Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentl. Trägern sowie Kultureinrichtungen

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Wenn Sie als öffentlicher Träger investive Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz planen und somit nachhaltig zur CO₂-Reduzierung sowie zum Schutz von Klima und Umwelt beitragen wollen, sind Sie mit diesem Förderprogramm gut beraten. Mithilfe dieser Förderung können Sie Kosten und Risiken auf ein vertretbares Maß reduzieren und die Anteilsfinanzierung als Antriebsmotor nutzen.

klimaschuetzen

Wer wird gefördert?

  • Kommunen und andere juristische Personen des öffentlichen Rechts
  • Gemeinnützige Organisationen („Non Profit Organisationen“ i. S. § 5 Abs. 1 Nr.9 KStG)
  • Soziale und gesundheitliche Einrichtungen
  • Kultureinrichtungen
  • Personen des Privatrechts in den Fällen, in denen sich die öffentliche Hand einer privaten Rechtsform bedient

Was wird gefördert?

  • Investitionen in die energetische Sanierung oder den Neubau von Nichtwohngebäuden; einschließlich Sanierung oder Neuanschaffung von Anlagen, die der energetischen Versorgung vorgenannter Gebäude dient
  • die Speicherung Erneuerbarer Energien am Ort ihrer Entstehung
  • Errichtung von Anlagen zur Gewinnung von Wärme aus regenerativer Energie inklusive der Errichtung von Wärmenetzen einschließlich der dazugehörigen Erstellung von Wärmekonzepten

Wie wird gefördert?

Bedingungen

Nicht rückzahlbarer Zuschuss

Maximale Förderhöhe 50 % der förderfähigen Ausgaben

Förderbetrag grundsätzlich mindestens 100.000 und maximal 1.000.000 Euro

Bei sozialen und gesundheitlichen Einrichtungen Förderung zwischen 50.000 und 1.000.000 Euro

Bei Kultureinrichtungen beträgt die Förderung

... 100.000 bis 500.000 Euro für Oberzentren (gemäß Landesraumord-nungsprogramm),

... 50.000 bis 500.000 Euro für Mittelzentren im oberzentralen Verbund, mit oberzentraler Teilfunktion und Mittelzentrale Verbünde mit oberzentraler Teilfunktion,

... 50.000 bis 100.000 Euro für die übrigen Kategorien.

Förderfähig sind alle für die Durchführung des Projektes notwendigen Ausgaben; spezielldie Ausgaben für das geforderte Gutachten, Bauausgaben (inkl. Baunebenkosten) sowie Anschaffungs- und Herstellungsausgaben für technische Ausstattungen.

Nicht förderfähig sind Eigenleistungen, Grunderwerbskosten, Aufwendungen für Betrieb und Unterhaltung, Personal- und Verwaltungsausgaben beim Zuwendungsempfänger, pauschalierte Ausgaben sowie Finanzierungskosten und Umsatzsteuer, die nach dem UStG als Vorsteuer abziehbar ist.

Eine gleichzeitige Inanspruchnahme anderer öffentlicher Finanzierungshilfen aus EU-Mitteln für denselben Zweck ist ausgeschlossen.

Voraussetzungen

  • Vorlage eines Sachverständigengutachtens
    Bei Antragstellung ist ein Gutachten eines nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierten Sachverständigen oder eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen mit der besonderen Sachkunde auf dem Gebiet der Energieeffizienz und der Erneuerbaren Energien vorzulegen. Das sachverständige Gutachten darf nicht von dem Ingenieur- oder Planungsbüro erstellt werden, welches mit der Planung der Maßnahme beauftragt wurde.

    Liste der Sachverständigen gemäß Vorgaben der Richtlinie
    Sollten Sie als Sachverständiger die Anforderungen aus den Vorgaben der Richtlinie erfüllen und sich in dieser Aufstellung nicht wiederfinden, setzen Sie sich bitte mit uns unter oben angegebener Telefonnummer oder per E-Mail in Verbindung. Nach Prüfung fügen wir Sie gern der Auflistung hinzu.

    Mindestinhalte Gutachten
    Unter folgendem Link (siehe Tabelle auf Seite 10) finden Sie eine Liste der Emissionsfaktoren.

  • Energieeinsparung mindestens im Verhältnis von 140 t CO₂-Äquivalenten pro Jahr und einer Million Euro Investitionssumme
    Gefördert werden Vorhaben, deren erwartete Energieeinsparung mindestens den Vorgaben gerecht wird. Zwei Jahre nach Abschluss des Projektes ist durch den Antragsteller, das beauftragte Ingenieur-/ Planungsbüro oder durch den Sachverständigen ein Nachweis vorzulegen.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Energieeinsparung und Energieeffizienz bei öffentl. Trägern der Abwasserbehandlung

Wenn Sie als öffentlicher Träger investive Maßnahmen im Bereich der Energieeins...

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Wenn Sie als öffentlicher Träger investive Maßnahmen im Bereich der Energieeinsparung und Energieeffizienz planen und somit nachhaltig zur CO₂-Reduzierung sowie zum Schutz von Klima und Umwelt beitragen wollen, sind Sie mit dieser Richtlinie gut beraten. Mithilfe dieser Förderung können Sie Kosten und Risiken auf ein vertretbares Maß reduzieren und die Anteilsfinanzierung als Antriebsmotor nutzen.

In Kürze

  • Betreiber von öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen in Niedersachsen
  • Investive Maßnahmen zur Energieeinsparung und -effizienz bei öffentlichen Abwasserbehandlungsanlagen
  • Zuschuss bis zu 50 %, mindestens 25.000 Euro (Beihilfeintensitäten gemäß AGVO sind zu berücksichtigen)

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf Gewährung einer Förderung zur Energieeinsparung und Energieeffizienz stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Über die Internetseite der NBank kommen Sie zu unserem Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn uns unterschrieben postalisch zukommen.

Wenn Sie sich das erste Mal in unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließend loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag auf Gewährung einer Zuwendung zur Energieeinsparung und Energieffizienz bei öffentlichen Trägern sowie Kultureinrichtungen

Alle benötigten Dokumente finden Sie auf unserer Internetseite.

  • Gutachten gemäß Vorgaben aus der Richtlinie (Mindestinhalte: technische Durchführbarkeit, Kosten-Nutzen-Verhältnis, erwartete jährliche Einsparung an Tonnen CO₂-Äquivalenten, Rückgang jährlicher Primärenergieverbrauch in KWh pro Jahr)
  • Vorhabenbeschreibung (Mindestinhalte: Beschreibung, Ausgaben- und Finanzierungsplan)
  • Eigenmittel-/Drittmittelnachweis
  • ggf. Nachweis über Non-Profit-Organisation
  • ggf. Lageplan/Übersichtsplan/Bauplan
  • ggf. Satzung bzw. Gesellschaftsvertrag und Auszug aus dem Handelsre-gister
  • ggf. Baugenehmigung und/oder denkmalschutzrechtliche Genehmigung

Diese Unterlagen finden Sie im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite im Internet.

Senden Sie Ihr Antragsformular und dessen Anlagen online ab und schicken Sie das Antragsformular im Original unterschrieben an:


Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank
Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Persönliche Beratung
Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Beratung, Fragen, Termine
Montag bis Freitag von 8.00 bis 17.00 Uhr

Team Kulturförderung und Vergaberecht
Tel: 0511 30031-940
energieeffizienz@nbank.de
www.nbank.de

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Formulare zur Antragstellung (4)

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Arbeitshilfen & Merkblätter (3)

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