Einstellung und Übernahme von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben (Insolvenzazubis)

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Wenn Sie in Ihrem Betrieb Auszubildende aus Insolvenzbetrieben zur Fortführung ihrer Ausbildung übernehmen bzw. einstellen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Damit soll sichergestellt werden, dass die begonnene Ausbildung erfolgreich abgeschlossen werden kann. Den Auszubildenden wird damit der Weg in den Beruf geebnet. Gleichzeitig wird für Wirtschaft und Betriebe ein Beitrag zur Sicherung des künftigen Fachkräftenachwuchses geleistet.

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Wer wird gefördert?

  • Unternehmen und Betriebe
  • (Zusammenschlüsse von) Gebietskörperschaften
  • Angehörige der Freien Berufe
  • Nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtete Organisationen
  • Verwaltungen und Körperschaften des öffentlichen Rechts (außer Dienststellen des Landes und des Bundes)

jeweils mit Betriebsstätte/Ausbildungsstätte in Niedersachsen.

Was wird gefördert?

  • Übernahme und Einstellung eines Auszubildenden aus einem Insolvenzunternehmen zur Fortführung der dort begonnenen Ausbildung
  • Sozialversicherungspflichtige Ausbildungsverhältnisse mit einer Vertragslaufzeit von mindestens sechs Monaten Dauer

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Auszubildende aus Insolvenzbetrieben sind Auszubildende, deren Ausbildungsvertrag wegen einer Insolvenz, Stilllegung oder Schließung des ausbildenden Betriebes oder in Folge der gemäß § 33 BBiG oder § 24 Handwerksordnung ausgesprochenen Untersagung des Einstellens und Ausbildens vorzeitig beendet wurde.
  • maximal 50 % der förderfähigen Ausgaben.
  • nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • förderfähig sind Ausgaben des Unternehmens für die Ausbildungsvergütung einschließlich der Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Diese Ausgaben werden in Form von standardisierten Einheitskosten in Höhe von monatlich 600 Euro anerkannt. Berücksichtigt werden nur die sich aus der Vertragsniederschrift ergebenden vollen Ausbildungsmonate. Das Berufsausbildungsverhältnis endet nach § 21 BBiG oder §19 AltPflG.

Voraussetzungen

  • Anerkannter Ausbildungsberuf
    Der Ausbildungsvertrag muss im Rahmen einer betrieblichen Ausbildung in anerkannten Ausbildungsberufen nach dem Berufsbildungsgesetz (BBiG), der Handwerksordnung oder dem Altenpflegegesetz (AltPflG) abgeschlossen sein.
  • Rechtzeitige Antragstellung
    Der Ausbildungszeitraum gemäß Ausbildungsvertrag muss spätestens am 28.02.2023 enden. Zuschüsse zur Projektförderung dürfen nur für solche Vorhaben bewilligt werden, die noch nicht begonnen worden sind. Als Projektbeginn gilt das Datum der Unterschrift beider Vertragsparteien (Unternehmen und Auszubildende/r) unter den Ausbildungsvertrag des aufnehmenden Betriebes.
  • Projektlaufzeit
    Das Ausbildungsverhältnis muß mindestens 6 Monate bestehen.

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf Förderung stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Über die Internetseite der NBank kommen Sie zu unserem Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn uns unterschrieben postalisch zukommen.

Wenn Sie sich das erste Mal in unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließend loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag auf Fördermittel, Einstellung von Auszubildenden aus Insolvenzbetrieben

Bitte senden Sie den Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab.

Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank

Niedersachsen – NBank

Team Ausbildung und Innovation

Günther-Wagner-Allee 12–16

30177 Hannover

Mit Eingang des Antrags bei der Bewilligungsstelle gilt die Genehmigung zum vorzeitigen Maßnahmenbeginn als erteilt. Das gilt, ohne dass sich daraus ein Anspruch auf Förderung des betrieblichen Ausbildungsplatzes ableiten lässt.

Sie erhalten eine Eingangsbestätigung.

Der Ausbildungsvertrag ist nach Erhalt der Eingangsbestätigung abzuschließen und zu unterzeichnen und umgehend der Bewilligungsstelle vorzulegen, da eine Bewilligung der Zuwendung erst nach der Vorlage des unterschriebenen Ausbildungsvertrags erfolgen kann.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Beratung, Fragen, Termine

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Tel: 0511 300 31-921

Fax: 0511 300 31-11921

esf-insolvenzazubis@nbank.de

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Formulare zur Antragstellung (1)

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Arbeitshilfen & Merkblätter (6)

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Informationspflichten (2)

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Rechtliche Grundlagen (6)

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