Energetische Modernisierung von Mietwohnungen

Merken

Wenn Sie durch eine Modernisierung Ihrer Mietwohnungen Energie sparen wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Ziele der Maßnahmen sind die CO2-Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien.

modernisierung_bestehenden_mietraums modernisierung_bestehenden_mietwohnraums modernisierung_bestehenden_mietwohnraums_1

Wer wird gefördert?

  • Investoren, die ältere Mietwohnungen (Fertigstellung bis zum 01.01.1995) energetisch modernisieren wollen

Was wird gefördert?

Maßnahmen an bestehenden Gebäuden mit dem Ziel der CO2-Minderung, Energieeinsparung und Nutzung erneuerbarer Energien, wie

  • nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume,
  • Fenster- und Außentürenerneuerung,
  • Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe,
  • Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien.

Förderfähig im Zusammenhang mit der Durchführung der energetischen Modernisierung sind auch weitere Modernisierungsmaßnahmen wie die Verbesserung

  • des Zuschnitts der Wohnung und der Funktionsabläufe innerhalb der Wohnung,
  • der Beheizung, Belichtung und Belüftung,
  • des Schallschutzes,
  • der Energieversorgung, der Wasserversorgung und Entwässerung,
  • der Sicherung vor Diebstahl und Gewalt.

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Darlehenshöhe
    Bis zu 65 % der durch die Maßnahme verursachten Kosten; absolut aber maximal die Kosten eines vergleichbaren Neubaus.
    Die Zusammensetzung der Gesamtkosten ergibt sich aus Kosten für
    … energetische Modernisierung (CO2-Minderung und Energieeinsparung),
    … Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien,
    … weitere Modernisierungsmaßnahmen.

  • Zulässige Miete: Nicht preisgebundener Wohnraum
    Nach der Modernisierung wird für die geförderten Wohnungen eine Nettokaltmiete festgelegt. Sie ist für drei Jahre bindend und darf folgenden Betrag nicht überschreiten:
    ... 5,60 Euro je m² Wohnfläche/Monat.
    Im Übrigen gelten für bisher nicht preisgebundene Wohnungen die weiteren Bestimmungen der Nr. 13 Wohnraumförderbestimmungen (WFB).

  • Zulässige Miete: Preisgebundener Wohnraum
    Die Miete richtet sich nach den preisrechtlichen Vorschriften des Wohnungsbindungsgesetzes (WoBindG), der Zweiten Berechnungsverordnung (II. BV) und der Neubaumietenverordnung 1970 (NMV 1970).

  • Zinsen:
    Jahr 1–20: 0 %
    ab Jahr 21: marktüblich

  • Tilgung: 1 % (Eine höhere Tilgung bis zu 5 % jährlich kann mit der Bewilligungsstelle vereinbart werden.)

  • Jährlicher Verwaltungskostenbeitrag:
    ... 0,5 % vom Darlehensursprungsbetrag
    ... 0,25 % nach Tilgung der Hälfte des Darlehens

  • Bearbeitungsentgelt: Einmalig 1 % des Darlehensbetrages

  • Sicherheiten: Es muss eine grundpfandrechtliche Sicherheit durch eine nachrangige Grundschuld gestellt werden. Bei Darlehen bis zu 20.000 Euro kann auf eine grundbuchliche Absicherung verzichtet werden.

  • Auszahlung: Das Darlehen wird entsprechend des Baufortschritts in Raten ausgezahlt, sobald die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind.

Voraussetzungen

  • Eine angemessene Größe der Wohnung im Verhältnis zur Größe des Mieterhaushaltes. Folgende Wohnungsgrößen gelten als angemessen:
    … Alleinstehende bis zu 50 m²,
    … zwei Haushaltsmitglieder bis zu 60 m²,
    … drei Haushaltsmitglieder bis zu 75 m²,
    … vier Haushaltsmitglieder bis zu 85 m²,
    … jedes weitere Haushaltsmitglied bis zu 10 m² zusätzlich.
  • Die angemessene Wohnfläche vergrößert sich bei Alleinerziehenden und Menschen mit Behinderung um je 10 m².
  • Das Gesamteinkommen der Wohnungssuchenden (Einkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen) darf die Einkommensgrenzen nach § 5 Absatz 2 Nr. 1 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
  • Die Bonität des Investors und die Wirtschaftlichkeit des Mietobjektes müssen gegeben sein.
  • Die zu fördernden Wohnungen sollen grundsätzlich keinen Bindungen unterliegen.
  • Die Eigenleistungen sollen 25 % der Gesamtkosten (z. B. Bargeld, Guthaben, Sach- und Arbeitsleistungen) betragen, mindestens jedoch 15 %. Zuwendungen von Gemeinden, Gemeindeverbänden oder sonstigen Dritten können hierauf angerechnet werden.
  • Mit den Modernisierungsarbeiten darf nicht vor Erteilung der Förderzusage begonnen werden.
  • Der Abschluss der energetischen Maßnahme(n) wird durch eine Bestätigung des Energieberaters (Architekt oder Ingenieur) nachgewiesen. Falls KfW-Mittel zur Mitfinanzierung in Anspruch genommen werden, reicht eine Kopie der Bescheinigung, die von der KfW verlangt wird.

Zweckbestimmung

  • Die geförderten Wohnungen dürfen nur an Haushalte neu vermietet werden, deren Gesamteinkommen die Einkommensgrenzen gemäß § 5 Absatz 2 Nr. 1 DVO- NWoFG nicht übersteigen.
  • Die Wohnungen können zum Zeitpunkt der Förderung vermietet sein. Bestehende Mietverhältnisse bleiben unberührt.
  • Die Zweckbestimmung der Wohnungen ist auf eine Dauer von 20 Jahren festgesetzt. Sie beginnt bei Abschluss der Modernisierung.

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf ein Darlehen für energetische Modernisierung Ihrer Mietwohnungen zur CO2-Minderung, Energieeinsparung und die Nutzung erneuerbarer Energien stellen Sie bitte bei der für den Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns gerne an.

Downloads

Programminformation (1)

Merken

Formulare vor Antragstellung (2)

Merken

Formulare zur Antragstellung (3)

Merken

Formulare Mittelabruf (1)

Merken

Formulare Verwendungsnachweis (1)

Merken

Arbeitshilfen & Merkblätter (1)

Merken
Merkzettel

Seite / Dokument wurde erfolgreich dem Merkzettel hinzugefügt.

Es ist leider ein Fehler aufgetreten. Versuchen Sie es später noch einmal!