschutz durch Prävention“ vom 21.12.2018.
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