08.02.2018

Wohnungspolitik des Landes Niedersachsen mit neuem Anstrich - Bauminister Olaf Lies nennt im Interview der NBank Rahmenbedingungen

Wohnraum, Infrastruktur & Städtebau

Merken

Das Bündnis für preiswertes Wohnen bringt alle Interessengruppen im Land an einen Tisch. Das Förderprogramm müsse so nachjustiert werden, dass die Attraktivität für Investoren und Investitionen erhöht würden. Es können aber nicht darum gehen, die Förderintensität mit immer neuen Fördermitteln nach oben zu schrauben.

Bei den Lösungsansätzen dürfe es keine Denkverbote geben. So sei es denkbar, eine Quote von 20 Prozent bei Neubaugebieten für den sozialen Wohnungsbau festzuschreiben. Die Aufarbeitung von bestehenden Flächenreserven, wie aufgegebene Areale der Industrie oder des Militärs sowie nicht mehr benötigte Bahnflächenhabe bei der Mobilisierung von Bauland habe hohe Priorität.

Aus der aktuellen Wohnbaulandumfrage der NBank ergibt sich, dass niedersachsenweit knapp 70 Städte und Gemeinden zusammen über 455 ha Brachflächen verfügen, die sie für Wohnzwecke als geeignet ansehen. Zu der Gruppe mit sehr umfangreichen Brachflächen im Innenbereich gehören überwiegend große Städte und regionale Zentren wie u.a. Braunschweig, Oldenburg, Osnabrück, Wilhelmshaven, Göttingen, Celle, Stade Hildesheim oder Aurich.

Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!