Breitbandanbindung von Gewerbegebieten

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Wenn Sie als niedersächsische Gebietskörperschaft, oder auch in anderer Organisationsform die sich in öffentlicher Hand befinden muss, den Breitbandausbau in Ihren unterversorgten Gewerbe- und Industriegebieten nachhaltig auf ein zukunftsfähiges Niveau anheben möchten, sprechen Sie uns an. Wir fördern mit Mitteln der EU den schnellen Breitbandausbau, damit KMU und andere Unternehmen in Ihren Gewerbegebieten für die Zukunft gerüstet sind.

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Wer wird gefördert?

  • Kommunale Gebietskörperschaften, Samtgemeinden und kommunale Zusammenschlüsse sowie sonstige juristische Personen des öffentlichen oder privaten Rechts, die ihren Sitz oder ihre Betriebsstätte in Niedersachsen haben, sich mehrheitlich im öffentlichen Eigentum befinden und deren Gesellschafterverhältnisse die vorrangige Berücksichtigung öffentlicher Interessen gewährleisten (Erstempfänger)
  • Erstempfänger können die Zuwendung im Rahmen der VV/VV-GK Nr. 12 zu § 44 LHO an ein gewerbliches Unternehmen (Letztempfänger) zur Durchführung der Infrastrukturmaßnahme weiterleiten.

Was wird gefördert?

  • Netzseitige, passive Breitbandinfrastrukturmaßnahmen in unterversorgten Gewerbe- oder Industriegebieten
  • Ergänzende Maßnahmen, die zum wirtschaftlichen Betrieb eines NGA-Netzes erforderlich sind
  • Schließung einer bei Einrichtung und Betrieb eines NGA-Netzes in weißen NGA-Flecken entstehenden Wirtschaftlichkeitslücke

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Bis zu 50 % der Investitionsausgaben
  • Maximal 200.000 Euro
  • Nicht rückzahlbarer Zuschuss
  • Förderfähig sind netzseitige, passive Infrastrukturmaßnahmen und hierzu gehörige Baumaßnahmen
  • Nicht förderfähig sind Eigenleistungen sowie Ausgaben für Umsatzsteuer, die als Vorsteuer abzugsfähig ist, Mehrausgaben aufgrund von (nachträglichen) Planungsänderungen und Fehlern, Reparaturausgaben, kalkulatorische Kosten sowie Ausgaben, die auch unabhängig von der geförderten Maßnahme entstehen würden, Anwalts- und Gerichtskosten, laufende Personalausgaben, die über die einmaligen Ausgaben der Durchführung der Maßnahme hinausgehen und den förderfähigen Teil betreffen und Grunderwerbsausgaben.
  • Auszahlung erfolgt nach Abschluss des Verwendungsnachweises. Ein Mittelabruf ist nicht vorgesehen
  • Kumulation der Förderung mit anderen Bundes- oder Landesprogrammen ist möglich, soweit diese ebenfalls dem Zweck des Aus- oder Aufbaus von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen dienen
  • Der Ausbau darf einem landkreisweiten Ausbau nicht entgegenstehen.

Voraussetzungen

Gewerbe- oder Industriegebiet mit mindestens drei KMU
Gefördert wird die bedarfsgerechte Breitbanderschließung in Gewerbe- oder Industriegebieten, die im gemeindlichen Bebauungsplan ausgewiesen sind und in denen sich mindestens drei KMU befinden.

Gebietsabgrenzung als weißer NGA-Fleck
In dem zu erschließenden Gebiet dürfen noch keine NGA-fähigen Breitbandinfrastrukturen vorhanden sein (weißer NGA-Fleck) und es dürfen keine Ausbauabsichten in den nächsten drei Jahren bestehen, was mittels eines Markterkundungsverfahrens festzustellen ist.

Ziel des Ausbaus
Nach Abschluss der Maßnahme müssen allen interessierten Firmen hochwertige und zukunftsfähige Breitbandanschlüsse mit mindestens 50 MBit/s im Up- und Download (symmetrisch) zur Verfügung stehen. Der Betrieb ist nach Abschluss des Ausbaus für mindestens sieben Jahre sicherzustellen.

Erreichung der Mindestpunktzahl im Scoring
Die im Scoring benötigte Mindestpunktzahl beträgt 50 Punkte. Zudem müssen mindestens 35 Punkte hinsichtlich der Kriterien Allgemeine Beschreibung und Planung erreicht werden.

Beratung durch Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen (b|z|n)
Das Breitband Kompetenz Zentrum Niedersachsen berät Sie gerne in technischen Fragen und in Fragen der Gebietsabgrenzung.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Städtebauförderung - Aktive Stadt- und Ortsteilzentren

Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städ...

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Mit dieser Programmkomponente der Städtebauförderung wird die Durchführung städtebaulicher Erneuerungsmaßnahmen in Städten und Gemeinden unterstützt. Zentrale Versorgungsbereiche, die durch Funktionsverluste, vor allem auch durch Leerstand von Gewerbeflächen betroffen oder bedroht sind, sollen gestärkt werden. Ziel ist die Erhaltung und Entwicklung der Innenstädte und Ortsteilzentren als Standorte für Wirtschaft und Kultur sowie als Orte für Wohnen, Arbeit und Leben.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Kleinere Städte und Gemeinden

Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städ...

