NBank Capital beteiligt sich an epap -„Ein enormes Skalierungspotenzial!“

13.01.2022

„Brauchen Sie den Bon?“ Wo der Kunde an der Kasse die Wahl hat, ist der Einzelhandel in der Pflicht, mit hohen Kosten. Seit 2020 hat er Kassenzettel per Gesetz auszugeben. Für die Händler hat die scheinbar beiläufige Frage daher kostenintensive Folgen. Darum boomt der Markt für digitale Bons. Vorne dabei ist die epap GmbH. Jetzt hat sich NBank Capital mit einer hohen sechsstelligen Summe an dem Start-up beteiligt.

Der Hannoveraner Pionier des Digital-Bons will mit dem Geld seine Technologie weiterentwickeln, mit weiteren Eigenschaften für seine Kunden noch attraktiver machen und neue Zielgruppen erschließen. „Mit epap wollen wir das meiste aus Belegen herausholen und sie für alle Beteiligten attraktiv machen. Im Laufe der Zeit haben wir gelernt, wie viel Potenzial auch in den Belegdaten steckt. Mit diesem Wissen und der Unterstützung von NBank Capital können wir unser Portfolio nun deutlich erweitern.“

“Den Bon abzuschaffen und durch digitale Belege zu ersetzen – das war und ist unsere Idee“, erklärt Fabian Gruß, der 2020 mit Sebastian Berger, Gerd Trang und Jannis Dust epap gegründet hat. Gemeinsam programmierten sie eine Schnittstelle für gängige Kassensysteme im Einzelhandel und eine App, mit der Kunden ihre Belege organisieren und Finanzen analysieren. So waren sie mit ihrer App zur richtigen Zeit am richtigen Ort und somit in den Medien, als die Ausgabe von Kassenbons gesetzlich verpflichtend wurde. Das Gründerglück der Tüchtigen.

„epap besitzt ein Geschäftsmodell mit einem enorm hohen Skalierungspotential“, begründet NBank Capital Beteiligungsmanagerin Susanne Hauck das Investment der NBank-Tochter. Tagtäglich würden über 20 Millionen Kassenbons allein im Lebensmittelhandel ausgegeben so Hauck. Und ihre Zahl wachse von Tag zu Tag. „Ebenso wie die Zahl digitaler Bons.“

Diese Basis wird epap zukünftig nutzen, um über Belege neue Marktforschungskanäle für Produkthersteller im Fast Moving Consumer Goods Bereich (FMCG) zu eröffnen. Gleichzeitig aber, so die Beteiligungsmanagerin weiter, könnten die Kosten für Produkt- und Unternehmensentwicklung annähernd fix bleiben. Genau das hat dem Start-Up früh Gründer-Preise und die Aufmerksamkeit von Investoren eingebracht. Ein Business Angel wird ihm auch in dieser Finanzierungsphase mit frischem Geld die Treue halten.

NBank Capital beteiligt sich mit Mitteln aus seinem Fonds NVenture teils still, teils offen an der epap GmbH. Der Beteiligungsfonds NVenture richtet sich an Start-ups und KMU in der Corona-Krise mit Mitteln des Bundes über die KfW im Rahmen der sogenannten „Säule-2-Programms“ und ergänzender Kofinanzierungsmittel des Landes Niedersachsen.

Bildnachweis: epap

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