Jugendwerkstätten

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In Jugendwerkstätten werden junge Menschen mit beruflichen Eingliederungshemmnissen und besonderem sozialpädagogischen Förderbedarf persönlich stabilisiert, sozial integriert und durch betriebsnahe Qualifizierung auf eine Ausbildung oder Beschäftigung vorbereitet.

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Wer wird gefördert?

  • Anerkannte freie und öffentliche Träger der Jugendhilfe

Was wird gefördert?

  • Jugendwerkstätten, die Qualifizierungs-, Bildungs- und sozialpädagogische Maßnahmen anbieten
  • Zusätzliche innovative Maßnahmen in Jugendwerkstätten, die modellhaft der Weiterentwicklung der Jugendberufshilfe dienen
  • Zusätzliche Qualifizierungs-, Bildungs- und sozialpädagogische Maßnahmen für Schülerinnen und Schüler aus dem berufsbildenden Bereich

Wie wird gefördert?

Bedingungen

  • Art der Förderung
    Die Förderung erfolgt als nicht rückzahlbarer Zuschuss. Sie wird in Form einer Anteilfinanzierung mit Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes Niedersachsen gewährt. Bis zu 90 % der zuwendungsfähigen Gesamtausgaben können aus ESF- und Landesmitteln finanziert werden.
  • Umfang der Förderung
    • Bis zu 453.750 Euro werden für Qualifizierungs-, Bildungs- und sozialpädagogische Maßnahmen in Jugendwerkstätten bereitgestellt. Der Bewilligungszeitraum beträgt 33 Monate.
    • Bis zu 5.400 Euro werden pro Platz und Jahr für zusätzliche Maßnahmen zur Schulpflichterfüllung in der Jugendwerkstatt für Schülerinnen und Schüler aus dem berufsbildenden Bereich bereitgestellt. Der Bewilligungszeitraum beträgt 24 Monate.
    • Für zusätzliche innovative Maßnahmen in Jugendwerkstätten erfolgt eine gesonderte Aufforderung zur Antragstellung.
  • Förderfähige Ausgaben
    Ausgaben für Bildungs- und Beratungspersonal werden gefördert. Hinzu kommt eine Restkostenpauschale von 40 % der förderfähigen Personalausgaben.
  • Kumulierung
    Eine Fördermittelkombination mit ESF-Mitteln anderer Bundes- und Landesprogramme ist nicht zulässig.
  • Auszahlung
    Die Auszahlung der Zuwendung erfolgt vierteljährlich auf Antrag. Die zuwendungsfähigen Ausgaben werden vom Zuwendungsempfänger getätigt. Nach Prüfung durch die Bewilligungsstelle werden die zahlenmäßig nachgewiesenen Ausgaben erstattet (Erstattungsprinzip).
  • Abgrenzung
    Die Jugendwerkstatt stellt eine eigenständige Leistung der Jugendhilfe dar, die sich von den Maßnahmen der Arbeitsmarktförderung eindeutig abgrenzt.

Passende Angebote der NBank

Zuschuss

Qualifizierung und Arbeit

Wenn Sie einen Beitrag zur beruflichen Integration von Arbeitslosen, insbesonde...

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Wenn Sie einen Beitrag zur beruflichen Integration von Arbeitslosen, insbesondere von arbeitslosen Jugendlichen, Migrantinnen und Migranten oder älteren Arbeitslosen über 54 Jahren leisten wollen, unterstützt Sie die NBank bei Stabilisierungs- und Qualifizierungsprojekten mit Hilfe des Europäischen Sozialfonds (ESF) und Landesmitteln.

Auf einen Blick

  • Förderung von Stabilisierungs- und Qualifizierungsprojekten
  • Zuschuss in Höhe von bis zu 50 %
  • 15 Monate Laufzeit

Schritt für Schritt zur Förderung

Den Antrag auf Förderung Ihrer Jugendwerkstatt stellen Sie bitte vor Beginn des Vorhabens über das Kundenportal der NBank. Die Antragsstichtage werden von der NBank bekannt gegeben.

Wie erfolgt die Antragstellung?

Über die Internetseite der NBank kommen Sie zu unserem Kundenportal. Sie werden Schritt für Schritt durch die Antragstellung geführt und reichen den Antrag sowie die zusätzlichen Dokumente schließlich online ein. Zusätzlich drucken Sie den Antrag bitte aus und lassen ihn uns unterschrieben postalisch zukommen.

Wenn Sie sich das erste Mal im Kundenportal der NBank anmelden, müssen Sie sich zunächst registrieren. Die Registrierung ist einmalig erforderlich und ermöglicht Ihnen auch künftig Rückmeldungen, Antragstellungen und Abrechnungen. Loggen Sie sich ein und beginnen mit der Antragstellung. Bitte füllen Sie den Antrag sorgfältig aus.

Bitte nutzen Sie nur die im Kundenportal oder auf der Förderprogrammseite im Internet bereitgestellten Vordrucke.

  • Erläuterungen Personal
  • Projektbeschreibung (Ausführliche Maßnahmenkonzeption unter Berücksichtigung der in der Anlage zur Förderrichtlinie festgelegten Scoring-Gliederung)
  • Tätigkeitsbeschreibungen des Personals sowie Nachweise über dessen erforderlichen Qualifikationen
  • Arbeitsverträge bzw. Honorarvereinbarungen des geförderten Projektpersonals
  • Lohnjournale des geförderten Projektpersonals, aus denen das Jahresarbeitnehmerbruttogehalt hervorgeht
  • Kooperationsverträge
  • Kofinanzierungsbestätigung
  • Anerkennung als Träger der freien Jugendhilfe (für die ausführenden Kooperationsträger)
  • Stellungnahme des örtlichen Trägers der Jugendhilfe zum Bedarf (bei Antragstellung durch freie Träger)

Die NBank behält sich vor, ergänzende Unterlagen anzufordern, sofern dies für die Bearbeitung notwendig ist.

Bitte senden Sie Ihren Antrag und alle erforderlichen Anlagen zunächst in elektronischer Form über das Kundenportal ab. Anschließend drucken Sie bitte alle Unterlagen, in denen Ihre Unterschrift angefordert wird, aus und senden diese unterschrieben im Original per Post an:

Investitions- und Förderbank
Niedersachsen – NBank

Jugendberufshilfe
Günther-Wagner-Allee 12-16
30177 Hannover

Wenn Sie eine persönliche Beratung und Hilfestellung bei der Antragstellung wünschen, nehmen wir uns gerne Zeit für Sie. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie einen Termin für ein persönliches Beratungsgespräch.

Ihre Ansprechpartner für die Beratung:

Montag bis Freitag
von 8.00 bis 17.00 Uhr

Team Jugendberufshilfe
Tel.: 0511 30031-920
Fax: 0511 30031-11920
esf-jugendberufshilfe@nbank.de
www.nbank.de

Downloads

Programminformation (1)

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Formulare zur Antragstellung (3)

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Formulare Verwendungsnachweis (1)

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Arbeitshilfen & Merkblätter (5)

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Informations- und Kommunikationspflichten (2)

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