NBank stellt nachhaltige Wohnungsversorgung für die Region Leine-Weser in Hildesheim vor

27.09.2019

Wohnungsmarktthemen sind derzeit aktueller denn je. Auf der Veranstaltung „Nachhaltige Wohnungsversorgung – Herausforderungen und Möglichkeiten“ in Hildesheim präsentierte die NBank ihren fast druckfrischen Wohnungsmarktbericht und erläuterte die neugestaltete Wohnraumförderung, die von der NBank angeboten wird.

Der Vorstandsvorsitzende der NBank, Michael Kiesewetter verwies in seiner Begrüßung der etwa 40 Teilnehmer auf die Bedeutung des bezahlbaren Wohnraums und unterstrich das Landesziel von 40.000 geförderten Wohnungen bis zum Jahr 2030. Die neue Landesbeauftragte Dinah Stollwerck-Bauer von dem Amt für regionale Landesentwicklung in Hildesheim betonte, die zukünftige Wohnraumversorgung müsse zusammengedacht werden mit Mobilitäts- und Infrastrukturverbesserungen.

NBank Wohnungsmarktbericht betont Unterschied der Regionen

Die Veränderungen an den Wohnungsmärkten, bei der Zahl der Haushalte und der Bevölkerungsentwicklung sind in den niedersächsischen Regionen sehr unterschiedlich. In zahlreichen Kommunen folgt beispielsweise auf kurzfristiges Wachstum der Rückgang von Einwohner- und Haushaltszahlen. Nachhaltige Wohnraumversorgung (mit Ressourcenschonung) benötigt mehr bauliche Dichte und sorgfältige Abwägung bei der Bereitstellung neuer Wohnbauflächen. Der Bericht bietet Handlungsempfehlungen für wachsende und schrumpfende Regionen. Überraschend für viele ist das Ergebnis, dass die ländlichen Regionen wieder deutlich an Attraktivität gewinnen.

Kiesewetter: „Bezahlbarer Wohnraum muss bezahlt werden“

Das Land Niedersachsen verbesserte die Wohnraumförderung für Investoren nachhaltig. Längere Nullzins-Laufzeiten und verdoppelter Tilgungsnachlass, höhere förderfähige Baukosten, gestiegene Eingangsmieten sowie ein schlankerer Antragsprozess sprechen die Investoren an.

Dies machen die Antragszahlen und die Volumina der bei der NBank eingegangenen Wohnraumförderanträge deutlich. Seitdem die neue Förderung am 01.07.2019 in Kraft getreten ist wurden Anträge über mehr als 180 Millionen Euro eingereicht.

Auf dem Podium diskutierten Angelika Kleideiter vom Caritasverband für die Diözese Hildesheim e.V., Architekt und Stadtplaner Dr. Klaus Habermann-Nieße (plan zwei Hannover), Stadtbaurat Carsten Hettwer (Langenhagen) und Claus Vollmer, Geschäftsführer der GBN Wohnungsunternehmen GmbH Nienburg/Weser in Braunschweig Platz. Sie alle begrüßten die verbesserten Förderkonditionen für mehr geförderten Wohnraum – sei es durch Neubau oder durch Modernisierung. Als essentiell bezeichneten sie darüber hinaus das systematische Zusammenwirken von Wohnungsanbietern, kommunaler Politik und Verwaltung sowie sozialer Einrichtungen und Partner wie zum Beispiel die Caritas vor Ort.

Download zur Veranstaltung

Zukunftsfähige Wohnungsmärkte
Niedersächsiche Mietwohnraumförderung

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