NBank und Zuse-Gemeinschaft kooperieren

Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen bei Forschung und Entwicklung hat höchste Priorität

Die Zuse-Gemeinschaft wurde zu Beginn des Jahres in Berlin gegründet. Sie versteht sich als Sprachrohr von derzeit etwa 70 Einrichtungen des Forschungsmittelstandes, die als unabhängige, mittelständisch geprägte Institute Kooperationspartner für Wirtschaft und Wissenschaft sind. Die NBank und die Zuse-Gemeinschaft kooperieren, um die Innovationskraft in Niedersachsen zu stärken.

Der Transfer von Wissen, Kompetenzen und Technologien zwischen Wissenschaft und Wirtschaft ist für die niedersächsische Landesregierung eines der zentralen politischen Ziele. Um dies zu erreichen, ist es wichtig, kleine und mittlere Unternehmen zu motivieren, sich an Innovationsnetzwerken zu beteiligen und mit wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenzuarbeiten. Dies ist für die Unternehmen auch der Grundstein, sich erfolgreich auf internationalem Parkett zu bewegen.

„Gerade für kleinere und mittlere Unternehmen, die auf keine eigene Forschungs- und Entwicklungsabteilung zurückgreifen können, können dabei Kooperationen mit außeruniversitären Forschungseinrichtungen, wie die Zuse-Gemeinschaft sie repräsentiert, der Schlüssel zum technologischen und internationalen Erfolg sein“, so Dr. Sabine Johannsen, Mitglied des Vorstandes der NBank.

„Der Forschungsmittelstand zeichnet sich vergleichbar mit den Mittelstand der Wirtschaft durch flache Hierarchien, hohe Flexibilität und Kosteneffizienz für Innovationen in der Wirtschaft aus. Bislang hatte er keine gemeinsame Interessenvertretung zur Sicherung und Stärkung seiner Leistungsfähigkeit. Die Zuse-Gemeinschaft gibt ihren Mitgliedeinrichtungen nun eine gemeinsame Stimme, dient der Vernetzung der Institute und der Sicherung ihres hohen Qualitätsstandards. Ich freue mich sehr über die gute Zusammenarbeit mit der NBank als zentralem Ansprechpartner für die Innovationsförderung in Niedersachsen“, begrüßt Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Nebel, Vizepräsident der Zuse-Gemeinschaft und Vorstandsvorsitzender des Informatik-Instituts OFFIS die Kooperation.

Frau Dr. Johannsen und Professor Nebel zeigten sich überzeugt, dass es unabdingbar ist, Netzwerke zu schaffen, die konkrete Themen vorantreiben und den Austausch zwischen Wissenschaft und Wirtschaft organisieren.

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