Verbesserung der Stadt-/Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr (Flexible Bedienformen)

Merken

Ziel der Förderung ist es, den Personennahverkehr in dünn besiedelten Gebieten und im ländlichen Raum über flexible Bedienformen zu verbessern. Dazu zählen die bessere Erreichbarkeit von Knotenpunkten sowie Angebote, die den Linienverkehr in Räumen und Zeiten schwacher Nachfrage ergänzen oder erweitern. Der motorisierte Individualverkehr soll zu einer verstärkten Nutzung von CO2-armen Mobilitätsangeboten verschoben werden.

infrastruktur_staerken staerkung_der_regionalen_wirtschaftsstruktur_1

Wer wird gefördert?

  • Aufgabenträger für den straßengebundenen ÖPNV i.S.d. § 4 Abs. 1 Nr. 1 oder Nr. 3 NNVG
  • Landkreise, kreisfreie Städte oder kreisangehörige Gemeinden
  • Natürliche und juristische Personen des privaten Rechts, die straßengebundene Personenbeförderungsleistungen erbringen

Was wird gefördert?

  • Beraterleistungen zur planerischen Vorbereitung, Unterstützung der Betriebsaufnahme und zur Begleitung des Vorhabens
  • Betriebskostendefizite, die bei der Erprobung oder beim Betrieb der flexiblen Bedienformen oder alternativen Bedienungsangebote entstehen
  • Sachausgaben:
    • … in Verbindung mit der Vorbereitung, der Aufnahme des Betriebs und dem Marketing für das Vorhaben
    • … für Maßnahmen zur Unterstützung des Einsatzes von Ehrenamtlichen
    • … Büro- und Raumausstattung, Telekommunikationstechniken
    • … Ausgaben für Technik, inklusive Software

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Maximale Förderhöhe 50 %; 60 % in der Übergangsregion Lüneburg der förderfähigen Ausgaben, höchstens 300.000 Euro
  • Maximale Projektlaufzeit bis zum 30.06.2022
  • Auszahlung nach dem Ausgabenerstattungsprinzip
  • Nicht förderfähig ist der Erwerb von unbebauten oder bebauten Grundstücken
  • Gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen ist möglich

Voraussetzungen

  • Anträge müssen vor Beginn des Vorhabens bei der NBank gestellt werden
  • Verringerung der verkehrsbedingten Emissionen
  • Maßnahme muss im Scoring-Verfahren eine entsprechend hohe Punktzahl von mindestens 50 Punkten erreichen. Bewertung des Investitionsvorhabens durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH und des zuständigen Amtes für regionale Landesentwicklung
  • Erbringung von Nachweisen zur gesicherten Gesamtfinanzierung des Vorhabens
  • Vorlage der Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz oder des Nachweises über das Nichtbestehen einer entsprechenden Genehmigungspflicht
  • Vorhaben müssen zur öffentlichen Nutzung für jedermann offenstehen und grundsätzlich eine Bündelung individueller Fahrtwünsche ermöglichen
  • Vereinbarkeit mit den Vorgaben aus dem Nahverkehrsplan

Die aufgelisteten Punkte sind nicht abschließend. Im Rahmen der Antragsberatung werden individuelle Voraussetzungen für das jeweilige Vorhaben besprochen.

Passende Angebote der NBank

Darlehen

Kommunaler Infrastrukturkredit Niedersachsen

Wenn Sie als niedersächsische Kommune Investitionen in die kommunale und sozial...

Merken

Wenn Sie als niedersächsische Kommune Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur planen, sprechen Sie uns an. Die NBank vergibt zinsgünstige und langfristige Kredite zur Finanzierung von kommunalen Infrastrukturvorhaben.

Auf einen Blick

  • Gebietskörperschaften in Niedersachsen
  • Langfristige und zinsgünstige Finanzierung von Investitionen in kommunale und soziale Infrastruktur
  • Kredite bis zu 100% der förderfähigen Investitionskosten
  • Laufzeit bis zu 30 Jahre, bis zu 3 Tilgungsfreijahre

Zuschuss

Verbesserung der Stadt-/Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr (Kraftfahrzeuge mit CO2-freien oder CO2-sparsamen Antriebssystemen)

Ziel der Förderung ist es, den motorisierten Individualverkehr hin zu einer ver...

