Altersgerechte Modernisierung von Wohneigentum

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Wenn Sie durch Modernisierung Ihren Wohnraum altersgerecht gestalten wollen, unterstützt Sie diese Förderung. Geförderte Maßnahmen sind z. B. barrierereduzierende Maßnahmen, Anpassung der Raumgeometrie, von Bedienelementen und Sanitärobjekten.

wohneigentum_modernisieren_erweitern_neu_bauen

Wer wird gefördert?

  • Hauseigentümer, die ein selbstgenutztes Wohngebäude altersgerecht modernisieren wollen.

Was wird gefördert?

Die altengerechte Modernisierung von Wohneigentum. Dazu zählen

  • z.B. barrierereduzierende Maßnahmen bei der Wohnraumanpassung.
  • Anpassung der Raumgeometrie von Wohn- und Schlafräumen sowie Küche, Bad und Flur.
  • Anpassung von Bedienelementen und Sanitärobjekten.

Instandsetzungen, die durch Maßnahmen der altersgerechten Modernisierung verursacht werden, fallen unter die Modernisierung.

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Kosten zwischen 10.000 EUR bis 75.000 Euro: Darlehen werden bis zu 40 % der Gesamtkosten gewährt.
  • Darlehen bis 25.000 Euro: In diesen Fällen werden bis zu 85 % der Ge-samtmaßnahme gefördert. Das Darlehen ist dann bis maximal 2 % zu verzinsen und bis maximal 5 % zu tilgen.
  • Kosten unter 10.000 Euro: Keine Förderung
  • Zinsen: 1.–10. Jahr: 0 % bzw. bis 2 %*
    ab 11. Jahr: marktüblich (höchstens 6 %
    *Sofern die Tragbarkeit der finanziellen Belastung aus dem Objekt es zu-lässt, kann eine Verzinsung von bis zu 2 % ab Auszahlung sowie eine Kürzung des Förderbetrages durch die Bewilligungsstelle vorgenommen werden.
  • Tilgung: 2 % – Eine Tilgungserhöhung bleibt vorbehalten, falls die Rest-nutzungsdauer der Wohnung gering ist.
  • Jährlicher Verwaltungskostenbeitrag:
    ... 0,5 % vom Darlehensursprungsbetrag,
    ... 0,25 % nach Tilgung der Hälfte des Darlehens
  • Bearbeitungsentgelt: Einmalig 1 % des Darlehensbetrages
  • Sicherheiten: Sie stellen grundpfandrechtliche Sicherheiten durch eine nachrangige Grundschuld. Bei Darlehen bis zu 20.000 Euro kann auf eine grundbuchliche Absicherung verzichtet werden.
  • Auszahlung: Das Darlehen wird entsprechend dem Baufortschritt in Raten ausgezahlt, sobald die Auszahlungsvoraussetzungen erfüllt sind. Zur Auszahlung der letzten Rate muss die Schlussbescheinigung der Wohnraumförderstelle (WFS) innerhalb von 15 Monaten nach Abschluss des Darlehensvertrages vorliegen.

Voraussetzungen

  • Das Gesamteinkommen aller zum Haushalt gehörenden Personen darf die Einkommensgrenze nach § 7 Abs. 2 Nr. 2 DVO-NWoFG nicht übersteigen.
  • Die finanzielle Belastung muss unter Berücksichtigung der Zuwendung auf Dauer tragbar sein. In der Regel muss nach Abzug der Belastung ein Betrag für den Lebensunterhalt von mindestens 10 % über den maßgeblichen Regelsätzen nach dem Zwölften Sozialgesetzbuch (SGB XII) verbleiben.
  • Die Eigenleistungen sollen 15 % der Gesamtkosten (z. B. Bargeld, Guthaben oder Sach- und Arbeitsleistungen) betragen.
  • Mit der Modernisierung darf vor Erteilung einer Förderzusage noch nicht begonnen sein.

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf ein Darlehen für altersgerechte Modernisierung von Wohneigentum stellen Sie bitte bei der für den Bauort zuständigen Wohnraumförderstelle (Landkreis, Stadt, Gemeinde). Dort erhalten Sie auch alle Antragsformulare und weitere Informationen.

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns gerne an.

Downloads

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Formulare vor Antragstellung (4)

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Formulare zur Antragstellung (4)

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Formulare Mittelabruf (2)

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