NBank finanziert studentischen Wohnraum

24.10.2018

Preiswerter Wohnraum macht Unistädte attraktiv. Wieso das so ist, erläutert Ted Thurner, Geschäftsführer des Studentenwerks Oldenburg.

NBank: Wie hängen Attraktivität eines Studienstandortes und bezahlbarer und ausreichender Wohnraum zusammen?

Ted Thurner: Die Attraktivität eines Studienorts ist von mehreren Faktoren abhängig: Natürlich ist das Lehrangebot der jeweiligen Hochschulen ein wichtiger Bestandteil der Studienortswahl. Darüber hinaus sind aber auch Punkte wie die soziale Infrastruktur und bezahlbarer Wohnraum wesentliche Kernelemente, die sich auf die Wahl niederschlagen. Es ist also wichtig, die Bedürfnisse der Studierenden zu erkennen und diese in unsere Arbeit einfließen zu lassen. Das bedeutet für uns, Wohnformen und Mieten der Nachfrage entsprechend anzubieten, um somit den Menschen, die ein Studium beabsichtigen, dieses auch zu ermöglichen. Mit unserer neuen Wohnanlage „Alte Färberei“ haben wir genau auf diese Nachfrage reagiert und bieten den Studierenden neuen Wohnraum, der nur wenige hundert Meter vom Campus entfernt ist.

NBank: Gerade hat das Studentenwerk Oldenburg seine zehnte Oldenburger Studentenwohnanlage „Alte Färberei“ fertiggestellt. Wie geht es in Oldenburg weiter?

Ted Thurner: Mit dem ersten Bauabschnitt der „Alten Färberei“ haben wir zunächst unser Angebot im Hinblick auf die stark nachgefragten Einzelappartements erweitert. Dabei wollen wir es aber nicht belassen: Als Ergänzung dazu werden wir demnächst mit dem Bau einer zweiten Wohnanlage auf dem Grundstück beginnen können. Darin werden dann weitere 35 Studierende in Wohngemeinschaften leben. Neben den WGs umfasst das Konzept der Wohnanlage auch einen Gemeinschaftsraum, der dann von den Studierenden beider Häuser genutzt werden kann.

NBank: Wie hoch waren die Baukosten und welchen Finanzierungsmix haben Sie eingesetzt?

Herr Thurner: Die Baukosten für die Wohnanlage betrugen insgesamt 9,7 Millionen Euro. Die Finanzierung hierfür wurde durch Darlehen durchgeführt, von denen ein Teil als Wohnförderdarlehen von der NBank kam und der andere Teil als Immobiliendarlehen bei einer Geschäftsbank aufgenommen wurde.

NBank: Welche Rolle spielte bei Ihrer Finanzierung die NBank?

Ted Thurner: Das Darlehen der NBank ist ein wichtiger Baustein bei der Finanzierung der Anlage, der uns die Realisierung der Wohnanlage erleichtert hat.

Weitere Informationen zu den Förderprodukten der NBank finden Sie unter "Öffentliche Einrichtungen - Wohnraum."

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