• European innovators Netzwerktreffen 2018

An Brüssel führt kein Weg vorbei

30.11.2018

Auf dem Jahresnetzwerktreffen der European Innovators, einer Initiative der NBank, präsentierten sich mehr als 20 niedersächsische Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Dienstleister, die in Brüssel erfolgreich Fördergelder für ihre Produktinnovationen und Projekte eingeworben haben. Vor dem Hintergrund zurückgehender Mittel in den EU-Strukturfonds wird dieser Weg für eine gute Unternehmens- und Standortentwicklung immer wichtiger.

Für kleinere und mittlere Unternehmen eröffnet die Europäische Kommission in der von 2021 bis 2027 laufenden Förderperiode durch Horizont Europa ein mit 100 Milliarden Euro ausgestattetes Forschungs- und Innovationsprogramm. Jürgen Tiedje, Head of Unit in der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission, forderte auf der Veranstaltung die niedersächsischen Unternehmen auf, Strategien zu entwickeln und sich mit anderen Kooperationspartnern grenzüberschreitend zu vernetzen. Er attestierte Niedersachsen große Chancen, sich in die entwickelnden europäischen Wertschöpfungsketten zu integrieren. Besonders wichtig ist es, sich bereits heute auf die neuen Anforderungen vorzubereiten, um beim Startschuss der Programme handlungsfähig zu sein. Wer erst zu diesem Zeitpunkt beginnt, hat kaum Chancen bei dem Rennen um Fördermittel.

Zukunftsthemen, die im Fokus der europäischen Kommission stehen, sind unter anderem: Künstliche Intelligenz, Bioökonomie, Kreislaufwirtschaft, Klimaschutz, Gesundheit sowie Additive Fertigung. Gefordert werden Interregionale Innovationskooperationen.

Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank, sieht gute Startvoraussetzungen für die niedersächsischen Unternehmen. „Wenn wir zwischen Wirtschaft und Forschung mehr kooperieren und kollaborieren und das Land die innovativen Akteure in Niedersachsen gezielt unterstützt, sehe ich bei dem vorhanden Potenzial enorme Chancen, erhebliche Fördermittel für Niedersachsen außerhalb der EU-Strukturfonds einzuwerben. Die NBank steht als zentrale Fördereinrichtung und Konsortialführer des Enterprise Europe Network (EEN) in Niedersachsen und mit Spezialisten und ihren Beratungsstellen in der Fläche bereit, diese Herausforderung anzunehmen.“

Die Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen, Dr. Susanne Schmitt, die in ihrer Funktion als Vorsitzende des Vorstandes Innovationsnetzwerk Niedersachsen an der Veranstaltung teilnahm: „Wer heute innovativ sein möchte, muss über den eigenen Tellerrand hinausdenken. Internationalität und Kooperation sind dabei für alle Beteiligten ein wertvoller Schlüssel auf dem Weg zum Erfolg. Die Förderprogramme der EU bieten den Unternehmen eine Riesenchance. Unsere Partner im Innovationsnetzwerk zeigen das eindrucksvoll. Auch wir können gemeinsam mit der NBank Unternehmen im Prozess der Kooperationspartnersuche und Antragstellung begleiten und unterstützen. Ich freue mich, dass wir gemeinsam mit dieser Veranstaltung dazu beitragen, dass sich noch mehr Partner in Niedersachsen finden und gemeinsam erfolgreich in Europa sind."

Stellvertretend für viele aktuell erfolgreiche Akteure aus Niedersachsen steht das European Science Communication Institute aus Oldenburg. In den Jahren 2017/2018 stellten sie 22 Anträge. Daraus wurden sieben EU-Projekte, die mit rund 1,8 Millionen Euro gefördert wurden.

Hintergrund:

Über die NBank:
Die „Investitions- und Förderbank Niedersachsen – NBank“ ist der kompetente Ansprechpartner in Niedersachsen für alle relevanten Förderprogramme der Europäischen Union, des Bundes, des Landes und der Kommunen. Die NBank wurde 2004 gegründet und gehört zu 100 Prozent dem Land Niedersachsen. Derzeit beschäftigt sie etwa 413 Mitarbeiter und weist eine Bilanzsumme von 3,8 Milliarden Euro aus.

Über das Innovationsnetzwerk Niedersachsen
Das Innovationsnetzwerk Niedersachsen organisiert die niedersächsischen Innovations- und Wirtschaftsförderer. Die Themen Innovationsförderung und Technologietransfer haben für das Land Niedersachsen eine besondere Bedeutung. Hochschulen, Technologiezentren, Wirtschaftsförderer und Forschungseinrichtungen sind dabei die richtigen Partner für alle Unternehmen, die ihre Innovationsfähigkeit steigern wollen. Rund 275 Einrichtungen haben sich in diesem Netzwerk zusammengeschlossen. Die Geschäftsstelle des Innovationsnetzwerks Niedersachsen ist bei der Innovationszentrum Niedersachsen GmbH angesiedelt.

Weitere Informationen unter: www.innovationsnetzwerk-niedersachsen.de

Bild v.l.n.r.: Jürgen Tiedje, Head of Unit in der Generaldirektion Forschung der Europäischen Kommission; Dr. Susanne Schmitt, Hauptgeschäftsführerin der IHK Niedersachsen und Vorsitzende des Vorstandes Innovationsnetzwerk Niedersachsen; Dr. Sabine Johannsen, Niedersächsische Staatssekretärin im Ministerium für Wissenschaft und Kultur sowie Michael Kiesewetter Vorstandsvorsitzender der NBank.

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