Soziale Innovation - Stellen für Soziale Innovation

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Der demografische und gesellschaftliche Wandel in Niedersachsen stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt und die Daseinsfürsorge. Die Entwicklung und Erprobung innovativer und übertragbarer Ansätze zur Lösung sozialer Herausforderungen und zur Deckung regionaler Bedarfe sind erforderlich. Um die Initiierung und Umsetzung solcher innovativen und übertragbaren Projektansätze zu beschleunigen, werden landesweit drei Stellen für Soziale Innovation gefördert.

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Wer wird gefördert?

  • Zwei Stellen für die Niedersächsischen Spitzenverbände der Arbeitnehmer und Arbeitgeber mit Sitz in Niedersachsen
  • Eine Stelle für die Landesverbände im Bereich der sozialen Dienstleistungen (einschließlich Gesundheits-, Pflege-, Bildungs- und anderer sozialer Dienstleistungen von allgemeinem Interesse) mit Sitz in Niedersachsen

Was wird gefördert?

  • Unterstützung und Aktivierung regionaler Akteure und Sozialpartner bei der Identifizierung und Entwicklung von Projektansätzen
  • Begleitung der Projektträger bei der Umsetzung sozial innovativer Projekte in den zwei Förderschwerpunkten "Arbeitswelt im Wandel" und "Daseinsvorsorge"
  • Aufbau und Pflege von Netzwerken zur Verbreitung von innovativen Lösungsansätzen
  • Organisation von Maßnahmen zur transnationalen Kooperation und zum Erfahrungsaustausch

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Pro Stelle für Soziale Innovation sind Gesamtausgaben bis zu einem Höchstbetrag von 450.000 Euro förderfähig
  • Projektlaufzeit ist auf 36 Monate begrenzt
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss aus ESF-Mitteln
  • Grundlage ist dabei eine Anteilfinanzierung
  • Zuschuss in Höhe von maximal 60 % der förderfähigen Gesamtausgaben
  • Antragsteller dürfen vor Bewilligung keine projektbezogenen Liefer-, (Dienst-)Leistungs- oder Arbeitsverträge abschließen (LHO §§ 23)
  • Auszahlung des Zuschusses im Sinne des Erstattungsverfahren
  • Fördermittelkombination mit EU-Mitteln anderer Bundes- und Landesprogramme ist unzulässig
  • Förderfähig sind
    .....direkte Personalausgaben (Projekt- und Verwaltungspersonal auf der Basis von Standardeinheitskosten)
    .....pauschal abgerechnete Ausgaben (Restkosten) in Höhe von 35 % der anerkannten Personalausgaben

Voraussetzungen

  • Zuschussantrag muss fristgerecht und vollständig zum Antragsstichtag eingereicht werden
  • Gesamtfinanzierung muss gesichert sein
  • Eignung und administrative Kompetenz des Antragstellers müssen vorliegen
  • Bewertung und Priorisierung
    Basis für die Bewertung des Förderantrages sind fünf Qualitätskriterien mit insgesamt maximal 100 Punkten
  • Besondere projektspezifische Qualifikation und Erfahrung (30)
    ...Kommunikation und Partizipation (20)
    ...Methodenkompetenz (30)
    ...Berücksichtigung der EU-Querschnittsziele (15)
    ...Angemessenheit der Ausgaben im Verhältnis zu den Zielsetzungen und zur fachlich notwendigen Durchführung (5)
    Ein Projekt kann gefördert werden, wenn eine Mindestanzahl von 50 Punkten erreicht wird.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

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Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

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Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Die Anmeldungen sind der Programmbehörde auf dem Dienstweg über das örtlich zuständige ArL spätestens bis zum 01.06. des Jahres, das dem Programmjahr vorausgeht, vorzulegen. Später eingehende Anmeldungen können grundsätzlich nicht berücksichtigt werden.

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf Förderung für die Stelle für Soziale Innovation stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank.

Über die Internetseite der NBank kommen Sie zu unserem Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn uns unterschrieben postalisch zukommen.

Wenn Sie sich das erste Mal un unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließende loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag sorgfältig aus. Zum Antrag gehören folgende Dokumente:

  • Erläuterungen zur Kalkulation und zu den einzelnen Ausgabenansätzen des Finanzierungsplans
  • Kofinanzierungsbestätigung aller Zuwendungsgeber
  • Anlagen zur Projektbeschreibung
  • Qualifikationsnachweise des eingesetzten Personals

Diese Unterlagen finden Sie im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite im Internet.

Bitte senden Sie den Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank

Team Frauenförderung, Eingliederung und Soziale Innovation
Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Wenn Sie eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung im Förderprogramm Soziale Innovation - Stellen für Soziale Innovation wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin.

Ihre Ansprechpartner
Montag bis Freitag
von 8.00 bis 17.00

für die Beratung
Tanja Geib
Tel.: 0511 30031-529
Fax: 0511 30031-11529
tanja.geib@nbank.de

Simone Foedrowitz
Tel.: 0511 30031-695
Fax: 0511 30031-11695
simone.foedrowitz@nbank.de

für das Fördermanagement
Kristina Puljic
Tel.: 0511 30031-455
Fax: 0511 30031-11455
kristina puljic@nbank.de

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