Städtebauförderung – Kleinere Städte und Gemeinden – überörtliche Zusammenarbeit und Netzwerke

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

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Wer wird gefördert?

  • Städte und Gemeinden in Niedersachsen

Was wird gefördert?

  • Das Erarbeiten von verbindlich abgestimmten überörtlichen oder regional integrierten Entwicklungskonzepten oder -strategien, welche insbesondere Aussagen zur Bewältigung der Folgen des demografischen Wandels, zur kooperativen Verantwortungswahrnehmung und zu gemeinsamen Entwicklungszielen und Schwerpunkten erhalten
  • Die Bildung interkommunaler Netzwerke oder Stadt-Umland-Vernetzungen zur Sicherung der Daseinsvorsorge einschließlich Bürgerbeteiligung

Wie wird gefördert?

Voraussetzungen

  • Die Gesamtmaßnahme muss in das Städtebauförderungsprogramm durch das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung aufgenommen werden.
  • Die Ausgaben für die Gesamtmaßnahme können weder von der Gemeinde selbst noch von anderen öffentlichen Aufgabenträgern getragen oder anderweitig gedeckt werden.
  • Die Gesamtmaßnahme wird durch förmliche Festlegung als Erhaltungsgebiet nach § 172 BauGB oder als Sanierungsgebiet nach § 142 BauGB oder durch Ratsbeschluss als Stadterneuerungsgebiet nach § 171 e Absatz 3 BauGB räumlich abgegrenzt.

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Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

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Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Schritt für Schritt zur Förderung

Bitte wenden Sie sich frühzeitig vor der eigentlichen Antragstellung an Ihren unten aufgeführten Ansprechpartner, um sich persönlich und individuell beraten zu lassen. Anmeldeformulare zum Download finden Sie auf der Internetseite des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

  • Region ehemaliger Regierungsbezirk Hannover:
    Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser
    Frau Kornberg
    Tel.: 05121 91 29-826
  • Region ehemaliger Regierungsbezirk Braunschweig:
    Amt für regionale Landesentwicklung Braunschweig
    Frau Pepper-Latzel
    Tel.: 0531 484-1042
  • Region ehemaliger Regierungsbezirk Lüneburg:
    Amt für regionale Landesentwicklung Lüneburg
    Herr Hochschulz
    Tel.: 04131 15-1368
  • Region ehemaliger Regierungsbezirk Weser-Ems:
    Amt für regionale Landesentwicklung Weser-Ems
    Herr Meier
    Tel.: 0441 799-2837

  • Hochbaumaßnahmen / Ergänzende Angaben

Dieses Dokument und weitere Informationen finden Sie im Reiter "Downloads".

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Investitions- und Förderbank
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Günther-Wagner-Allee 12–16
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Petra Melchior
Tel.: 0511 30031-426
petra.melchior@nbank.de

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