juniver schafft neue Perspektiven für junge Menschen

09.04.2019

In Jugendwerkstätten werden junge Menschen mit beruflichen Entwicklungshemmnissen und besonderem sozialpädagogischem Förderbedarf stabilisiert, sozial integriert und durch betriebliche Qualifizierung auf eine Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet. In Niedersachsen gibt es 95 Jugendwerkstätten, die mitunter seit mehr als dreißig Jahren aktiv sind.

Rückblick

Die Jugendwerkstätten der Diakonie Hannover zählen zu den ältesten in der Region Hannover. Sie entstanden in den 1980-iger Jahren. Die Umfirmierung in juniver Jugendberufshilfe Diakonie Hannover erfolgte 2017. Bisher betreute die Diakonie über den langen Zeitraum etwa 5.250 junge Erwachsene.

Zum Selbstverständnis von juniver aus Hannover gehört die aktive Beteiligung, Arbeitslosigkeit zu mindern und eine Verbesserung der Lebensqualität zu erreichen. Oftmals geht es lediglich darum, Erfolgserlebnisse für junge Menschen zu organisieren, die bisher in ihrem Leben mit vielen Misserfolgen konfrontiert waren.

Heute

Der Arbeitsmarkt boomt. Trotzdem findet nicht jeder seinen Platz in der Arbeitswelt. Insofern sind die Ziele von juniver und den anderen Jugendwerkstätten so aktuell wie eh und je. Ziele sind, jungen erwerbslosen Menschen im Übergang von Schule und Beruf, die Aufnahme eines Praktikums, einer Ausbildung oder Arbeit sowie das erfolgreiche Absolvieren einer beruflichen Erstausbildung zu ermöglichen. Zurzeit unterstützt juniver junge Geflüchtete, die in Deutschland einen Beruf lernen oder Arbeit finden wollen. Und ohne Unterstützung keine Chance hätten.

“Bei juniver werden die jungen Menschen in ihrer Handlungskompetenz und Persönlichkeitsentwicklung gefördert und ihre Eigenverantwortlichkeit wird gestärkt“”

Ausblick

Die Vermittlung und Erweiterung von Schlüsselqualifikationen von jungen Menschen ist weiterhin notwendig und wichtig, um diesen einen erfolgreichen Lebensweg zu ermöglichen. „Trotz positiver Entwicklungen auf dem Arbeitsmarkt ist die Zahl der Jugendlichen, denen keine direkten Übergänge von der Schule in die Ausbildung oder in den Beruf gelingen und damit der Bedarf an den Angeboten von juniver unverändert hoch. Für Jugendliche und junge Erwachsene ohne berufliche Perspektiven, auch mit Migrations- oder Flüchtlingshintergrund ist es wichtig, sie durch einen veränderten methodischen Zugang zur Bildung zum eigenverantwortlichen Gestalten ihres Bildungsprozesses zu befähigen", so die Geschäftsführerin Helia Geller-Fehling.

Alle weiteren Best-Practice-Fälle aus 15 Jahren NBank finden Sie hier.

Bilder copyright: juniver Jugendberufshilfe Diakonie Hannover gGmbH

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