Neues Rathaus der Stadt Pattensen mit Kommunalem Infrastrukturkredit der NBank errichtet

Umbaupläne berücksichtigen Bedeutung des ehemaligen Scheunenviertels

Die Stadt Pattensen hat die Planung und Errichtung des neuen Rathauses im ehemaligen Scheunenviertel ausgeschrieben. Dabei setzte sie bei der Finanzierung auf den Kommunalen Infrastrukturkredit der NBank, deren Produkt auf die Realisierung moderner Infrastruktur abzielt.

Das Konzept der Stadt Pattensen gliedert die Baumasse in drei einzelne Häuser und verbindet diese durch einen transparenten Verbindungskörper. Grundlage ist die formale Gebäudeform eines klassischen Scheunengebäudes. Aus sämtlichen Blickrichtungen sollen diese Häuser als Solitäre zur Geltung kommen. Ihre gedrehte Stellung schafft differenzierte Außenräume und wechselhafte Giebel- und Traufansichten. Der Rundgang um das Gebäude stellt selbst ein Erlebnis dar und verleiht dem neuen Rathaus eine starke eigene Identität.

Zur Unterstützung der Einzelhauswirkung werden die Häuser in gleicher Höhe und annähernd gleicher Länge auf dem Grundstück platziert. So wird ein allseitig hoher Wiedererkennungswert geschaffen. Die Einfachheit der Baukörper mit ihren klaren Giebelseiten spielt eine bedeutende Rolle, um sich dem Grundgedanken historischer Bauweisen anzunähern.

Funktionskonzept / Organisation und Struktur des Gebäudes

Der Neubau sieht eine klare Gliederung der Flächen gemäß den erforderlichen, unterschiedlichen Funktionsbereichen vor. Die drei Häuser sind nutzungstechnisch unabhängig. Das Zentrum bildet ein gemeinsam genutzter geschossweiser Kern mit Treppenhaus, Aufzug und den zentralen Nutzungen wie z.B. den Sanitärräumen. Das Gebäude ist entsprechend des Anforderungskataloges auf sämtlichen Ebenen barrierefrei.

Jedes Einzelhaus besitzt einen weiteren Treppenraum als zweiten Rettungsweg. Die bis zu 400 Quadratmetern großen Grundflächen dieser Häuser werden geschoßweise ohne (brandschutztechnisch) notwendigen Flur errichtet und sind demnach in hohem Maß flexibel. Die giebelseitigen Treppenhäuser reduzieren zudem die internen Wegelängen. Da jedes Haus auf jeder Etage eine unabhängige Fluchtwegeführung besitzt, sind Teilvermietungen oder Fremdnutzungen vorstellbar.

"Unsere Verwaltung versteht sich als moderne Dienstleisterin und Arbeitgeberin. Alle Angebote in einem Gebäude anbieten zu können, ist dafür eine wichtige Grundvoraussetzung. Ein modernes Rathaus mit barrierefreiem Zugang, angemessenen Wartezonen sowie effizientem energetischen Standard und den Beschäftigten moderne Arbeitsplätze bieten zu können, darauf freue ich mich - gemeinsam mit meinen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern," so Bürgermeisterin Ramona Schumann.

Ermöglicht wurde der auf größtmögliche Flexibilität für die Mitarbeiter und Besuche angelegte Rathausneubau durch einen Kommunalen Infrastrukturkredit der NBank. Der Kredit ergänzt die Darlehen von Banken und Sparkassen, indem er in der Regel einen Zins unterhalb des allgemeinen Marktniveaus anbietet. Er weist eine Laufzeit von aktuell bis zu 20 Jahren aus und ist über die gesamte Laufzeit zinsstabil.

Zu möglichen förderfähigen Projekten zählen Investitionen in die kommunale und soziale Infrastruktur, wie zum Beispiel Kindergärten, Schulen, Verwaltungsgebäude, Krankenhäuser und Altenpflegeeinrichtungen. Auch Investitionen in Projekte des Umwelt-, Lärm- und Denkmalschutzes sowie in kommunale Straßen und die Energieeffizienz kommunaler Gebäude sind finanzierbar.

Weitere Informationen zum NBank Förderprogramm
Kommunaler Infrastrukturkredit Niedersachsen

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