• Inklusion durch Enkulturation

Inklusion durch Enkulturation

Sie sind eine Kommune in Niedersachsen in den sogenannten stärker entwickelten Regionen und möchten vor Ort die Bildungsbiografien aller Kinder und Jugendlichen stärken?

Ihr Ziel ist es,

  • Erziehungsberechtigte, Erzieherinnen und Erzieher sowie Lehrkräfte zu vernetzen und fortzubilden
  • nachhaltige Netzwerke, Kooperationen, Erziehungs- und Bildungspartnerschaften mit unterschiedlichen Akteuren zu bilden
  • Fortbildungen und Qualifizierungen zu entwickeln, zu erproben und zu evaluieren?

Die Schwerpunktthemen von Inklusion durch Enkulturation lauten Interkulturelle Erziehung, Elternarbeit, bürgerschaftliche Teilhabe, Demokratie und Menschenrechte.
Für die nächste Förderrunde planen Sie bitte einen zeitlichen Vorlauf zur inhaltlichen Vorbereitung und Abstimmung der Haushaltsfragen ein und nutzen gerne unseren Programmworkshop!

Nächste Antragsfrist 31. März 2018
Programmworkshop: 18. Januar 2018

Bitte melden Sie sich bis spätestens zum 8. Januar 2018 per E-Mail anmeldung@nbank.de zu dem Workshop an.

Informationen zur Förderung und Antragstellung

Broschüre „Niedersachsens Bildung inklusiv gestalten“

Gute Praxis in den Regionen

Projekt: Ammerland inklusiv – Teilhabe stärken durch Netzwerke(n)
Ansprechpartner: Dirk Weißer
Telefon: 04488 565161

Ziel ist die effektive Vernetzung und Professionalisierung der an Bildung beteiligten Akteure im Ammerland. 50 Lehrkräfte werden zum Thema Absentismus bedarfsorientiert geschult, ein Fehlzeitenmanagement in zwei Modellschulen eingeführt und ein Bildungsnetzwerk zwischen Schulen, Verwaltung, außerschulischer Jugendhilfe und Wissenschaft eingerichtet.

Für die mittel- und langfristige Inklusionsstrategie des Landkreises soll aus dem Projekt ein professionelles und interdisziplinäres Verständnis von Inklusion und Teilhabe abgeleitet werden.

Projekt: Salzgitter - Vielfalt leben
Ansprechpartner: Christoph Maushake
Telefon: 05341 839-4514

"Salzgitter - Vielfalt leben" will Eltern, Fachkräfte sowie Bürgerinnen und Bürger zur Reflexion konstituierender Werte und Normen für das Zusammenleben von Menschen anregen. Benachteiligende Verhaltensweisen sollen durch inklusionsfördernde ersetzt werden. Für Kinder und Jugendliche sollen bessere Bildungschancen etabliert und damit schwierige individuelle Bildungsverläufe verhindert werden. Wissensbasierte, handlungsorientierte Methoden und Verfahren werden angewandt. Akteure aus freier Jugendhilfe und aus Schulen, aber auch Eltern arbeiten mit ihnen bereits vertrauten Personen zusammen.

Das Projekt hat folgende Säulen:

  • Fortbildung zu innovativen Konzepten der inklusiven und alltagsintegrierten Sprachförderung
  • 24 Ringvorlesungen zu "Inklusion durch Enkulturation"
  • Prozessorientierung und vertiefende Reflexion eigener Haltungen und Werte durch Fortbildung, Prozessbegleitung und Netzwerkarbeit

Projekt: Fit für Inklusion
Ansprechpartnerin: Claudia Dreyling
Telefon: 0511 168-44114

„Fit für Inklusion“ will die inklusiven Kompetenzen des pädagogischen Personals an Schulen stärken und die Vernetzung der Beteiligten fördern. Dabei wird ein Inklusionsbegriff zugrunde gelegt, der Unterschiedlichkeit und den Umgang mit Heterogenität in den Blick nimmt. Benachteiligungen, Barrieren und Exklusion für alle Menschen sollen abgebaut und soziale Teilhabemöglichkeiten erhöht werden.

Über einen kulturpädagogischen Einstieg des Niedersächsischen Staatstheaters Hannover werden Zugänge zum Thema Inklusion geschaffen. Bedarfe, Methodik und Umsetzung einer modularen Fortbildung werden erörtert und festgelegt. Das Know-how von Hochschule Hannover, Haus der Kulturen, Göttinger Institut für Demokratieforschung fließt u.a. zu Themen wie "interreligiöser Dialog" und "Demokratieerziehung" ein. Als pädagogische Fachkräfte sind insbesondere die MitarbeiterInnen im Ganztag, die ElternbegleiterInnen im Programm "Rucksack-Schule" sowie die Schulsozialarbeit angesprochen.

