Soziale Innovation - Projekte Soziale Innovation

Merken

Der demografische und gesellschaftliche Wandel in Niedersachsen stellt neue Anforderungen an die Arbeitswelt und Daseinsvorsorge. Im Vordergrund des Förderprogramms stehen deshalb die Entwicklung und Erprobung innovativer und übertragbarer Projekte. Dabei geht es sowohl um die Anpassung von Unternehmen und Arbeitskräften an die gesellschaftlichen Veränderungen, als auch um die Verbesserung und Sicherung des Zugangs zu hochwertigen Gesundheits- und Sozialdienstleistungen. Es wird speziell auf regionale Bedarfe und lokale soziale Herausforderungen eingegangen.

innovation_umsetzen

Wer wird gefördert?

Juristische Personen des öffentlichen oder des privaten Rechts

Was wird gefördert?

Gefördert werden innovative Projekte aus zwei Förderschwerpunkten:

  • 1. Arbeitswelt im Wandel
    • strukturelle Veränderungen der Arbeits- und Unternehmensorganisation zur Gestaltung eines lebensphasenorientierten, gesundheitsfördernden, inklusiven und attraktiven Arbeitsumfeldes
    • Etablierung neuer gesellschaftlicher, insbesondere auch generationen-übergreifender Beziehungen oder Formen der Zusammenarbeit, auch in Form von Netzwerken
  • 2. Daseinsvorsorge
    • Ansätze zur Bewältigung von gesellschaftlichen Herausforderungen vor allem in den Bereichen Kinder, Jugend, Migration, ältere und alte Menschen, Menschen mit Behinderung sowie sozial Benachteiligte
    • Fach- bzw. sektorenübergreifende Ansätze oder Kooperationen von Institutionen und Stakeholdern, z. B. Anbietern sozialer Dienstleistungen mit Forschungseinrichtungen, Betroffenen und Nutzern

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Gesamtausgaben für Projekte sind bis maximal 300.000 Euro förderfähig
  • Projektlaufzeit ist auf 24 Monate begrenzt
  • Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus ESF-Mitteln
  • Grundlage dabei ist eine Anteilfinanzierung
  • Höhe des gewährten Zuschusses beträgt in beiden Programmgebieten maximal 60 % der förderfähigen Gesamtausgaben
  • Antragsteller dürfen vor Bewilligung keine projektbezogenen Liefer-, (Dienst-) Leistungs- oder Arbeitsverträge abschließen (LHO §§ 23)
  • Auszahlung des Zuschusses im Sinne des Erstattungsverfahrens
  • Fördermittelkombination mit EU-Mitteln anderer Bundes- und Landesprogramme ist unzulässig
  • Einhaltung der Höchstgrenzen der De-minimis-Verordnung bzw. der DAWI-De-minimis-VO
  • Projekte zur Qualifizierung sowie Aus-, Fort- und Weiterbildung sind von der Förderung ausgeschlossen

Voraussetzungen

  • Interessenbekundung und Antrag müssen fristgerecht und vollständig zu den jeweiligen Stichtagen eingereicht werden
  • Gesamtfinanzierung muss beim Antrag gesichert sein
  • Eignung und administrative Kompetenz des Antragstellers müssen vorliegen
  • Ablauf, Bewertung und Priorisierung
    ... Erst Interessenbekundung, dann Förderantag
    ... Interessenbekundungsverfahren: Eine Steuerungsgruppe priorisiert die zuvor bewerteten Interessenbekundungen. Die NBank fordert daraufhin ausgewählte Interessenten zur Antragstellung auf.
    ... Antragsverfahren: Ein Projekt kann gefördert werden, wenn mindestens 50 Punkte im Gesamtergebnis erreicht werden. Näheres entnehmen Sie bitte dem Scoring im Anhang der Richtlinie.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

Merken

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Das Antragsformular zur Aufnahme in dieses Programm ist jeweils zum 02.01. eines jeden Jahres bei dem zuständigen ArL einzureichen

Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

Merken

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Das Antragsformular zur Aufnahme in dieses Programm ist jeweils zum 02.01. eines jeden Jahres bei dem zuständigen ArL einzureichen

Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

Merken

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Das Antragsformular zur Aufnahme in dieses Programm ist jeweils zum 02.01. eines jeden Jahres bei dem zuständigen ArL einzureichen

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

Merken

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Das Antragsformular zur Aufnahme in dieses Programm ist jeweils zum 02.01. eines jeden Jahres bei dem zuständigen ArL einzureichen

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

Merken

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

Auf einen Blick

  • Zuschuss aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung möglich
  • Das Antragsformular zur Aufnahme in dieses Programm ist jeweils zum 02.01. eines jeden Jahres bei dem zuständigen ArL einzureichen

Schritt für Schritt zur Förderung

Die Interessenbekundung/den Antrag auf Förderung für die sozial innovativen Projekte stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank.

Wenn Sie sich das erste Mal in unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließend loggen Sie sich ein und beginnen mit der Interessensbekundung. Bitte füllen Sie die Interessensbekundung sorgfältig aus.

Bitte senden Sie Ihre Interessenbekundung und ggf. zusätzliche Dokumente zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Anschließend drucken Sie bitte die Interessenbekundung aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank

Team Frauenförderung, Eingliederung und soziale Innovation
Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Erhalten Sie nach Abschluss des Interessenbekundungsverfahrens die Aufforderung, einen Vollantrag abzugeben, loggen Sie sich im Kundenportal ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte nehmen Sie sich Zeit und füllen den Antrag zum Förderprogramm Soziale Innovation - Projekte Soziale Innovation sorgfältig aus.

  • Projektbeschreibung nach Maßgabe der Förderrichtlinie „Soziale Innovation mit Ausführungen zu den Qualitätskriterien“
  • Erläuterungen zur Kalkulation und zu den einzelnen Ausgabenansätzen des Finanzierungsplans
  • Beschreibung der Projekttätigkeiten (Tätigkeitsbeschreibung ESF/EFRE)
  • Kofinanzierungsbestätigung aller Zuwendungsgeber
  • Qualifikationsnachweise des eingesetzten Personals
  • Umsatzsteuererklärung ESF/EFRE

.Diese Unterlagen finden Sie im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite im Internet.

Bitte senden Sie Ihren Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden Siese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank

Niedersachsen – NBank

Team Frauenförderung, Eingliederung und soziale Innovation

Günther-Wagner-Allee 12–16

30177 Hannover

Wenn Sie eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung für die sozial innovativen Projekte wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin.

Ihre Ansprechpartner

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

für die Beratung
Rene Fateiger
Tel. 0511 30031-251
rene.fateiger@nbank.de

Simone Foedrowitz
Tel.: 0511 30031-695
simone.foedrowitz@nbank.de

für das Fördermanagement
Silke Bischoff
Tel.: 0511 30031-606
silke.bischoff@nbank.de

Downloads

Formulare Verwendungsnachweis (2)

Merken

Informations- und Kommunikationspflichten (2)

Merken

Rechtliche Grundlagen (13)

Merken
Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!