Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ erregt bundesweites Aufsehen

08.03.2019

Jung und Alt miteinander ins Gespräch bringen. Verschiedene Kulturen miteinander verbinden. Klingt deutlich einfacher als es ist. Die Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ hat sich das zum Ziel gesetzt.

Die erfolgreiche Umsetzung des Modells in Niedersachsen durch die NBank ließ andere Bundesländer aufhorchen. In Zeiten einer älter werdenden Gesellschaft, der voranschreitenden Digitalisierung mit der Betonung der Möglichkeiten des Internets, steigender Mobilität und der Integration von Migranten ist überall Lösungskompetenz gefragt wie Vielfalt in Quartieren unter einen Hut gebracht und genutzt werden kann. Diese Aspekte standen in der Vergangenheit nicht zwangsläufig im Fokus.

Die Modellförderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ im städtischen und ländlichen Bereich ist dabei einzigartig in Deutschland. Da es um das persönliche Miteinander in der Stadt und auf dem Land geht und Verbindendes gesucht wird, ist dies personalintensiv. Der persönliche Touch ist wichtig, um Erfolge zu erzielen. Empathie kann nicht einfach von Computern per Algorithmus hergestellt werden.

Am 01.03.2019 erfolgte der Startschuss für die Neuauflage der Modelförderung. In einem Wettbewerb müssen die Antragsteller deutlich machen, wie sie der Brennpunktbildung durch passende niedrigschwellige Angebote im Quartier vorbeugen beziehungsweise entgegenwirken. Stichtag ist der 26.04.2019.

Bereits jetzt ist klar, dass es mehr Nachfrage gibt als gedeckt werden kann. Dies wurde im Stadtteilzentrum Krokus in Hannover deutlich. Mehr als 250 Teilnehmer informierten sich bei der Praxismesse unter dem Motto „Aktivierung“. Deutlich mehr als erwartet.

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