Erfolgsfaktoren für PPP-Beschaffungsmodelle

08.11.2019

Was sind die Erfolgsfaktoren für zukünftige PPP-Projekte? Wie ist das „richtige“ Vorgehen? Welche Personen sind innerhalb und außerhalb der Kommune vernünftigerweise einzubinden? Diese und andere Fragen stellten sich die rund 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Technologie und Digitalisierung und der NBank organisierten diesjährigen PPP-Informations- und Diskussionsveranstaltung.

Zusammenfassend lassen sich v.a. folgende Erfolgsfaktoren für moderne PPP-Beschaffungsmodelle festhalten:

  • ausführliche Bedarfsfeststellung mit den Anforderungen an die Projektausgestaltung für einen langen Zeitraum zu Projektbeginn
  • ständiger Austausch mit alle Beteiligten sowie mit themenerfahrenen Kompetenzträgern außerhalb des konkreten Vorhabens (Berater, dritte Projektträger)
  • detaillierte Projektinhaltsplanung über den gesamten Lebenszyklus
  • ausführliche Kostenkalkulation (Planungs-, Bau-, Betrieb-, Finanzierungs-, Transaktions- und Risikokosten)
  • vorläufige (nach Planung) und abschließende (nach Ausschreibung) Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die einen hinreichenden Wirtschaftlichkeitsvorteil der PPP-Variante gegenüber der konventionellen Realisierung bietet
  • transparente Vertragsgestaltung

Die Beiträge der einzelnen Referenten und Praxisbeispiele haben wir hier für Sie unter "Downloads" zusammengestellt.

Downloads

Neubau einer Feuerwache und Werkstätten für den Baubetriebshof in Lehrte im Rahmen einer Öffentlich-Privaten-Partnerschaft - Dipl.-Ing. Stewart Hartmann, Fachdienstleiter Gebäudewirtschaft Stadt Lehrte

Von der Bedarfsermittlung bis zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung – Bedarfserfassung als zentraler Erfolgsfaktor – Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel, Professorin für Infrastruktur- und Immobilienmanagement an der TU Braunschweig

Von der Bedarfsermittlung bis zur Wirtschaftlichkeitsuntersuchung - Bedarfserfassung als zentraler Erfolgsfaktor - Dipl.-Kfm. Arne Sangerhausen, Prokurist und Bereichsleiter ÖPP bei der PSPC GmbH

Umsetzung eines ÖPP-Verfahrens im kommunalen Bereich in der Praxis am Beispiel des Neubaus einer Dreifeldsporthalle mit Jugendtreff in der Gemeinde Winsen (Aller) - Dipl.-Ing. (FH) & Architekt Uwe Grützmacher, Fachdienstleiter Gebäude- und Grundstücksmanagement, Gemeinde Winsen (Aller)

Die Dreifeldsporthalle in der Gemeinde Winsen (Aller) aus Sicht des Beratungsunternehmens PSPC - Dipl.-Kfm. Arne Sangerhausen, Prokurist und Bereichsleiter ÖPP bei der PSPC GmbH

Bild v.l.n.r.: Dipl.-Kfm. Arne Sangerhausen, Prokurist und Bereichsleiter ÖPP bei der PSPC GmbH, Michael Kiesewetter, NBank-Vorstandsvorsitzender, Prof. Dr.-Ing. Tanja Kessel, Professorin für Infrastruktur- und Immobilienmanagement an der TU Braunschweig, Hartmut Bannow, Niedersächsisches Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung,Dipl.-Ing. (FH) & Architekt Uwe Grützmacher, Fachdienstleiter Gebäude- und Grundstücksmanagement, Gemeinde Winsen (Aller), Dipl.-Ing. Stewart Hartmann, Fachdienstleiter Gebäudewirtschaft Stadt Lehrte und Sebastian Diedrich, NBank.

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