Hochwertige wirtschaftsnahe Infrastruktur

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Wenn Sie, vorzugsweise als Gemeinde oder Gemeindeverband, eine Maßnahme im Bereich der hochwertigen wirtschaftsnahen Infrastruktur durchführen wollen, können Sie einen Zuschuss beantragen. Letztlich soll die Förderung insbesondere kleinen und mittleren Unternehmen zugutekommen, z. B. durch ein attraktives und preisgünstiges Gewerbeflächenangebot.

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Wer wird gefördert?

  • Vorzugsweise Gemeinden und Gemeindeverbände oder Kooperationen von diesen
  • Juristische Personen, die steuerbegünstigte Zwecke verfolgen
  • Juristische Personen, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind

Was wird gefördert?

  • Förderung ausschließlich in GRW-Zielgebieten
  • Erschließung, Ausbau und Revitalisierung von Industrie- und Gewerbegebieten
  • Errichtung oder Ausbau von Verkehrsverbindungen zur Anbindung von Gewerbebetrieben an das überregionale Straßen- oder Schienenverkehrsnetz

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Grundsätzlich bis zu 50 % der förderfähigen Ausgaben, unter bestimmten Voraussetzungen bis zu 90 %
  • Auszahlung nach dem Ausgabenerstattungsprinzip

Voraussetzungen

  • Rechtzeitige Antragstellungen
    Anträge müssen vor Beginn der Arbeiten für das Vorhaben bei der NBank gestellt werden.
  • Qualität der Maßnahme
    Die Maßnahme muss qualitativ hochwertig sein und in einem Scoring-Verfahren entsprechend hohe Punktzahlen erreichen.
  • Nachweise
    Es sind mehrere Nachweise zu erbringen, z. B. für den Bedarf zur Schaffung der wirtschaftsnahen Infrastruktur, zur gesicherten Finanzierung, zum Grundstückseigentum, für die planungsrechtlichen Voraussetzungen, zum Umweltschutz.
  • Nutzer der Infrastruktur
    Die Infrastruktur muss zielgerichtet und vorrangig GRW-förderfähigen Betrieben zur Verfügung gestellt werden.
  • Weitere Voraussetzungen
    Die zuvor aufgelisteten Punkte sind nicht abschließend. Im Rahmen der Antragsberatung werden individuelle Voraussetzungen für die jeweilige Maßnahme besprochen.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

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Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

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Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag zur Hochwertigen Wirtschaftsnahen Infrastruktur stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens bei der NBank.

Bitte wenden Sie sich frühzeitig vor der eigentlichen Antragstellung an uns, um sich persönlich und individuell beraten zu lassen.

Ihre Ansprechpartner:
Für die Regionen Braunschweig und Leine-Weser:
Matthias Franck
Tel.: 0511 30031-281
matthias.franck@nbank.de

Für die Regionen Lüneburg und Weser-Ems:
Martin Herrmann
Tel.: 0511 30031-337
martin.herrmann@nbank.de

Im Internet der NBank finden Sie auf der Förderprogrammseite alle notwendigen Formulare.
Bitte nehmen Sie sich Zeit und füllen das Antragsformular sorgfältig aus:

  • Antrag auf Förderung hochwertiger wirtschaftsnaher Infrastruktur

Je nach Maßnahme und Antragsteller sind dem Antragsformular weitere Dokumente beizufügen. Im Rahmen unserer Antragsberatung besprechen wir gerne mit Ihnen, welche Antragsunterlagen wir von Ihnen benötigen. Eine erste Orientierung finden Sie im Reiter Downloads im folgenden Dokument:

  • Hinweise zur Antragsstellung

Bitte senden Sie die vollständigen und unterschriebenen Antragsunterlagen postalisch an uns:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen - NBank
Günther-Wagner-Allee 12-16
30177 Hannover

Ihre Ansprechpartner:
Für die Regionen Braunschweig und Leine-Weser:
Matthias Franck
Tel.: 0511 30031-281
matthias.franck@nbank.de

Für die Regionen Lüneburg und Weser-Ems:
Martin Herrmann
Tel.: 0511 30031-337
martin.herrmann@nbank.de

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