Projekt: QualiVIT – Vielfalt, Integration und Teilhabe ermöglichen
Ansprechpartnerin: Ina Eversmann
Telefon: 0541 501-3064

Ziel des Projektes ist es, durch Stärkung der Kompetenzen von Lehrkräften, Eltern und Ehrenamtlichen, die Kinder und Jugendliche aus Grund- und weiterführenden Schulen in ihrer Entwicklung begleiten, die Bildungsteilhabe von Kindern und Jugendlichen zu erhöhen.

Fortbildungen in Diversität, Sprache, Kommunikation mit Eltern und Selbstkompetenz sollen die Zielgruppen befähigen, mit kultureller, sozialer und sprachlicher Vielfalt umzugehen und die Kinder und Jugendlichen in ihren individuellen Fähigkeiten zu fördern und heterogene Ausgangs- und Problemlagen im pädagogischen Handeln zu berücksichtigen.

Ausgehend von der Bildungsregion Nordkreis als Pilotregion mit sechs Kommunen sollen weitere sechs kreisangehörige Kommunen im Landkreis Osnabrück profitieren.

Projekt: VisioN Vereinbarung integrierter, systematischer, inklusiver, organisatorischer Netzwerkarbeit
Ansprechpartner: Jörg Schwarz
Telefon: 04171 693-617

Ziel des Projektes ist der Auf- und Ausbau einer Bildungslandschaft im Landkreis Harburg mit folgenden Schwerpunkten:

  • Verschiedene Gemeinden des Landkreises werden bei der Bildung einer kommunalen Bildungslandschaft und bei regionaler Netzwerkbildung unterstützt
  • Netzwerke, z.B. zu Elternarbeit und Migration werden gebildet
  • Fortbildungen zu Elternarbeit, inklusiven Prozessen, Sprach- und interkultureller Kompetenz werden durchgeführt

Projekt: Selbstverständlich Miteinander
Ansprechpartner: Niklas Hampe
Telefon: 04131 3093-817

Vision des Projektes ist es, Erziehungskompetenzen und Teilhabe von Eltern für den Bildungsprozess ihrer Kinder so zu stärken, dass alle Kinder zu selbstbewussten gemeinschaftsfähigen Individuen heranwachsen können.

Ziel ist es, die Entwicklung inklusiver Haltungen und Einrichtungskulturen und die Zusammenarbeit der Akteure zu befördern. Folgende Bausteine sollen umgesetzt werden:

  • Aufbau von Stadtteilnetzwerken aus Kita, Schule und Stadtteilhaus
  • Fortbildungen mit Schwerpunkt inklusiver, professionsübergreifender Elternzusammenarbeit
  • Prozessbegleitung und - beratung der Einrichtungen
  • Konzept Familie in Schule: Aufbau eines Netzwerks von Grundschulen, die Schüler_innen mit erheblichen Schwierigkeiten gemeinsam mit den Eltern coachen lassen
  • Übergeordnete Fachtagungen mit Vorträgen und Workshops und Netzwerktreffen von Akteuren der Eltern- und Familienarbeit.

Projekt: Inklusiv VERbunden - Bildungsnetzwerk Verden
Ansprechpartnerin: Margarete Meyer-Rademacker
Telefon: 04231-12 354

Ziel ist die Weiterentwicklung und Verstetigung eines kommunalen inklusiven Bildungsnetzwerkes in Verden. Dazu wird ein Aktionsplan „Inklusive Kommune“ mit Rat und Verwaltung der Stadt erarbeitet. Sieben Bildungsnetzwerke aus Vertreter_innen formeller und informeller Bildungseinrichtungen sollen unter Einbeziehung Ehrenamtlicher gegründet werden. Fachpersonal u.a. aus KiTa und Ganztag soll zu inklusiven Werten, Praktiken und Strukturen modular qualifiziert werden. Kontinuierliche, bedarfsgestützte Prozessbegleitung der teilnehmenden Einrichtungen ist vorgesehen. Eine Weiterentwicklung von KiTas zu Familienzentren soll insbesondere Eltern besser erreichen. Drei kommunale Inklusionsveranstaltungen flankieren das Projekt.