Merken

Ziel der Förderung ist es, den motorisierten Individualverkehr hin zu einer verstärkten Nutzung von öffentlichen Verkehrsmitteln mit CO 2 -freien oder CO 2 -sparsamen Antrieben zu verschieben. Dies wird durch den erhöhten Einsatz von Omnibussen oder anderen Kraftfahrzeugen mit CO 2 -freien oder CO 2 -sparsamen Antrieben im straßengebundenen ÖPNV erreicht.

Auf einen Blick

  • Kauf neuer Kraftfahrzeuge nach § 4 Abs. 4 Nr. 1 oder 2 PBefG
  • CO2-freie oder CO2-sparsame Antriebssysteme notwendig
  • Vorlage öffentlicher Dienstleistungsauftrag (ÖDA)
  • Förderfähig ist der Kaufpreis des jeweiligen Fahrzeugs
  • Zuschuss 50 % (SER) bzw. 60 % (ÜR) EFRE-Mittel, zzgl. 30 % Mittel des Landes Niedersachsen

Zuschuss

Verbesserung der Stadt-/Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr (Mobilitätszentralen)

Wenn Sie Mobilitätszentralen für die individuelle Beratung von Menschen mit dem...

Merken

Wenn Sie Mobilitätszentralen für die individuelle Beratung von Menschen mit dem Ziel, dass diese verstärkt CO 2 -sparsame Beförderungsangebote des öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) nutzen wollen, errichten und betreiben wollen, können Sie einen Zuschuss beantragen. Die Förderung trägt dazu bei, den motorisierten Individualverkehr verstärkt durch CO 2 -arme Mobilitätsangebote sowie mit alternativen Antrieben fahrenden Verkehrsmitteln des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) auszutauschen. Mit dieser Förderung unterstützen Sie eine bessere Erreichbarkeit von Städten und regionalen Zentren aus dem Umland durch Nutzung des ÖPNV.

Auf einen Blick

  • Mobilitätszentralen errichten und betreiben
  • CO2-arme Mobilitätsangebote
  • Verkehrsmittel mit alternativem Antrieb
  • Individuelle Verkehrsmittelberatung des Einzelnen, von Gruppen
  • Zuschuss 50 % bis zu 75 % (SER), 60 % bis zu 85 % (ÜR), maximal 600.000 Euro

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag zur Gewährung von Zuwendungen für Maßnahmen zur CO2-Reduktion durch Verbesserung der Stadt-/Umlandmobilität im öffentlichen Personennahverkehr (Flexible Bedienformen) stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens bei der NBank.

Bitte wenden Sie sich frühzeitig vor der eigentlichen Antragstellung an uns und die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen mbH (LNVG), um sich persönlich und individuell zu Ihrem Vorhaben beraten zu lassen.

Auf dieser Förderprogrammseite finden Sie im Downloadbereich alle notwendigen Formulare.

Bitte nehmen Sie sich Zeit und füllen den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag auf „Verbesserung Stadt-/Umlandmobilität“

  • Vorlage der Genehmigung nach dem Personenbeförderungsgesetz oder des Nachweises über das Nichtbestehen einer entsprechenden Genehmigungspflicht
  • Nachweis der gesicherten Gesamtfinanzierung des Vorhabens
  • Zusätzlich sind je nach Maßnahme und Antragsteller weitere Dokumente beizufügen. Im Rahmen unserer Antragsberatung besprechen wir gerne mit Ihnen, welche Antragsunterlagen wir von Ihnen benötigen

Bitte senden Sie die vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen an die NBank

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16
30177 Hannover

Beratung, Fragen und Termine

Montag bis Freitag
von 8.00 bis 17.00 Uhr

Tel: 0511 300 31-333
Fax: 0511 300 31-11333
beratung@nbank.de

Downloads

Formulare zur Antragstellung (2)

Merken

Formulare Mittelanforderung (3)

Merken

Formulare Verwendungsnachweis (2)

Merken

Arbeitshilfen & Merkblätter (2)

Merken

Informations- und Kommunikationspflichten (3)

Merken

Rechtliche Grundlagen (12)

Merken
Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!