Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement
- Gute Nachbarschaft

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Mit dieser Landesförderung sollen in der Stadtentwicklung innovative Projekte zur Stärkung der Integration und Teilhabe finanziell unterstützt werden. Ziele der modellhaften Förderung sind die Vermeidung sozialer Brennpunktbildung sowie die Strukturverbesserung und städtebauliche Aufwertung, die Sicherung des sozialen Zusammenhalts und die Förderung der gesellschaftlichen Teilhabe. Die Bewerbung der Fördermittelerfolgt im Rahmen eines Wettbewerbs. Die Teilnahme am Wettbewerb ist erforderlich.

staedtebau_foerdern wohneigentum_modernisieren_erweitern_neu_bauen optimierung_von_wohnungsbest

Wer wird gefördert?

  • juristische Personen des öffentlichen Rechts (z.B. Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise)
  • juristische Personen des privaten Rechts mit einem vorrangig nicht auf wirtschaftliche Tätigkeit gerichteten Zweck (z. B. gGmbH)
  • Verbände der Wohlfahrtspflege
  • kirchliche Organisationen und Kammern
  • Gemeinden, Samtgemeinden und Landkreise können die Zuwendung an Letztempfänger im Projektgebiet weiterleiten

Was wird gefördert?

1. Auf- und Ausbau von Strukturen der Gemeinwesenarbeit und des Quartiersmanagements, insbesondere

  • Aufbau bzw. Weiterentwicklung einer Anlaufstelle vor Ort mit „Kümmerer“-, Vernetzungs-, Beratungs- und Vermittlungsfunktionen,
  • Aktivierung und Unterstützung von Selbstorganisation und Beteiligung, Förderung von Selbsthilfe und Partizipation,
  • Förderung von Kommunikation, Vernetzung und Kooperation durch den Auf- und Ausbau bzw. die Umsetzung geeigneter Kooperationsstrukturen mit Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Sportvereinen, anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren und der Gemeinde,
  • Förderung des nachbarschaftlichen Zusammenlebens, Abbau von Konflikten und Stärkung der Integration der verschiedenen Bevölkerungs- und Interessengruppen im Quartier und Wohngebiet,
  • Lokale Anlaufstelle mit bedarfsgerechter Beratung zu unterschiedlichen Fragestellungen, bzw. Vermittlung zu Diensten und Angeboten,
  • Schaffung und Einrichtung von Räumen der Begegnung zur Stärkung des sozialen Zusammenhalts,
  • Vorbereitung und Umsetzung von Projekten zur Verbesserung der Wohnungsqualität, des Wohnumfeldes und des öffentlichen Raums einschließlich kriminalpräventiver Maßnahmen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung des Ansehens des Wohnquartiers und zur Öffentlichkeitsarbeit.

2. Bei Projekten, bei denen Gemeinwesenarbeit oder Quartiersmanagement bereits etabliert sind, sind insbesondere auch folgende Maßnahmen förderfähig:

  • Unterstützung von Freiwilligeninitiativen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung von Bildungs- und Beschäftigungschancen durch niedrigschwellige Angebote für alle Generationen,
  • Maßnahmen zur Verbesserung der quartiersbezogenen Zusammenarbeit der Gemeinwesenarbeit mit weiteren Akteuren vor Ort und in der Gesamtkommune,
  • Maßnahmen zur Bildung und Unterstützung ehrenamtlicher Trägerorganisationen für Mobilitätsangebote einschließlich investiver Maßnahmen
  • Maßnahmen nach Ziffer 1 zur Verstetigung der aufgebauten Strukturen.
  • Fördervoraussetzung für Projekte nach Ziffer 2 ist, dass ehrenamtliche oder professionelle Strukturen der Gemeinwesenarbeit oder des Quartiersmanagements gemäß Ziffer 1 bereits etabliert sind.

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Zuschuss bis maximal 75 % der förderfähigen Ausgaben, maximale Förderhöhe 60.000 Euro für ein Projekt und 120.000 Euro für mehrere Projekte
  • Mindestfördersumme 10.000 Euro, bei Gemeinden 25.000 Euro
  • maximal ein Drittel der Gesamtausgaben für Sachmittel und investive Ausgaben
  • bürgerschaftliches Engagement in der Form von freiwilligen, unentgeltlichen Arbeit kann mit 15,00 Euro/Std. als fiktive Ausgabe in die Bemessungsgrundlage einbezogen
  • Förderzeitraum beträgt bis zu 36 Monate. Er endet aber spätestens nach Ablauf von 36 Monaten nach Erhalt des Bewilligungsbescheides
  • Bitte beachten Sie die Stichtagsregelung.

Voraussetzungen

  • Bezug der Maßnahmen auf ein sozialräumlich abgegrenztes Projektgebiet (Quartier)
  • Einvernehmen der Gemeinde für die geplanten Projekte
  • Mitwirkung an der Evaluation der Förderung
  • Beteiligung an Erfahrungsaustausch und Netzwerktreffen

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens bei der NBank.

Hinweis: Für die Nutzung der Formulare ist der Adobe Acrobat Reader notwendig. Über den folgenden Link gelangen Sie zur Homepage von Adobe, dort haben Sie die Möglichkeit, den Reader herunterzuladen.
Adobe Reader

Bitte wenden Sie sich frühzeitig vor der eigentlichen Antragstellung für finanziellen Fragen an uns und für inhaltliche Fragen an die Landesarbeitsgemeinschaft (LAG) Soziale Brennpunkte Niedersachsen e. V., um sich persönlich und individuell zu Ihrem Vorhaben beraten zu lassen.

Im Internet der NBank finden Sie auf der Förderprogrammseite die benötigten Arbeitshilfen und Merkblätter, die Sie bei der Antragstellung unterstützen.

  • Checkliste „Gute Nachbarschaft“
  • Leitfaden zur Antragstellung „Gute Nachbarschaft“

Im Internet der NBank finden Sie auf der Förderprogrammseite alle notwendigen Formulare.

Bitte nehmen Sie sich Zeit und füllen den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag „Gute Nachbarschaft"

  • Die in dem Antragsformular aufgeführten Unterlagen sind dem Antrag beizufügen.
  • Außerdem ist das Formular „inhaltliche Projektdarstellung“ online auf der Internetseite der LAG www.gwa-nds.de auszufüllen und unterschrieben dort hochzuladen. Das Formular wird uns anschließend von der LAG zur Verfügung gestellt.

Die bei uns eingegangenen Anträge werden von einer Jury im Rahmen des Wettbewerbs bewertet. Nach positiver Entscheidung erfolgt die Bewilligung durch die NBank.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch. Die LAG als Servicestelle steht Ihnen ebenfalls beratend zur Seite.

Ihre Ansprechpartnerinnen
Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Kirstin Buchheister
Tel.: 0511 30031-431

Leoni Maus
Tel.: 0511 30031-674

Annett Jelitto
Tel.: 0511 30031-825

gutenachbarschaft@nbank.de

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Arbeitshilfen & Merkblätter (7)

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Informations- und Kommunikationspflichten (1)

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17 Projekte werden 2017 und 19 Projekte werden 2018 gefördert

Die in der Juryentscheidung für das Jahr 2017 am 29. und 30. Juni 2017 und in der Juryentscheidung für das Jahr 2018 am 25. und 26. Juni 2018 ausgewählten Projekte finden Sie unter gwa-nds.de/projekte

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