Projekt: Inklusive Bildung - Vielfalt als Chance II (InBi II)
Ansprechpartnerin: Julia Binkowski
Telefon: 04721 662455

Das Projekt InBi II verfolgt folgende Zielsetzungen:

  • Die Weiterentwicklung des im Vorgängerprojekt aufgebauten Inklusionsnetzwerks mit mindestens 10 neuen Netzwerkpartnern
  • Die Weiterentwicklung des Schwerpunktthemas Arbeit mit Eltern und Ehrenamtlichen
    Die Neu- und Weiterentwicklung von Schulungs-, Fortbildungs- und Lerneinheiten
  • Die Ausbildung fachlicher Schwerpunktthemen soll die Weiterentwicklung des Inklusionsnetzwerkes befördern
  • Langfristig sollen Rückstellungsquote und Absentismus verringert, Elternkompetenzen gestärkt und Sprachkompetenzen erhöht werden.

Derzeitige Schwerpunkte des Projektes:

  • Beratung von Schulen, Kitas, Familienzentren und Netzwerken
  • Konzeption und Durchführung von Workshops, Inhouse-Schulungen und Fachtagungen für Kitas, Schulen, Eltern und Ehrenamtliche u.a. zu den Themen Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz
  • Aufbau von zwei fachlich angeleiteten Gruppen zur Arbeit mit dem Index für Inklusion für Leitungskräfte in Kita und Schule (sog. Indexteams)
  • Fortlaufende Beratung und Schulung des neu konstituierten Inklusionsbeirates des Landkreises Cuxhaven (vormals Behindertenbeirat)
  • Konzeption und Durchführung eines Kurzlehrgangs für Schulassistent*innen zu Grundlagen der Inklusionspädagogik
  • Beteiligung am Aufbau der Bildungsregion „Cuxland inklusiv“

Projekt: Inklusive Gemeinden II (InGe II)
Ansprechpartnerin: Christine Beulshausen
Telefon: 04298 929-236

Das Projekt InGe II verfolgt folgende Zielsetzungen

  • Die Weiterentwicklung des im Vorgängerprojekt aufgebauten Inklusionsnetzwerks
  • Die Weiterentwicklung des Schwerpunktthemas Arbeit mit Eltern und Ehrenamtlichen
  • Die Neu- und Weiterentwicklung von Schulungs-, Fortbildungs- und Lerneinheiten

Die Ausbildung fachlicher Schwerpunktthemen soll die Weiterentwicklung des Inklusionsnetzwerkes befördern.
Langfristig sollen Rückstellungsquote und Absentismus verringert, Elternkompetenzen gestärkt und Sprachkompetenzen erhöht werden.

Derzeitige Schwerpunkte des Projektes

  • Workshops, Inhouse-Schulungen und Fachtage für Kitas, Schulen, Eltern und Ehrenamtliche u.a. zu den Themen Vorurteilsbewusstsein, Partizipation, Kommunikation und Interkulturelle Kompetenz
  • Prozessbegleitungsgruppen für pädagogisches Fachpersonal und für Leitungskräfte in Kita und Schule
  • Qualifizierung von ehrenamtlichen Lernpaten und Lernpatinnen
  • Begleitung der Phase 0 einer Grundschule
  • Inklusion in Sportvereinen

Projekt: Lokales Inklusions-Netzwerk zur Werte- und Normenvermittlung im Elementar-, Primar- und Sekundarbereich - LINES IV
Ansprechpartnerin: Dr. Ulrike Baumheier
Telefon: 04791 17-520

Das Projekt LINES IV verfolgt folgende Zielsetzungen:

  • Weiterentwicklung des im Vorgängerprojekt aufgebauten Inklusionsnetzwerks und Weiterentwicklung der Arbeit mit Eltern und Ehrenamtlichen
  • Die Neuentwicklung, Durchführung und Evaluation neuer Schulungs-, Fortbildungs- und Lerneinheiten sowie die Weiterentwicklung bereits erprobter Fortbildungseinheiten
  • Die Ausbildung fachlicher Schwerpunktthemen soll die Weiterentwicklung des Inklusionsnetzwerkes befördern, insbesondere der Ausbau zweier Kindertagesstätten zu "Modell-Kitas" sowie verschiedene Aktivitäten am "Campus lebenslanges Lernen" in Osterholz-Scharmbeck
  • Langfristig sollen Rückstellungsquote und Absentismus verringert, Elternkompetenzen gestärkt und Sprachkompetenzen erhöht werden.

Derzeitige Schwerpunkte des Projektes:

  • Ausbau und Weiterentwicklung Inklusionsnetzwerk
  • Aufbau und Begleitung Modellkitas für Inklusion
  • Veranstaltungen (Fachtage) „Campus inklusiv“
  • Inhouseschulungen (u.a. Ausbau interkultureller Kompetenzen)
  • Ausbau Partizipation (Kinder und Eltern)
  • Aufbau Indexgruppe(n)
  • Teilprojekt im Bereich kulturelle Bildung

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