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Zukunftszentrum Dannenberg - NBank unterstützt soziale Begegnungsstätte


Die Förderung „Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement“ zielt darauf ab, soziale Brennpunktbildung zu vermeiden und das Miteinander im Quartier unter den verschiedenen Alters- und Bevölkerungsgruppen zu verstärken.

Die NBank gewährt in enger Zusammenarbeit mit der LAG Soziale Brennpunkte Niedersachsen e.V. Zuschüsse für Modellprojekte, die die Integration und die Teilhabe in Wohnquartieren verstärken.

Im Jahr 2017 fand der erste Wettbewerb des Niedersächsischen Ministeriums für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz statt. Ein ausgewähltes Projekt erhält einen Zuschuss von 75 % der förderfähigen Ausgaben, maximal 70.000 Euro. Bei mehreren Projekten in einem Quartier ist ein Zuschuss von 150.000 Euro möglich.

In Niedersachsen gibt es bereits zahlreiche gute Projekte. Eine Jury wählte 17 davon aus. Insgesamt wurden Zuschüsse von 1,3 Mio. € bewilligt. Dazu gehört das Zukunftszentrum in Dannenberg. Beeindruckend ist die Vielfalt des Angebotes, womit jeder im Quartier angesprochen wird und sich einbringen kann.

Die erste Vorsitzende des Vereins, Chanel Habermann, gibt einen Einblick in die Arbeit des Vereins:

Was ist das Ziel der Gemeinwesensarbeit im Zukunftszentrum?

Wir verfolgen mit unseren Projekten einen ganzheitlichen Ansatz, der darauf abzielt, eine städtebauliche Aufwertung zu erreichen, aber auch den sozialen Zusammenhalt zu sichern und die gesellschaftliche Teilhabe zu stärken.

Hilfe zur Selbsthilfe steht dabei absolut im Vordergrund. Dabei stehen Fragen der Existenzsicherung genauso auf der Tagesordnung wie die Qualität der sozialen Beziehungen. Ziel ist es, die materiellen und immateriellen Bedingungen zusammen mit und für die Menschen im Umfeld des Zukunftszentrums in Dannenberg zu verbessern.

Was ist das Besondere am Zukunftszentrum in Bezug auf die Gemeinwesenarbeit?

Es gilt, die Menschen in die Lage zu versetzen, selbst über das eigene Leben bestimmen zu können und selbst "Kontrolle über die Gestaltung der eigenen sozialen Lebenswelt" zu erlangen. Was für viele von uns eine Selbstverständlichkeit ist, ist für andere harte Arbeit. Es ist, als würden wir mit unserer Arbeit das Einmal eins vermitteln, also Grundlagen für das Alltagsleben weitergeben. Dazu gehört dann beispielsweise auch, dass sich die Betroffenen ein Netzwerk und Kooperations-strukturen aufbauen, um dann in bestimmten Situationen darauf zurück greifen zu können. Das kann die Nachbarschaftshilfe, aber auch Selbsthilfegruppen oder auch das soziale Gefüge (Kollegen, Freunde) oder andere Organisationen sein.

Welche Methoden werden im Zukunftszentrum angewandt, um die die Gemeinwesenarbeit lebendig zu gestalten?

Durch die Akquise von Kümmerer und Kümmerinnen, durch aufsuchende Sozialarbeit, Begleitung bei Projekten, Beratung und Bildungsangeboten. Aber auch einfach da sein als Ansprechpartner hilft.

Das Angebot ist besonders vielfältig: Erzählcafés, gemeinsame Projekte wie z.B. Stadtteilzeitung, Theaterprojekt. Kommunikationsanlässe wie Nachbarschaftsfeste, Weihnachts- und Flohmärkte. Es gibt PC-Schulungskurse, Deutsch- und Nähkurse. Das Friseurstübchen „Träumchen“ ermöglicht es jedem, einen Friseurbesuch für wenig Geld wahrnehmen zu können. Eine Friseurin bringt sich hier ehrenamtlich ein und stellt ihr Leistungsangebot zur Verfügung. Täglich wird ein Frühstück ab 1,40 Euro in der Cafeteria „Comeln“ angeboten. Zudem wird ein warmes Mittagessen unter Leitung einer Köchin gemeinsam mit Bewohnern aus verschiedenen Kulturen zubereitet und findet regen Anklang.

Durch viele unterschiedliche Aktivitäten gestalten wir eine lebendige Gemeinwesenarbeit im Zukunftszentrum. Grundsätzlich arbeiten wir im Team und stellen damit sicher, dass ein ständiger Austausch und ein ständiges Miteinander gewährleistet ist.

Mehr zum Förderprogramm Gemeinwesenarbeit und Quartiersmanagement der NBank.

Mehr Informationen zum Zukunftszentrum Dannenberg
Alle anderen Gewinner des Wettbewerbes sowie Beratungsangebote auf der Website des LAG

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