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Zielgebiete dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sind kleinere Städte und Gemeinden vor allem in dünn besiedelten, ländlich geprägten Räumen. Gerade diese Zielgebiete als Ankerpunkte der Daseinsvorsorge sollen für die Zukunft handlungsfähig gemacht und deren zentralörtliche Versorgungsfunktion dauerhaft, bedarfsgerecht und auf hohem Niveau für die Bevölkerung der gesamten Region gestärkt werden. Entscheidend hierbei ist, die Kräfte und Ressourcen der Kommunen zu bündeln, Entwicklungsziele gemeinsam festzulegen sowie bei Infrastrukturangeboten zu kooperieren und in Netzwerken zusammenzuarbeiten. Besonders berücksichtigt werden auch die Folgen des gesellschaftlichen Wandels sowie des Klimawandels.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Soziale Stadt

Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisier...

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Mit dieser Förderung werden städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen zur Stabilisierung und Aufwertung von Stadt- und Ortsteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf gefördert. Es geht dabei um Gebiete, die aufgrund der Zusammensetzung und wirtschaftlichen Situation der darin lebenden und arbeitenden Menschen erheblich benachteiligt sind. Im Sinne der ganzheitlichen Perspektive für die Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf sind bereits vor Ort bestehende Projekte, Ressourcen, Programme, Netzwerke und ähnliches in die Förderung einzubeziehen. Durch diese Abstimmung werden die Kräfte vor Ort gebündelt. Städtebauliche Erneuerungsmaßnahmen von Gemeinden, die im Fördergebiet weitere Kooperationen mit Dritten vereinbaren, die die Städtebauförderung ergänzen, sind daher besonders zuwendungsfähig.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - städtebaulicher Denkmalschutz

Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem his...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente der Städtebauförderung sollen vor allem historische Stadtkerne mit denkmalwerter Bausubstanz umfangreich gesichert, erhalten und weiterentwickelt werden. Gefördert werden sowohl einzelne Gebäude und Ensembles als auch Straßen und Plätze mit geschichtlicher, künstlerischer und städtebaulicher Bedeutung. Historische Stadtkerne sollen so zu Orten für Wohnen, Kultur und Freizeit für Bewohner und Besucher entwickelt werden.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Zuschuss

Städtebauförderung - Stadtumbau West

Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebaul...

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Mit Hilfe dieser Programmkomponente sollen nachhaltig zukunftsfähige städtebauliche Strukturen geschaffen werden. Gefördert werden die Vorbereitung und Realisierung von Umbauvorhaben in Stadt- und Ortsteilen. Es geht besonders um Gebiete, die von erheblichen städtebaulichen Funktionsverlusten, z. B. Wohnungsleerstand, Brachflächen oder aufgegebene Bundeswehrstandorte, betroffen sind.

In Kürze

  • Zuwendung aus Mitteln des Landes und des Bundes
  • Förderung maximal zwei Drittel der durch Einnahmen nicht gedeckten förderungsfähigen Ausgaben
  • Bei Gemeinden in besonderer Haushaltslage Aufstockung der Förderung auf bis zu 80% möglich

Schritt für Schritt zur Förderung

Wir führen Sie durch die einzelnen Schritte der Antragstellung. Eine Liste aller Vordrucke und Dokumente zum Download finden Sie auf unserer Internetseite unter dem Reiter Downloads.

Durchführung eines Markterkundungsverfahrens. Bitte nutzen Sie bereits jetzt die "Tabelle zur Darstellung der Wirtschaftlichkeitslücke im Bereich der EFRE-Förderung", sofern möglich. Ansonsten bitte spätestens mit der Durchführung des IBV.

Wenn Sie sich das erste Mal in unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließend loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Förderung von Hochgeschwindigkeitsbreitbandnetzen in Gewerbegebieten aus dem EFRE

  • Projektskizze
  • Markterkundungsverfahren
  • Interessenbekundungsverfahren zur Ermittlung des Zuschussbedarfs
  • Erklärung Umweltschutz
  • Erklärung zur USt-Abzugsberechtigung
  • KMU-Prüfschema und Berechnungsbogen
  • Nachweis der Sicherstellung der Kofinanzierung
  • Erläuterung des Bedarfs der KMU für den Breitbandausbau
  • Auszug aus dem Bebauungsplan
  • Darstellung der Wirtschaftlichkeitslücke im Bereich der EFRE-Förderung

Diese Unterlagen finden Sie im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite im Internet.

Bitte senden Sie den Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Per Post:
Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Per Fax:
0511 30031-11333

Per Mail:
beratung@nbank.de

Persönliche Beratung
Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin in einer unserer Beratungsstellen.

Ihr Ansprechpartner
Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr
Stephan Plum
Tel.: 0511 30031-634
Fax: 0511 30031-11634
stephan.plum@nbank.de

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