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08.04.2010 | NBeteiligung als wichtige Finanzierungsoption für den Mittelstand

NBank-Tochter NKB wirbt auf Roadshow für ihren Beteiligungsfonds

Hannover, 28. April 2010 – 40 Millionen Euro hält der im April letzten Jahres aufgelegte Fonds NBeteiligung für kleine und mittlere Unternehmen im Gebiet des ehemaligen Regierungsbezirkes Lüneburg bereit. „Die Chancen dieses Fonds für Unternehmen der Region werden noch viel zu wenig beachtet. Dabei ist er eine für sie überlegenswerte Finanzierungsoption in Zeiten sich verschärfender Kreditbedingungen“, wirbt Georg Henze, Geschäftsführer der Niedersächsischen Beteiligungskapitalgesellschaft (NKB) für den Fonds. Das Tochterunternehmen der NBank, der Investitions- und Förderbank des Landes, wird gemeinsam mit der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) mit einer Roadshow die regionalen Unternehmen über die Vorteile und den Nutzen von NBeteiligung für ihre Wachstumsfinanzierung informieren. Der Startschuss der Veranstaltungsreihe fällt heute um 16 Uhr im Großen Saal der Industrie- und Handelskammer Lüneburg-Wolfsburg. Im Mittelpunkt der Veranstaltung werden Fragen stehen, was sich hinter NBeteiligung verbirgt und wie Unternehmer eine Finanzierung durch den Fonds beantragen können.

NBeteiligung ist ein Beteiligungskapitalfonds, der sich zu einem Teil aus Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) und zu einem anderen aus Mitteln der NBank vom Kapitalmarkt finanziert. Die Geschäftsführung der NKB übt Georg Henze gemeinsam mit Dr. Sabine Johannsen aus, gleichzeitig Mitglied des NBank-Vorstandes. Die Prüfung und Begleitung der Unternehmen hat die NBank der Mittelständischen Beteiligungsgesellschaft (MBG) übertragen. Zwischen 250.000 und maximal 2,5 Millionen Euro erhalten kleine und mittlere Unternehmen aus dem Fonds als stille Beteiligungen für ihre Investitionen in Märkte, Produkte oder in ihre Produktpalette. „Mit diesen vergleichsweise kleinen Beteiligungssummen bewegen wir uns in einem Marktsegment, in dem sich andere Investoren eher zurückhalten“, hebt Henze hervor. Die Investments verfolgen keinen Branchenfokus. „Wir investieren, wo ein Businessplan mit nachvollziehbaren Produktions-, Rentabilitäts- und Absatzplanungen ein nachhaltiges Wachstum erwarten lässt“, erklärt Henze. Gerade Unternehmen, für die die Kreditvergabe teurer oder zurückhaltender zu werden drohe, können seines Erachtens mit Beteiligungskapital Liquiditätsengpässe überbrücken und ihre Kapitalbasis für weiteres Wachstum verstärken. „Mit unserem Fonds NBeteiligung verschaffen wir Unternehmen Liquidität für ihr weiteres Wachstum und erhalten ihre Investitionsbereitschaft auch in der Krise“, erläutert er. Gesicherte Liquidität für wachstumsorientierte Unternehmen lautet daher das Motto der Roadshow, die die NKB heute nach Lüneburg, am 29. Juli 2010 nach Verden, am 23. September 2010 nach Harburg und an einem weiteren Termin nach Celle führen wird.

„NBeteiligung wird in der Regel als stille Beteiligung eingegangen, auch wenn die Möglichkeit offener Beteiligungen bis zu einer Höhe von 200.000 Euro besteht“, erläutert Henze. In ihrem operativen Geschäft können die Unternehmen daher trotz der Beteiligung frei schalten und walten, wenn sie auch regelmäßig über die Unternehmenssituation und den Geschäftsverlauf informieren müssen. Das Kapital steht den Unternehmen bis zum Ende der zwischen 7 und 10 Jahren währenden Laufzeit zur Verfügung. Es muss also nicht schrittweise getilgt werden. Im Einzelfall kann die Laufzeit sogar bis zu 12 Jahren dauern. Die Zinssätze orientierten sich an den marktüblichen Entwicklungen. Sie berücksichtigen individuell die Bonität der Unternehmen. Für die Beteiligung müssen die Unternehmen außerdem weniger Sicherheiten beibringen als für einen Kredit.

In den ersten acht Monaten ihres Bestehens hat die NKB niedersachsenweit 13 Beteiligungen mit einem Gesamtvolumen von über 8 Millionen Euro zugestimmt. In der Lüneburger Region ist sie 3 Beteiligungen eingegangen. „Diese drei Beteiligungen sind für uns erst ein Anfang“, betont Henze und ist überzeugt, „auf der heute gestarteten Roadshow Erfolg versprechende Gespräche für weitere lohnende Investments zu führen.“

Über die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Niedersachsen (NKB) mbH
Die NKB ist ein 100-prozentiges Tochterunternehmen der NBank, der Investitions- und Förderbank des Landes Niedersachsen. Sie hält und verwaltet alle Beteiligungen im Rahmen des Fondsprogramms NBeteiligung, das sich auf ein Gesamtvolumen von 70 Millionen Euro beläuft. Seit Februar 2009 unterstützt die Kapitalbeteiligungsgesellschaft Niedersachsen mittelständische Unternehmen durch Stärkung der Kapitalbasis sowie Bonität und trägt somit zur wirtschaftlichen Entwicklung des niedersächsischen Mittelstandes bei. Weitere Informationen unter NKB.

Über die Mittelständische Beteiligungsgesellschaft Niedersachsen (MBG) mbH
Die MBG verfügt über langjährige Erfahrungen in der Beteiligungsfinanzierung. Als Selbsthilfeeinrichtung der Wirtschaft, die im Wesentlichen von Spitzeninstituten der Kreditwirtschaft getragen und von Kammern und Verbänden unterstützt wird, ist sie seit 1991 ein neutraler und verlässlicher Partner. Jährlich geht die MBG zwischen 20 und 30 neue Beteiligungen an investiven und innovativen Unternehmensprojekten ein. Der Beteiligungshöchstbetrag liegt bei 1,2 Millionen Euro. Weitere Informationen unter: www.mbg-hannover.de

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