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40.000 neue Sozialwohnungen bis 2030

08.11.2018

Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen legt Zwischenbericht vor

Kräftiger Schub für den sozialen Wohnungsbau in Niedersachsen. Ziel des Bündnisses für bezahlbaren Wohnraum in Niedersachsen ist es, bis zum Jahr 2030 insgesamt 40.000 neue Sozialwohnungen zu bauen.

Laut Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil steht beim Land in den kommenden vier Jahren für den sozialen Wohnungsbau knapp eine halbe Milliarde Euro zur Verfügung. Er gehe davon aus, dass man in Bund und Land zu einer laufenden Aufstockung kommen werde. Die Landesregierung werde sich intensiv um den Wohnungsbau kümmern, versprach der Ministerpräsident. „Ich bin mir bewusst, dass es nicht mit freundlichen Grußworten auf Fachkongressen wie diesem getan ist. Ich mache mir das Ziel, 40.000 Wohnungen bis zum Jahr 2030 zu bauen, persönlich zu eigen.“

Dazu müssten 4000 neue Wohnungen pro Jahr entstehen. „Es braucht einen gewissen Vorlauf. Wir werden uns im nächsten Jahr nicht sofort von aktuell 1000 auf 4000 Wohnungen steigern“, erklärte Heiner Pott, Direktor des Verbandes der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft in Niedersachsen (VDW).

Ab Januar 2019 soll es in Niedersachsen bessere Förderbedingungen geben. Dies machte Bauminister Lies mehrfach deutlich. Die Investoren müssten rasch Klarheit über die Ausgestaltung der Förderung haben. Vorgesehen ist unter anderem, die förderfähigen Baukosten pro Quadratmeter regional gestaffelt zu erhöhen. Investoren sollen einen höheren Tilgungsnachlass bekommen, außerdem sollen die Laufzeiten der Darlehen auf bis zu 35 Jahren verlängert werden. „Wir gehen davon aus, dass es eine viel intensivere Nachfrage gibt, wenn die Förderung dem Bedürfnis der Investoren noch stärker entspricht“, sagte Michael Kiesewetter, Vorstandsvorsitzender der NBank. Es könnten Renditeniveaus von drei Prozent oder mehr erreicht werden.

Das Bündnis für bezahlbares Wohnen in Niedersachsen hatte seit dem 21. März 2018 in fünf Arbeitsgruppen getagt. Es zeichnete sich durch einen breit angelegten gesellschaftlichen Konsens aus. Die gemeinsame Arbeit geht weiter. Man werde immer wieder schauen, ob nachgesteuert werden müsse, sagte Bauminister Olaf Lies. Er sprach sich beim Wohnungsbau künftig für mehr Flexibilität aus. „Es ergibt auch Sinn, die dicken Bretter anzufassen. So können wir zum Beispiel fragen, ob es Sinn macht, dass es in 16 Bundesländern 16 verschiedene Bauordnungen gibt.“

16. Wohnungspolitischer Kongress - Graphic Recording

Fachforen I-III - Vorträge zum Download

1 NBank - Helge Beckmann (PDF | 1,1 MB)
2 gemeinschaft.sinn wohnprojekt - Oliver Höppner (PDF | 2,7 MB)
3 Lingener Wohnbau - Lothar Schreinemacher (PDF | 1,7 MB)
4 Siedlungsgesellschaft Cuxhaven - Peter Miesner (PDF | 2,4 MB)
5 hanova - Lars Grundmann (PDF | 1,7 MB)
6 NEULAND Wohnungsgesellschaft - Hans-Dieter Brand (PDF | 1,8 MB)
7 THI Holding - Kurt Fischer (PDF | 1,4 MB)
1 GEWOBA Emden - Olaf Neumann (PDF | 1,1 MB)
2 KWG Helmstedt - Wito Johann (MP4 | 370,4 MB)
3 GSG Oldenburg - Stefan Könner (PDF | 2,1 MB)
4 KWG Harburg - Joachim Thurmann (PDF | 2,3 MB)
1 Stadt Göttingen - Petra Broistedt (PDF | 1,3 MB)
2 Deutscher Erbbaurechtsverband - Dr. Matthias Nagel (PDF | 379,6 KB)
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