Energetische Modernisierung von Wohneigentum

Merken

Wenn Sie durch Modernisierung Ihres Wohnraums Energie sparen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Ziele der Maßnahmen sind CO2-Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien.

wohneigentum_modernisieren_erweitern_neu_bauen

Wer wird gefördert?

  • Hauseigentümer, die ein älteres selbstgenutztes Wohngebäude (Fertigstellung bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen.

Was wird gefördert?

Maßnahmen an bestehenden, selbstgenutzten Gebäuden mit dem Ziel der CO2-Minderung, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien, wie

  • nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume
  • Fenster- und Außentürenerneuerung
  • Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien

Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung

  • des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung
  • der Beheizung, Belichtung und Belüftung
  • des Schallschutzes
  • der sanitären Einrichtungen
  • der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung
  • der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Kosten zwischen 10.000 Euro bis 75.000 Euro: Darlehen werden für bis zu 40 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten, höchstens jedoch entsprechend der Kosten eines vergleichbaren Neubaus, gewährt.
  • Darlehen bis 25.000 Euro: Bis zu 85 % der Gesamtmaßnahme werden gefördert. Das Darlehen ist dann bis maximal 2 % zu verzinsen und bis maximal 5 % zu tilgen.
  • Kosten unter 10.000 Euro: Keine Förderung
  • Zusammensetzung der Gesamtkosten aus Kosten für
    • energetische Modernisierung (CO2-Minderung und Energieeinsparung)
    • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien
    • weitere Modernisierungsmaßnahmen
    • durch Modernisierungsmaßnahmen verursachte Instandsetzungen
  • Zinsen:
    • 1.–10. Jahr: 0 % bzw. bis 2 %
    • ab 11. Jahr: marktüblich (höchstens 6 %)
  • Tilgung: 2 % – Eine Tilgungserhöhung bleibt vorbehalten, falls die Restnutzungsdauer der Wohnung gering ist.
  • Jährlicher Verwaltungskostenbeitrag: 0,5 % vom Darlehensursprungs-betrag, 0,25 % nach Tilgung der Hälfte des Darlehens
  • Bearbeitungsentgelt: Einmalig 1 % des Darlehensbetrages
  • Sicherheiten: Sie stellen grundpfandrechtliche Sicherheiten durch eine nachrangige Grundschuld. Bei Darlehen bis zu 20.000 Euro kann auf eine grundbuchliche Absicherung verzichtet werden.
  • Auszahlung: Das Darlehen wird entsprechend dem Baufortschritt in Raten ausgezahlt, sobald die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind.

Voraussetzungen

  • Das Gebäude muss bis zum 01.01.1995 fertig gestellt worden sein.
  • Das Gesamteinkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen darf die Einkommensgrenze nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
  • Die finanzielle Belastung muss unter Berücksichtigung der Förderung auf Dauer tragbar sein. In der Regel muss nach Abzug der Belastung ein Betrag für den Lebensunterhalt von mindestens 10 % über den maßgeblichen Regelsätzen nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) verbleiben.
  • Mit den Modernisierungsarbeiten darf nicht vor Erteilung der Förderzusage begonnen werden.
  • Die Eigenleistungen sollen 15 % der Gesamtkosten (z. B. Bargeld, Guthaben oder Sach- und Arbeitsleistungen) betragen.
  • Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) ist durch eine Bestäti-gung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachzuweisen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht eine Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.
  • Bei Durchführung sind mindestens die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten.

Passende Angebote der NBank

Darlehen

Altersgerechte Modernisierung von Wohneigentum

Wenn Sie durch Modernisierung Ihren Wohnraum altersgerecht gestalten wollen, un...

Merken

Wenn Sie durch Modernisierung Ihren Wohnraum altersgerecht gestalten wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Geförderte Maßnahmen sind z. B. barrierereduzierende Maßnahmen, Anpassung der Raumgeometrie, von Bedienelementen und Sanitärobjekten.

In Kürze

  • Für Hauseigentümer, die altersgerecht modernisieren wollen
  • Zunächst zinsloses Darlehen
  • Förderung in der Regel bis zu 40 %

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

Merken

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

Merken

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

Merken

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

Merken

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Darlehen

Energetische Modernisierung von Mietwohnungen

Wenn Sie durch eine Modernisierung Ihrer Mietwohnungen Energie sparen wollen, u...

Merken

Wenn Sie durch eine Modernisierung Ihrer Mietwohnungen Energie sparen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Ziele der Maßnahmen sind die CO 2 -Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien.

In Kürze

  • Maßnahmen zur CO2-Minderung, Energieeinsparung
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien
  • Förderung bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten
  • Zunächst zinsloses Darlehen

Schritt für Schritt zur Förderung

Wie erfolgt die Antragstellung?

Den Antrag auf ein Darlehen für energetische Modernisierung von Wohneigentum stellen Sie bitte bei der für den Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.
Eine Übersicht der örtlichen Wohnraumförderstellen finden Sie auf der Internetseite der NBank.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns gerne an.

Beratung, Fragen, Termine

Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Tel: 0 511 300 31-333

Fax: 0 511 300 31-11333

beratung@nbank.de

www.nbank.de

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank

Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Downloads

Programminformation (1)

Merken

Formulare vor Antragstellung (5)

Merken

Formulare zur Antragstellung (4)

Merken

Formulare Mittelabruf (2)

Merken

Formulare Verwendungsnachweis (1)

Merken

Arbeitshilfen & Merkblätter (1)

Merken
Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!