Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft

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Wenn Sie Träger einer Koordinierungsstelle in Niedersachsen sind oder werden wollen, unterstützt Sie dieses Förderprogramm dabei, Arbeitsmarktprobleme von Frauen, Berufsrückkehrerinnen sowie Beschäftigten in Elternzeit abzubauen. Regionale Betriebe sollen Wege zu familienfreundlichen Arbeitsbedingungen kennen lernen. Qualifizierte Arbeitskräfte und wichtiges Innovationspotential können so in der Region gehalten bzw. erschlossen werden.

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Wer wird gefördert?

Gemeinnützige Einrichtungen mit Erfahrung im Bereich der beruflichen Bildung oder Beratung, Kommunen (auch kommunale Zusammenschlüsse mit regionalen Unternehmen), Kammern und Verbände

Was wird gefördert?

Gegenstand der Förderung
Die Koordinierungsstellen sollen ein Bindeglied zwischen der regionalen Wirtschaft, dem Arbeitsmarkt und den in ihrem Einzugsgebiet lebenden Frauen sein.

Die Aufgaben sind:

  • lebensphasenorientierte Beratung von Frauen, insbesondere Berufsrückkehrerinnen und geringfügig Beschäftigte sowie Beschäftigte in Elternzeit
  • Initiierung von Informationsveranstaltungen sowie kurzen Orientierungs- und Qualifizierungsmaßnahmen
  • Aufbau und Pflege eines Verbundes von Unternehmen
  • Netzwerkarbeit und projektbezogene Öffentlichkeitsarbeit
  • Maßnahmen zu regionsspezifischen Herausforderungen (z.B. kooperative Zusammenarbeit von unterschiedlichen Akteuren, Bedarfserhebungen, Kampagnen)

Umfang der Förderung

  • Personalausgaben für eine Projektleitung und eine Projektassistenz jeweils in Vollzeit. Die Förderung erfolgt durch Standardeinheitskosten (Festbeträge je Tarifgruppe). Zusätzlich können Ausgaben für Honorarkräfte gefördert werden.
  • Pauschal abgerechnete Ausgaben (Restkosten) in Höhe von 36 % der Personalausgaben

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Pro Koordinierungsstelle sind Ausgaben bis zu einem jährlichen Höchstbetrag von 155.000 Euro förderfähig.
  • Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Niedersachsen. Es handelt sich um eine Anteilfinanzierung.
  • Die Höhe des aus ESF-Mitteln gewährten Zuschusses darf max. 50 % der förderfähigen Gesamtausgaben in beiden Programmgebieten betragen (SER: stärker entwickelte Region/ÜR: Übergangsregion).
  • Der Antragsteller darf vor Bewilligung durch die NBank keine projektbezogenen Liefer-, (Dienst-) Leistungs- oder Arbeitsverträge abschließen (LHO §§ 23).
  • Für die Auszahlung des Zuschusses gilt das Erstattungsverfahren.
  • Die Mittelabrufe für tatsächlich getätigte Ausgaben erfolgen mindestens ¼-jährlich unter Vorlage der Originalbelege.
  • Eine Fördermittelkombination mit EU-Mitteln anderer Bundes- und Landesprogramme ist unzulässig.

Voraussetzungen

  • Rechtzeitige Antragstellung
    Der Zuschussantrag muss fristgerecht und vollständig zum Antragsstichtag eingereicht werden. Die jeweiligen Stichtage werden auf der Internetseite der NBank veröffentlicht oder können bei uns erfragt werden.
  • Angemessener Eigenanteil
    Alle Träger der Koordinierungsstellen haben einen Eigenanteil von mindestens 15 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben einzubringen.

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf Förderung Ihrer Koordinierungsstelle stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens bei der NBank.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Über die Internetseite der NBank kommen Sie zu unserem Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn uns unterschrieben postalisch zukommen.

Wenn Sie sich das erste Mal in unserem Kundenportal anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist nur einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch zukünftige Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Anschließend loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragsstellung. Bitte füllen den Antrag sorgfältig aus.

  • Antrag auf Förderung für Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft

  • Finanzierungsplan
  • Ausführliche Konzeption nach Maßgabe der Förderrichtlinie »Koordinierungsstellen Frauen und Wirtschaft« mit Ausführungen zu den Qualitätsstandards (Projektbeschreibung) und entsprechenden Anlagen
  • Tätigkeitsbeschreibungen des Personals

Diese Unterlagen finden Sie im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite.

Folgende Unterlagen sind zusätzlich einzureichen:

  • Erläuterungen zur Kalkulation und zu den einzelnen Ausgabeansätzen des Finanzierungsplans
  • Nachweise über die erforderlichen Qualifikationen bzw. die entsprechende Berufserfahrung des Personals.
  • Arbeitsverträge des Personals, sobald vorhanden
  • Kofinanzierungsbestätigung aller Zuwendungsgeber

Bitte senden Sie den Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Zusätzlich senden Sie bitte den Antrag einschließlich der zusätzlich benötigten Dokumente an: esf-ausbildungsverbuende@nbank.de. Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank

Günther-Wagner-Allee 12–16
30177 Hannover

Wenn Sie sich eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einfach einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Ihre Ansprechpartnerinnen
Montag bis Freitag
von 8:00 bis 17:00 Uhr

Beratung
Valerie Linowitzki
Tel.: 0511 30031-280
Fax: 0511 30031-11380
valerie.linowitzki@nbank.de
www.nbank.de

Fördermanagement
Corinna Pape
Tel.: 0511 30031-696
Fax: 0511 30031-11696
corinna.pape@nbank.de
www.nbank.de

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Programminformation (2)

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Formulare Mittelabruf (1)

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Informations- und Kommunikationspflichten (2)

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Rechtliche Grundlagen (9)

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